Teilnehmer: Margrit, Susanne, Walter, Kurt, Samuel, Bruno
Fotos: Margrit, Kurt, Bruno, Christoph
Tourenleitung und Bericht: Christoph
Die Tour versprach grundsätzlich imposante Ausblicke hinauf in die Gadmerflühe auch Gadmerdolomiten genannt, wie auch hinunter ins schöne Gadmertal. Anfänglich bei Sonnenschein marschierten wir viertel vor Zehn von der Bushaltstelle Feldmoos Richtung Wendenläger. Der Bergweg war wie erwartet feucht, hatte es doch Vortags stark geregnet. Zwischen Heidelbeersträuchern und knorrigen Arven schlängelte sich der Pfad hinauf ins Gschletter. Mit 1803müM zugleich der höchste Punt unserer Wanderung. Der Blick ins Wendental hinunter, hinauf zum Reissend Nollen, Titlis, Grassen und Uratstock liessen erahnen wie einsam dieses Tal doch war.
Durch die vielen Niederschläge zeigte sich der Abstieg hinunter nach Wendenläger als recht anspruchsvoll. Nasse und steile Abschnitte, geboten ein vorsichtiges Gehen welche aber alle heil überstanden. Bei der Brücke über das rauschende Wendenwasser, zeigte sich das Tal in seiner ganzen Schönheit, welche allerding durch die nun tieferliegenden Wolken doch etwas getrübt wurde. Wie es dort ausschauen könnte zeigt ein Bild das der Verfasser vor einem Jahr an gleicher Stelle gemacht hat.
Bei der Alphütte Wendenläger genehmigten wir uns eine kurze Mittagspause. Der schmale Bergweg führte in der Folge steil hinauf Richtung Mettlenberg. Dabei galt es zwei Bergbäche zu queren welche nicht von allen gleich sicher gemeistert wurden. Unser Ziel war bekanntlich die Tällihütte. Ernst Gehrig, der aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Tour teilnehmen konnte, aber in Meiringen wohnte, hatte erfahren dass die Tällihütte unerwarteterweise kurzfristig geschlossen war. Dies Nachricht übermittelte er via Margrit Theis an uns. An dieser Stelle geht mein Dank an Ernst. Nichtsahnend wären wir wohl Richtung Hütte gelaufen und wohl vor geschlossenen Türen gestanden. Der Weg führte mal sehr steil durch Arven und Kieferbäume hinab und wieder hinauf, querend über steile Bäche, immer sekundiert von den gewaltigen Steinmassen der Gadmerdolomiten, welche sich allerdings im Nebel versteckten.
Bei Abzweig Raflüh, bogen wir dann über den Wanderweg der Via Berna Nr. 38 hinunter Richtung Gadmen Post. Durch lauschige Wälder und Matten erreichten wir zeitig wie vorgesehen Gadmen. Die Zeit reichte für einen kurzen Trinkhalt in der etwas noblen GadmerLodge.
Mit Bus und Zug erreichten wir Meiringen und genossen im Hotel Bahnhof ein herrliches Nachtessen. Ich bedanke mich bei allen für die Teilnahme an dieser doch recht anspruchsvollen Tour. War uns das Wetter auch nicht so hold, genossen wir diese für alle neue Tour doch allemal.
