Skitour Sustengebiet, 11./12.04.2026
Tourenleiter: Rolf Stettler
Teilnehmer: Angela, Andrea Paul, Res, Michael
Bericht Rolf Stettler
Da der Wetterbericht für Samstag wunderbares Wetter voraussagte und die Passstrasse bis Steingletscher am Freitag eröffnet wurde, entschied ich kurzfristig, gleich am Samstag das Sustenhorn (3502m.ü.M)zu besteigen. Das hiess aber, früh aufstehen. Um 5.00 Uhr morgens fuhren wir in Burgdorf los. Im Steingletscher angekommen war schon ein grosses Gewusel. Die meisten stiegen aber Richtung Fünfingerstöcke. Wir stiegen die Route über den gefroren Steisee hoch Richtung Gletscher. Angelangt beim unteren Steingletscher wurde uns der Gletscherschwund so richtig vor Augen geführt. Gewaltig, wie sich die Situation hier innerhalb eines Jahres verändert hat. Riesige Seracs ragen aus dem Schnee, grosse Mulden, Gletschertore. Einfach nur eindrücklich. Noch vor paar Jahren war hier einfach eine Fläche. Jetzt sieht es aus, als ob ein Bombenhagel über den Gletscher gefallen ist. Der Gletscherbruch ist wahnsinnig Steil geworden. Die obere Ebene des Steingletschers kann kaum mehr mit den Skiern begangen werden. Wir schnallten die Skier auf den Rucksack und wählten eine direkte Linie über den Bruch. Dank guten Tritten ging es ohne Steigeisen. Auf der oberen Ebene des Gleschers war dann das Gelände wieder schön flach. Nach ca. 5 Stunden erreichten wir den Gipfel. Nach einer ausgiebigen Pause fuhren wir ab bis Höhe Sustenlimi. Dort entschieden wir uns, in Anbetracht des Wetters, noch das Gwächtenhorn (3404m.ü.M)zu besteigen. Nach einer weiteren Stunde Aufstieg erreichten alle den Gipfel. Nach 2000 Höhenmeter Aufstieg genossen wir nun länger den Gipfelerfolg. Die anschliessende Abfahrt durch den guten Schnee war ein grosses Vergnügen. Auf dem Steingletscher trafen wir, wie abgemacht unsere JO Gruppe, die auf dem Weg in die Tierberglihütte war. Ein grosses Hallo und freudiger Austausch auf dem grossen Gletscher war herrlich. Schön konnten wir dieses kurze Treffen arrangieren. Die Abfahrt ging nun weiter, jetzt durch Sulz und weiter unten durch nassen Schnee. Aber für Frühlingsverhältnisse noch ganz passabel zu fahren. Im Hotel Steingletscher bezogen wir unsere Unterkunft und löschten der Durst und Hunger.
Für Sonntag wurden warme Temperaturen angesagt und es strahlte in der Nacht auch nicht ab. So war der Schnee schon am morgen früh stark durchnässt. Nach dem Motto «mau go luege» stiegen wir Richtung Giglistock, noch bei Nebel und feuchter Luft. Im Aufstieg besserte sich die Sicht. Bei der Schlüsselstelle angelangt, entschieden wir, doch noch den Gipfel zu besteigen. Auch hier hat der Gletscherschwund seine Spuren hinterlassen. Wo vor paar Jahren man noch mit den Skiern über eine Rampe aufstieg, sieht man nun nur noch Fels. Auch hier ist ein Aufstieg fast nur noch mit Tragpassagen zu bewerkstelligen und ist daher sehr anspruchsvoll geworden. Nichts mehr von WS, sondern eher ZS+. Alle Teilnehmer sind aber erfahrene Hochtourengänger und so besteigen wir als einzige den Gipfel. Als Abfahrt wählten wir die eher neue Route Richtung Osten entlang des Brunnestocks. Oben noch schön tragender Sulz, ab ca 2500m.ü.M dann immer nässerer Schnee, und zu unterst bald nur noch «Pfludi» He nu. Trotz allem ein gelungener Skitourenabschluss für den SAC Burgdorf. Schön wars. Gratuliere allen Teilnehmern für die anspruchsvollen Gipfelziele.
Leitung und Bericht: Samuel Germann
Teilnehmende: Elsbeth, Margrit, Bernadette, Urs (Fotos), Kurt (Fotos), Bruno, Ruedi, Aschi, Walter, Klaus, Beat
Den zu Routine gewordene Startkaffee, trinken wir heute im Restaurant Traube in Büren SO. Anschliessend starten wir die heutige Wanderung. Das schmucke Dorf lassen wir rasch hinter uns und erreichen nach etlichen Höhenmetern den Sternenfels. Es mussten allerdings zuerst einige anspruchsvolle Passagen bewältigt werden. Weiter folgen wir dem Höhenzug Richtung Schlimmberg und Herrenberg. Die Aussicht ist beachtlich, auch die vielen von hier aus sichtbaren Kirschbäume beginnen eifrig ihre Blüten auszubreiten. Nun nehmen wir das Gempenplateau in Angriff und erreichen bald die Spitzenfluh, die Bürenfluh und schliesslich den Hobelrank. Von hier aus führt uns der Weg in gemütlichem Abstieg zurück ins Dorf Büren, wo wir uns den verdienten Schlusstrunk genehmigen. Danke an alle, für die Teilnahme an der erlebnisreichen Tour.
Burgdorf – Rothöchiwald – Schupposen – Zimmerberg – Krauchthal
So wünscht man sich das, wenn man eine Wanderung für die Frauengruppe des SAC Burgdorf plant: Eine zweifelsfreie Wetterprognose, blauen Himmel, angenehme Temperaturen und eine gute Fernsicht. Und dieses Glück fiel uns am Mittwoch, 8. April tatsächlich zu.
Um 09.30 Uhr marschierten wir 11 Frauen vom Bahnhof Steinhof aus los mit dem Ziel Krauchthal. Unsere Route folgte grösstenteils dem Jakobsweg. Über den Galgenhügel erreichten wir im Rothöchiwald beim Siebenwegeplatz einen lauschigen Brätliplatz. Dort erwartete uns ein gedeckter Tisch mit Kaffee, Tee und Brötchen. Vreni und Ernst Althaus haben uns mit diesem «verspäteten» Startkaffee erfreut und überrascht.
Weiter gings Richtung Gansern, entlang dem neu renaturierten Chrouchtubach, über Schupposen, Sonnseite, Zimmerberg zum höchsten Punkt unserer Wanderung, Hohstränz. Hier eröffnete sich uns ein prächtiger und weiter Ausblick auf die Jurakette. Es war der ideale Ort für unsere Mittagspause.
Der weitere Weg folgte nun mehr oder weniger der Zimmerbergstrasse, bis dann der Abstieg nach Krauchthal begann. Und da gab es ein kurzes aber steiles Waldstück, das es in sich hatte und Vreni Althaus keine Ruhe liess. Dieser Pfad war nämlich mit einer dicken Schicht Laub bedeckt und dadurch sehr rutschig. Also machte sich Vreni am Tag zuvor mit ihrem E-Bike auf, um für uns den Pfad sauber zu wischen und trittsicher herzurichten!!
Auf der ganzen Strecke konnten wir uns kaum satt sehen an der erwachenden Natur. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass die ganze spriessende, lebendige Kraft der Pflanzen auch uns erfassen würde.
Um ca. 14.30 Uhr erreichten wir dann unser Ziel. Auf der Terrasse des Restaurants Hirschen konnten wir mit einem Schlusstrunk und feinen Nussgipfeln die Wartezeit auf den Bus verkürzen. Der Heimweg führte dann über Hindelbank zurück nach Burgdorf.
Ein schöner Frühlingstag liess uns für einen Moment die Sorgen des Alltags und die Wirren der Welt vergessen.
Margrit Rickli und Vreni Althaus
Skihochtourentage Gran Paradiso
Bergführer: Ueli Bühler
Tourenleiter: Rolf Stettler
Teilnehmer: Barbara, Katja, Andrea, Paul, Werner, Ueli
Bericht Rolf Stettler
Am Freitag Morgen ging unsere Reise los Richtung Aosta und danach ins ultralange Valsavaranche. Zu hinterst im Tal, in Le Pont, parkierten wir unsere Autos und rüsteten um auf die Skier für den Anstieg in die Rifugio Vittorio Emanuele, unsere erste Unterkunft auf 2700m.ü.M. Bei herrlichstem Wetter war der Anstieg, trotz schweren Rucksäcken, sehr angenehm und gemütlich. In der Hütte angelangt löschten wir unseren Durst und richteten uns ein. Da das Wetter am Samstag Wettertechnisch wohl der Beste sein sollte, entschieden wir, unsere Hauptgipfelziel, den Gran Paradiso 4061m.ü.M gleich am Samstag zu besteigen. Bei sehr kühlen Temperaturen stiegen wir höher und höher. Nach ca. 1000 Höhenmeter setzte auch noch der Wind ein, der uns um die Ohren zog. Aber weiter zogen wir Richtung Gipfel. Im Sattel angelangt wurden die Steigeisen montiert und die letzten Höhenmeter hinaufgeklettert. Alle erreichten glücklich den Gipfel. Wegen des Platzmangels auf dem schmalen Gipfel wurde nur kurz gratuliert und ein paar Fotos geschossen, bevor wir wieder den Abstieg zum Skidepot abkletterten. Leider war der Schnee bei der Abfahrt nicht der Hammer, aber wir kamen trotzdem zügig wieder runter. Wieder in der Hütte angelangt löschten wir unseren Durst und Hunger. Ein erfolgreicher Hauptgipfeltag wurde mit bestem Nachtessen nach Italienerart abgerundet. Am Sonntagmorgen war es bitterkalt und der Himmel noch mit Wolken verhangen. Wir entschieden, mal zu unserer neuen Unterkunft, der Rifugio Chabod zu gehen. Nach ca. zweieinhalb Stunden konnten wir in der Hütte bei Sonnenschein die Terrasse geniessen. Wir entschieden uns, hinauf zum Colle Est del Grand Neyron zu steigen, ca. auf 3500m.ü.M. Bei herrlichem Wetter war schon beim Aufstieg klar, dass wir diesmal die Hangexposition richtig gewählt hatten. Die Abfahrt durch herrlichsten Pulverschnee war wunderbar. Ein gemütlicher Abend in der äusserst gemütlichen Hütte wurde mit feinem Nachtessen würdig abgerundet. Am Montag war der Himmel bedeckt, aber die Sicht noch recht gut. Beim Aufstieg zu unserem heutigem Gipfelziel Grand Neyron mussten wir leider feststellen, dass sich der schöne Pulverschnee über die Nacht massiv umgewandelt hatte. Ein lästiger Deckel hatte sich gebildet. Zudem zogen immer mehr Wolken auf. Wir entschieden nach ca, 400Höhenmeter abzufahren, solange wir noch Sicht hatten. Alle schafften die anspruchsvolle Abfahrt zurück ins Tal bravourös. Auf der Heimfahrt genossen wir auf Italienischem Boden ein letztes Mal die feinen Pastas, bevor wir in die Heimat zurückfuhren. Herrliche Skihochtourentage gingen zu Ende. Gratuliere allen Teilnehmer zum erreichen eines weiteren 4000er und danke für die überaus gefreute Gesellschaft. Besten Dank an Ueli für die wie immer tadellose Führung.
Skitour Wildstrubel ab Engstligenalp
Tourenleiter: Rolf Stettler
Teilnehmer: Angela, Katja, Paul, Werner, Jürg, Stefan
Bericht Rolf Stettler
Nachdem im Unterland schon richtig Frühlingsstimmung herrscht, sind doch noch einige wenige für ein Winterintermezzo zu haben. Auf der tief verschneiten Engstligenalp Starten wir bei Sonnenschein in der früh Richtung Wildstrubel. Wir kommen gut vorwärts bei eher kühlen Temperaturen und leichtem Wind. Unterhalb des Frühstücksplatz müssen wir die Steigeisen anziehen. Der Übergang ist ziemlich Steil und mit Skiern unmöglich zu begehen. Die Skier werden aufgeschnallt und los geht’s. Alle meistern die ausgesetzte Stelle bravourös. Nach einer kurzen Pause beim Frühstücksplatz steigen wir weiter aufd. Leider ziehen schon einige Wolken auf und verdecken teilweise die Sonne. Die angekündigte Front kommt etwas früher als angesagt. Auf dem Gipfel wird gratuliert, plagiert und fotografiert. Leider ziehen immer mehr Wolken und Nebelschwaden auf, was eine ausgiebige Gipfelrast verhindert. Solange noch Sicht ist wollen wir die Abfahrt angehen. Leider sind die Schneeverhältnisse alles andere als schön. Der Wind hat in den letzten Tagen volle Arbeit geleistet. Alles Windgepresst und richtig schwierig zu fahren. Beim Frühstücksplatz müssen wir nochmals die Steigeisen montieren. Ein Abfahren mit Skiern wäre Grobfahrlässig. Auch unterhalb ist der Schnee richtig Schei……., Ein richtiger Kampf und Krampf. Wir entscheiden uns zu queren und Richtung Pisten abzufahren. Dort angelangt können wir auf der Piste doch noch ein paar schöne Bögen drehen. Im Restaurant auf der Engstligenalp wird eingekehrt und den Durst und Hunger gelöscht. Trotz leidigem Schnee eine schöne, eindrückliche und auch etwas chutzelige Tour. Bravo an alle Teilnehmer.
Grenzwandern vor den Toren von Basel
Rodersdorf, ein Ort am äussersten Zipfel der Schweiz ist der Ausgangspunkt unserer Wanderung, die am letzten Mittwoch bei strahlendem Sonnenschein durchgeführt werden konnte. Bereits die Reise mit dem Zug nach Basel und anschliessend danach mit dem Tram ins Leimental liess in uns Frühlingsgefühle aufkommen: Grüne Matten, Magnolienbäume und Forsythien in voller Blüte. Nachdem wir 7 Frauen im Dorfladen von Rodersdorf den Startkaffee genossen hatten, machten wir uns auf den Weg, vorerst auf einer Strasse leicht aufwärts, die weiten Ebenen des Leimentals überquerend, bis hinauf zum Buchenwald, wo wir in den folgenden 2,5 Stunden wanderten.
Nachdem wir die Landesgrenze überschritten hatten, gelangten wir zur Kapelle St. Brice, die in einer grossen Waldlichtung steht und im Mittelalter ein berühmter Wallfahrtsort war. Die Gruppe liess es sich nicht nehmen, auf den Holzbänken des Restaurants einen Trinkhalt einzuschalten. Weiter führte ein angenehmer Weg am Fusse des Wessenbergs durch den Wald.
An einer windgeschützten Stelle nahmen wir auf Baumstämmen sitzend unser verdientes Mittagsmahl ein, um gestärkt die letzte Etappe der Wanderung in Angriff zu nehmen, im Wald und danach auf der Hauptstrasse nach Schönenbuch BL. Eine unbeliebte Begleiterin (die arge Bise) gesellte sich zu uns.
Kurz vor 15.00 Uh, nachdem wir den Schlusstrunk eingenommen hatten, traten wir die Heimreise nach Burgdorf an.
Euch allen, liebe Kameradinnen danke ich herzlich fürs Mitwandern. Rosmarie
Leitung und Bericht: Samuel Germann
Teilnehmende: Elsbeth, Margrit (Fotos), Martin (Fotos), Kurt (Fotos), Christoph, Ernst, Urs, Ruedi, Thilo, Peter, Walter, Beat
In der Nacht hat es noch geregnet. Die Wettervorhersage verspricht trockenes, sogar sonniges Wetter für heute. Tatsächlich begrüssen uns wärmende Sonnenstrahlen, als wir in der Thalbrücke aus dem Balsthalerbähnli steigen. Im Restaurant Burg genehmigen wir einen stärkenden Kaffee. Nach einer kurzen Lagebesprechung steigen wir stetigen Schrittes zur Burg Alt Falkenstein hoch und weiter, dem teils leicht ausgesetzten Pfad folgend, hinauf zum Chluser Roggen, wobei wir immer wieder die doch recht beachtliche Aussicht bewundern. Beim Oensinger Roggen angelangt, steigen wir nach einer kurzen Pause das letzte, recht steile Wegstück zur Roggenfluh hoch. Die Rundsicht hier ist fantastisch. Nach dem Mittagslunch beginnen wir mit dem Abstieg und gelangen via Hänkelberg zum Schlossgut Neu Bechburg mit seinem eiladenden Schlossgarten. Bei der Schulanlage Oensingen Oberdorf beenden wir unsere Tour und gelangen mit Bus und Bahn zügig nach Burgdorf zurück. Im Restaurant Bernerhof lassen wir den erlebnisreichen Tag ausklingen.
Leitung Margrit Theis, Teilnehmer: Sämi, Bernadette, Käthi, Elsbeth, Urs , Kurt, Walter mit Henry (Gast), Martin Bericht und Fotos
Pünktlich um 9.00 h können wir zu unserer Emmentaler - Wanderung aufbrechen. Der Himmel zeigt sich in blau, ein leichter Wind hält die Temperatur kühl, gutes Wanderwetter. Unser Weg führt uns beim Typonsteg über die Emme dann ansteigend zum Gyrisberg hinauf Richtung Färnstu. Diesen lassen wir rechterhand liegen, wir folgen dem Waldrandweg Richtung Grafenschüren. Wir sind jetzt auf einem Teilstück des alten Märitwegs, passieren dabei Weier und die Haberrütti bis zum Waldeck „im Winkel“. Hier machen wir Bananen und Trinkhalt. Nach der kurzen Rast geht die plaudernde Schar weiter, mal etwas aufwärts, mal wieder abwärts durch den Allmedbode Wald. Die Ebene nähe Bickigen, Tröschenmatt erreichen wir gegen halb Zwölf. Die Hornusserhütte bietet uns für das etwas frühe Mittagessen Sitzbänke und Tische. Beim Weiterwandern über die offene Ebene geniessen wir die angenehmen Sonnenstrahlen. Bald tauchen wir in den Reiteneggwald ein. Margrit hält Ausschau nach gemachten Markierungen. Diese Zeichen führen uns auf einem kurzen, weglosen Waldstück wieder zurück auf den alten Märitweg. Die Bäume geben jetzt den Blick auf Niederösch frei. Das letzte Wegstück ist etwas ruppig, steinig und abfallend. Den würdigen Abschluss unserer Wanderung können wir im „Leon“ bei einem kühlen Getränk geniessen.
1. Tag Montag, 02. März, Punkt 2507
Das Burgdorfergrüppchen trifft sich um halb sieben am Bahnhof, die Berner stossen beim Umsteigen in Bern dazu und los geht die Reise nach Reckingen. Ueli hat schon eine Tour im Kopf und schlägt vor, direkt bis nach Oberwald zu fahren. Werner und Paul sind mit dem Auto angereist, und so dient Werner’s Auto zur Gepäckaufbewahrung.
Wir steigen vom Dorf steil hinauf Richtung Tällistock. Nach knapp einer Stunde machen wir eine erste kurze Pause am Hungerberg. Hunger haben wir auch . Die Idee ist, nicht bis zum Tällistock aufzusteigen, sondern nur bis zum Kreuz auf 2507 m Höhen.
Die Abfahrt ist zuerst etwas ruppig, dann können wir in schönem Sulzschnee unsere Kurven ziehen. Im Restaurant Hungerberg stillen wir unseren Durst, bevor wir bis Oberwald abfahren. Im Skatingschritt - wenn auch weniger elegant als die Langläufer – geht‘s auf der Loipe bis zum Bahnhof für die Rückfahrt nach Reckingen.
Im Hotel Joopi beziehen wir unsere Zimmer und treffen uns später zum Apéro und zum Nachessen.
2. Tag Dienstag, 03. März, Kleines Chastelhorn, 2683 m
Wir frühstücken bereits um 06.00 h und marschieren um 07.00 h los mit Ziel Chastelhorn. Der erste Aufstieg erfolgt über steiles, pickelhart gefrorenes und teilweise ausgeapertes Gelände bis zum Fussweg. Weiter geht’s auf dem Fussweg durch den Wald. Um die langen Kehren zu umgehen, montieren wir in der zweiten Kurve die Harsteisen und steigen so steil den Wald hoch.
Um 09.30 h gibt’s die erste Pause auf etwa 1900 m. Von dort folgen wir Ueli in offenem, schönem Gelände bis zum nächsten Halt, wo wir uns für das kleine Chastelhorn als Gipfelziel entschliessen. Punkt 12.00 h erreichen wir den Gipfel und geniessen die wunderbare Aussicht.
Die Abfahrt übertrifft alle Erwartungen, Pulverschnee vom Feinsten. Bei einer Hütte vom SC Bächi beim „Unner Treichboden“ machen wir unseren Mittagshalt. Die Hütte ist erstaunlicherweise offen und es können sogar Getränke gekauft werden.
Die letzten Schwünge bis zum Wald machen wir dann in Sulzschnee, bevor wir den endlos scheinenden Waldweg in Angriff nehmen. Hier zeigt sich, wer gute Oberschenkelmuskeln hat…
Gerade rechtzeitig für unseren Zug zurück nach Reckingen kommen wir im Bahnhof Münster an.
3. Tag, Mittwoch, 4. März, Täscherhorn 3007 m und Drii Mannli 3281 m
Heute nehmen wir den Zug bis nach Fürgangen und von dort die Luftseilbahn bis Bellwald. Nach einem Marsch durchs Dorf kommen wir zur Sesselbahn, die uns bis nach Furggelti auf einer Höhe von 2562 m bringt. Dort wird aufgefellt inkl. Harteisen. Wir starten um 10 h. Nach einer Pause bei Punkt 2846 schlägt Ueli vor, noch das Täscherhorn zu besteigen in Anbetracht des pulvrigen Gipfelhanges.
Die Abfahrt im Steilhang ist zweifellos lohnend, jeder kann seine mehr oder weniger schwungvollen Kurven ziehen.
Dann wird wieder aufgefellt und wir steigen weiter hoch bis zum Gipfel des Drii Mannli. Nach einer Mittagsrast nehmen wir die Abfahrt in Angriff. Der Schnee auf den oberen Hängen ist ziemlich schwer, weiter unten freuen wir uns dann über wunderbaren Sulzschnee und die herrlichen Hänge des Bieligertals.
Weiter unten im Tal liegen mächtige Lawinenkegel, und da wird es an einer steilen Stelle noch etwas abenteuerlich. Aber Ueli ist für alles gerüstet. Paul und Andreas legen an einem gerade richtig stehenden Bäumchen ein Seil an, an dem sich alle Teilnehmenden hinter lassen können bis zur Stelle, wo wir wieder fahren können.
Am Schluss gilt es dann noch, den im Goms allgegenwärtigen Wald runterzufahren, was aber dank einem gut schneebedeckten Strässchen problemlos ist. Einige Wilde nehmen jedoch die Abkürzung durch den Wald. Alle kommen heil am Bahnhof in Biel an und wir können dank der Verspätung des Zuges gleich Richtung Reckingen zurückfahren.
Eine tolle, abwechslungsreiche Tour!
4. Tag Donnerstag, 5. März, Teltschehorn 2744 m
Heute starten wir nochmals früh. Nach dem Frühstück nehmen wir kurz nach 7 Uhr den Zug nach Geschinen und starten gleich am Bahnhof unten an der Rotte. Es gilt wiederum, 600 Höhenmeter durch den Wald zu bewältigen. Es hat wenig Schnee und der Weg ist pickelhart, also werden schon bald die Harsteisen montiert, irgendwann demontiert und wieder montiert… Bemerkemswert ist jedoch, dass Fränzi als einzige die obere Hälfte des Weges ohne Harsteisen bewältigt hat. Eine richtige Powerfrau!
Nach zwei Stunden wird der Wald lichter und wir machen bei einer Alphütte die erste Rast. Von da an steigen wir gemütlich weiter in Ueli’s Spur. Nach einer zweiten Rast erreichen wir um 12 h den Gipfel des Teltschehorns. Und dann hat es Ueli wieder geschafft, nämlich Pulverschneehänge zu finden Herrliche Hänge lassen die Skitourenherzen höher schlagen. Weiter gegen das Tal wird der Schnee wie gehabt schwerer und etwas schwieriger zum Fahren, bis wir den Waldweg erreichen. Auf dem Weg geht’s runter bis nach Ulrichen, nicht mehr ganz so abenteuerlich wie am Mittwoch, aber doch mit einigen Schikanen.
Mit einem Spurt erreichen wir den gerade einfahrenden Zug, der uns zurück nach Reckingen bringt. Nach Bier, Kaffee und Kuchen heisst es nach Hause fahren.
Es waren wunderbare Tage, viel Sonne, erstaunlich gute Schneeverhältnisse und eine tolle Gruppe.
Herzlichen Dank an Ueli für die wie immer äusserst kompetente und umsichtige Führung, Adrian für die Organisation und allen Kolleginnen und Kollegen für die schöne Kameradschaft.
Sollte es unsere Fitness zulassen, wären wir nächstes Jahr gerne wieder dabei.
Trudi und Markus
Teilnehmende: Christine, Stephanie, André, Angela und Werner
Leiter: Tomas Samoel
Bei leichtem Nieselregen und noch im Dunkeln ging es auf dem Parkplatz Tschingel los. Die Ski mussten wir bis zur Griesalp hinauf tragen. Danach weiter durch den Wald in Richtung untere Dündenalp. Langsam verzogen sich die Wolken im hinteren Kiental und die umliegenden Gipfel tauchten nach und nach vor uns auf. Kurz vor zehn Uhr fanden wir einen windstillen Rastplatz beim Ryssend Hore und genossen die Aussicht auf die Berner Alpen. Danach waren wir nochmals für eine gute Stunde gefordert, bis wir den Gipfel etwas nach elf Uhr erreichten. Hier war es etwas windiger und wir blieben trotz der prächtigen Aussicht nicht zu lange. Die Abfahrt war im oberen Teil etwas ruppig, weil die Sonne es nicht vermochte den Schnee genug aufzutauen. Weiter unten, wurden wir dafür mit etwas Sulz entschädigt. Etwa um ein Uhr trafen wir beim Kurhaus Griesalp ein und liessen die heutigen Eindrücke bei Suure Most, Kaffee und Kuchen ausklingen…
02.03.2026, Tomas Samoel
Leitung: Peter Gfeller
Bergführer: Jürg Trummer
Teilnehmende: Brigitte, Isabel, Trö, Niklaus, Ruedi, Claudio, Bruno, Christoph
1. Tag – Anreise und Stafl er Bärg
Nach einer sehr angenehmen Anreise mit unserem Chauffeur Claudio im ordentlich gekühlten Mietbus (Frau Grundbacher meinte lapidar „die Heizung hinten sei abgehängt… “) sind wir gegen Mittag in Davos angekommen.
Anschliessend starteten wirunsere Warm-up Tour (600 Höhenmeter) ab Frauenkirch Richtung Stafelalp inklusive dem oberhalb gelegenen schönen Sulzhängli. Auf der Stafelalp genossen wir bei Sonnenschein das Bündner Bergpanorama.
Ein gelungener Start!
Isabel Guntern
2. Tag – Jörihorn
mit dem bus fahren wir bis tschuggen am fl üälapass und starten um ca uhr in schöner landschaft ..unser ziel das schöne jörihorn… das wetter meint es sehr gut mit uns… .das fl üälawisshorn und rechts das schwartzhorn schauen uns zu wie wir links in grossen bögen immer weiter in die höhe steigen… .von südwesten kommt ein bisschen nebel… doch immer da wo wir sind scheint die sonne… .vom schidepot aus steigen wir in 5 minuten zu fuss auf den gipfel..das pik nik beim schidepot an der sonne war wunderbar..die abfahrt über grosse weite hänge… mit unterschidlichen schneebedingungen… eher sulzig… .noch ein kurzes stück auf der passstrasse und unser bus begrüsste uns fröhlich… nach einem bierchen auf der hotelterasse… bei immer noch etws sonne..wurde noch rege die wellnessanlage mit allem drum und dran benutzt… .danke jürg für diese schöne tuur… .
Claudio Fontana
3. Tag - Chummerhüreli
Manöverbericht vom Di. 3.März 06
Ziel: Kummerhöri 600müM
Morgenessen wie gewohnt um 06.30 Uhr. Fahrt mit unserem Bössli bis Frauenkirch. Nach dem professionellen Parkmanöver am Bahnhöfl i Frauenkirch durch Claudio führt uns der Aufstieg zum Chummerhöreli über einen Waldweg zuerst auf die Kummeralpa Punkt 195. Trö versucht s mit der Spitzkehre über den Bergski…immerhin, sie hat‘s versucht. Nach den Wetter/Sonnenverbrannten, Alphütten manövriert uns „Pulver-Jürg“ gezielt den Hoger hinauf. Ein „gwungeriger „ Bartgeier beobachtet uns aus der Höhe.
Es wird warm, ja sehr war. Unsere Spur zieht sich über eine ca.1 cm dünne Pulverschneeschicht -nun immer etwas steiler dem Chummerhubeli Punkt 457 entgegen. Die letzten 50 Hm überwinden wir problemlos mit den Harscheisen, die wir jedoch nur zur Übung montierten. Dreieinhalb Stunden älter, viele Schweisstropfen leichtet, 96,3 Meter höher und total aufgestellt bietet uns der Zielpunkt eine majestätische Aussicht über die Davoser Berge…Herrlich.
Nun geht’s runter. Jürg fi ndet immer wieder ein Schneefeld, das grossen Genuss bietet……auch wenn einzelne zwischendurch im Schnee abtauchen. Das Kurven im Schnee und das Überqueren von ca. 7 Lattenzäunen bringt uns wieder zurück zum Bahnhöfl i Frauenkirch. Juhuu. „Es isch sehr nätt gsi“
Christoph Grimm
Mittwoch, 4. März, Skitour auf die Tällifurgge neben dem Witehüreli
Wir fuhren in das wilde enge Sertigtal bis Dörfli und freuten uns schon auf einen kühlen Trunk nach der Tour in der kleinen, einladenden „Beitz“. Doch der erste Steilhang hatte zu wenig Schnee und Jürg entschied bis Litzi zurückzufahren. Der Start mit den Harscheisen führte zuerst durch den Wald. In einer schmalen Schneise übten wir die engen Kehren und kamen bald auf weite, schön gewellte Hänge. Auf der Tällifurgge führte uns Jürg nicht zum Gipfel vom Witehüreli, sondern unter einen Nebengipfel, in der Hoffnung auf Pulver. Tatsächlich machten wir die ersten Schwünge in eher körnigem Pulverschnee. Von zuoberst bis zuunterst genossen wir jeden Hang. Um 16:00 hat Gefi eine Führung im Schnee - und Lawinenforschungsinstitut organisiert. Zu siebt profitierten wir von einer interessanten Führung, und Jürg bekam sogar eine Handvoll Pulverschnee (leider nur künstlichen).
Brigitte Zeller
5. Tag - Isenfürggli
Das Ziel vom 5. Tourentag ist das Isenfurggli (766 müM). Vom Parkplatz Tschuggen aus wollen wir über Südhänge das Ziel erreichen, mit der Option einer kürzeren Pulverabfahrt und Wiederaufstieg über die Nordseite. Ein eisigkalter Wind (gefühlte minus 0 C) trieb uns zu einem zügigen Losmarschieren und wir waren alle froh, auf Tschuggabärg von den ersten Sonnenstrahlen empfangen zu werden. Weiter gings durchs abwechslungsreiche Tschuggatäli am Hüttli mit «Berliner Luft» vorbei zum steilen Schlussanstieg. Jürg hat uns mit vorbildlich guten Kehrplätzen den sicheren Aufstieg durch den extrem steilen Hang zum Furggli ermöglicht. Beim Schneeprofi l graben auf der Nordseite entdeckten wir unsichere Schichten und bodenlosen und ungefestigten Untergrund. So haben wir auf die nordseitige Pulver Abfahrt verzichtet und genossen die lange südseitige Sulzschneefahrt mit kurzem Zwischenhalt mit «Berliner Luft» beim sonnigen Hüttli. Bei der Geburtstagsfeier im Kaff ee Klatsch konnten wir uns wieder stärken und Energie nachladen.
Niklaus Meister
6. Tag - Pischahorn
Endlich, endlich, Morgenessen erst um 7.00 Uhr statt 6.30 Uhr wie üblich. Nach dem Packen für die Heimreise chauffierte uns Claudio zur Talstation Pischa. In Eiltempo erreichten wir mit der Bahn die Bergstation Pischa auf 41 müM. Sehr angenehmer Aufstieg. LVS Kontrolle und Felle aufziehen und schon gings los auf den Pischagrat auf 600 m. Die Abfahrt zum Fusse des Mattjisch Tälli (97 müM) wahr reinstes Vergnügen. Eine feine Schneeschicht auf hartem Untergrund verlockte zu rassigen Schwüngen.
Bei steigender Temperatur gings in gemütlichem Tempo Richtung Pischahorn. Jürg, unser Bergführer wollte nicht unbedingt den höchsten Punkt erreichen, sondern den besten Zeitpunkt, um bei der Abfahrt optimale Verhältnisse anzutreff en. Bei T-Shirt Temperatur verpfl egten wir uns auf einer Kuppe 33 müM. Das war der höchste erreichte Punkt in dieser Woche. Es war so warm, dass das Ragusa, das mir Bruno schenkte, in meinem Hosensack zu Schockladen-Creme schmolz.
Bei der Abfahrt fand Jürg wieder die besten Hänge mit perfektem Sulzschnee. Das Juchzen bei jedem Schwung bestätigte die ausgezeichneten Verhältnisse. Nach einer Stunde erreichten wir die Flühlastrasse. Mit Autostopp konnte Claudio mit fünf jungen Damen zur Pischastation mitfahren, um unseren Bus zu holen.
Zurück im Hotel Kessler offerierte uns Bruno zu seinem Geburtstag noch einen Abschiedstrunk. Danke Bruno.
Überglücklich, mit vielen unvergesslicher Erinnerungen traten wir nach einer wunderbaren Tourenwoche die Heimreise an.
Peter Gfeller
Mariannenhubel 27. Februar 2026 (anstelle Gurbsgrat)
Tourenleitung: Andrea Blaser
Teilnehmende: Lisbeth Fahrni, Peter Haslebacher, Kurt Neuhaus, Barbara Ringgenberg
Der Frühling ist eigentlich schon (fast) da! Im Flachland sind Temperaturen bis fast 20 Grad angesagt! Deshalb gilt: «The early bird catches the worm». Bereits kurz nach 6:00 Uhr fahren wir in Burgdorf und Bern bei prächtigem Wetter los. Unser Tourenziel: Der Mariannenhubel im Diemtigtal. Den ursprünglich geplanten Gurbsgrats erklimmen wir ein andermal, denn dort hat es keinen Schnee mehr auf dem unteren Teil des Strässchens und das Nassschnee-Rutschrisiko im mittleren Teil schreckt uns ab. Um 7:30 Uhr gehen wir bei bereits wohligen Temperaturen gemütlich los. Das Fahrsträsschen ab der Grimmialp hat noch Schnee und ist angenehm zu begehen. Die Abkürzung durchs Unterholz lassen wir wegen der harten Schneeverhältnisse aus. Beim Alpetli machen wir einen kurzen Zwischenhalt; der Schnee sulzt dort bereits auf. Kurz oberhalb der Alp, bei Punkt 1792, montieren wir unsere Harscheisen. Um 11:30 Uhr stehen wir, nach einer kurzen Passage zu Fuss, auf dem 2'155 m.ü.M. gelegenen Gipfel. Wir lassen uns beim Picnic von der Sonne unsere Rücken wärmen und geniessen die Aussicht auf die felsige Spillgerte, das Rothorn und in Richtung Nordosten zum Gurbsgrat. Wir fahren die Normalroute ab und schenken uns die ruppige Chelli. Bis zur oberen Alp machen unsere Skis auf dem pistenartigen Hartschnee einen Riesenlärm. Die anschliessenden Osthänge beim Alpetli erwischen wir gerade noch rechtzeitig, bevor der Sulz «düregheit». Weiter geht es durch den abwechslungsreichen Waldweg: An der Sonne Sulz bis «Pfludi», im Schatten hart und in den Kurven Rinnen fast wie auf einer Bobbahn. Den gelungenen Tag lassen wir ab 12:15 Uhr, mit 930 Höhenmetern in den Beinen, auf der Terrasse des Restaurants Spillgerte an der Sonne ausklingen. Herzlichen Dank für die frühlingshafte Tour und ein grosses Merci an den Fahrer Kurt und die Getränkespenderinnen!
Endlich hat es mal richtig geschneit! Aber leider nicht tief genug runter, um die Skitour auf den Hengst durchführen zu können...
Und weil die Lawinengefahr in höheren Lagen etwas heikel und auch das Wetter ziemlich schlecht vorausgesagt war, bestanden eigentlich genügend Gründe, die geplante Skitour abzusagen.
Allerdings bestand auch eine kleine Chance, dass das Wetter am Samstag Morgen noch einigermassen ok sein würde. Und nach der bisher, was den Schnee betrifft, ziemlich miesen Skitourensaison, musste man dem Neuschnee wegen schon fast zwingend "etwas" unternehmen!
So planten wir, es mal im Diemtigtal zu versuchen und starteten um halb Neun in Richtung Stand. Zu Beginn war der Schnee noch eine einzige Enttäuschung - ausser Regen hatte es hier keine Niederschläge gegeben.
Doch ab gut 1500 m nahm die Neuschneemenge rasch zu. Trotz starker Bewölkung drückte sogar die Sonne kurzzeitig etwas durch. Und es war einfach toll, wieder mal durch frisch verschneite Tannen zu fellen!
Oben angekommen war die Sicht jedoch eher trüb und selbst das finden des eigentlichen Gipfels keine einfache Sache. Da sich das Wetter langsam verschlechterte, entschieden wir uns, sofort in Richtung Hindermenige abzufahren.
Die Sicht war nicht perfekt, aber gut genug, um wirklich tolle Schwünge in den Neuschnee zaubern zu können! Allein deswegen hatte sich die Tour schon gelohnt! Während es nun bereits wieder schneite, genossen wir die verdiente Mittagsrast im Schutze einer Alphütte.
Bei den Autos angekommen, waren sich alle einig, dass sich die Tour trotz mässigem Wetter gelohnt hatte! Die Ansprüche an eine Skitour sind im Moment bekanntlich nicht so hoch wie auch schon... 😉
Skitour Bivio (Ersatz für Gemmi)
Tourenleiter: Rolf Stettler
Teilnehmer: Angela, Paul, Res
Bericht Rolf Stettler
Schon Anfangs Woche wurde klar, dass am Wochenende im Gemmigebiet keine Touren möglich sein werden. Der lang ersehnte Schnee kam nun in rauen Mengen und Lawinenstufe Gross würde gar ein Hüttenzustieg verunmöglichen. So hielt ich Ausschau nach Alternativen. Im Südbünden wurde fast kein Neuschnee erwartet und die Wetteraussichten sahen ganz passabel aus. Ich fand im Hotel Post in Bivio kurzfristig eine Unterkunft für uns. Ein richtiger Glückfall. Wir fanden dort eine richtig tolle, gastfreundliche und preiswerte Bleibe. Am Freitag starteten wir nach der Anreise kurz vor Bivio in Stalvedret bei bestem Wetter unsere erste Tour. Unser erklärtes Gipfelziel, der Piz Scalotta. Beim Aufstieg erkannten wir den angekündigten Triebschnee überall. Auf ca. 2600m.ü.M mussten wir deshalb vernünftigerweise umkehren. Der steilere Gipfelhang war uns zu riskant. Im oberen Teil unserer Abfahrt konnten wir wunderbare Spuren durch den am Vortag gefallenen Pulverschnee ziehen. Etwas weiter unten war der Schnee dann eher dürftig und es musste etwas vorsichtiger und weitsichtiger gefahren werden, um keinen Steinschliff zu erhalten. Trotz aller Vorsicht gab es Schäden an Skikanten. Ein Übel, dass uns schon die ganze Saison begleitet. Die Skihersteller werden Freude haben. Am Samstag war es eher trüb und den ganzen Tag war leichter Schneefall angesagt. Das hinderte uns nicht, trotzdem eine Tour zu unternehmen. Direkt beim Hotel starteten wir Richtung Roccabella. Die Sicht wurde leider immer schlechter. Wir entschieden uns unterwegs, zuerst Richtung Septimerpass, und dann über eine Abfahrtsrampe ins Skigebiet zum Punkt 2562 hochzusteigen, damit wir nachher über die Pisten wieder runterfahren konnten. Beim Aufstieg musste am Schluss noch ein schmaler Grat überquert werden, was doch noch ein wenig Hochtourenfeeling aufkommen liess. Die Abfahrt über die Pisten war trotz eher schlechter Sicht sehr gut zu fahren. Im Pistenbeizli machten wir eine ausgiebige Pause, bevor wir die Talabfahrt antraten. In der Saune und Dampfraum des Hotel wurden die Muskeln im Anschluss gelockert, bevor wir das feine Znacht geniessen durften. In der Nacht schneite es in Bivio ca. 10cm wunderbaren Pulverschaum. Wir entschieden uns, mit dem Auto auf den Julierpass zu fahren um dort noch den Piz Campangnung, und wenn die Zeit reicht noch ein weiterer möglicher Gipfel zu besteigen. Beim Abmarsch kam die Sonne zum Vorschein und innerhalb kürzester Zeit war stahlblauer Himmel und herrlicher Sonnenschein. Je weiter wir hochstiegen, nahm der Neuschnee zu. Der Auftstieg zum Gipfel musste gespurt werden, mittlerweile durch gut 30cm frischen Pulverschnee. Wir erreichten den Gipfel alleine und durften den Hang entjungfern. Herrlichste Pulverabfahrt vom Feinsten, wie man es sich nur wünschen kann. Wir machten noch einen kleinen Anstieg auf Fuorcla digl Leget und fuhren nachher wieder Richtung Julierpass. Wir entschlossen uns, nochmals anzufellen, um Richtung Fuorcla Alva hochzusteigen, um den herrlichen Schnee auszunutzen. Auf 2800m wurden dann unsere Beine langsam schwer und wir erklärten ein vorgelagertes Hügeli als unser Gipfelziel. Nach ausgiebigem Sonnenbad und Verpflegung traten wir die Abfahrt durch den frischen Schnee an. Um ca. 16:00 Uhr traten wir dann die Rückreise an. Fazit: ein herrliches Tourenwochenende mit Top Unterkunft und einer wunderbaren, top motivierten Gruppe. Danke allen Teilnehmern für das grandiose Wochenende.
Selibühl- Panorama Trail
Als wir in Burgdorf starten, macht das Wetter einen vielversprechenden Eindruck. Im Kafi Riggi in Riggisberg genehmigen wir uns zuerst einmal einen Startkaffee, um anschliessend auf den Gurnigelpass zu fahren.Hier oben, wir vermuteten es bereits, begrüsst uns ein strahlend blauer Himmel. Solche Wetterbedingungen motivieren natürlich zusätzlich und machen Freude. Auch die Schneeverhältnisse präsentieren sich erstaunlich gut.
Mit angeschnallten Schneeschuhen geht es los Richtung Selibühlhütte, dann kurz durch den Wald und in stetigem Aufstieg zum Aussichtspunkt Selibühl auf 1750 Meter. Es lohnt sich, hier etwas länger zu verweilen, um die ausserordentliche Rundsicht zu bestaunen. Nach einem kurzen Abstieg biegen wir rechts ab und gelangen bald zum Selibühlsattel. Der ganze Pfad durch den immer noch recht gut eingeschneiten Wald wirkt märchenhaft. Auf einer langen Bank an der Sonne lassen wir es uns gut gehen und geniessen noch einmal die herrliche Aussicht. Ein erneuter Zwischenstopp auf unserer Heimreise im Kafi Riggi rundet die heutige Tour würdevoll ab.
Leitung und Bericht: Samuel Germann
Teilnehmende: Margrit, Elsbeth, Kurt, Walter, Ruedi, Beat, Christoph
Mariannenhubel
Tourenleiter: Peter Gfeller (Bericht)
Teilnehmer: Christoph, Peter W., Martin, Katja, Thomas, Karin, Lisbeth, Trudi, Christian, Verena, Isabel
Es war eine ÖV-Tour.
Nach den phantastischen Meldungen vom Wochenende aus dem Diemtigtal, war der Entscheid klar: Mariannehubel. Das Rekognosziere am Montag bestärkte den Entscheid.
Mit dem 8.06 Uhr Zug erreichten wir kurz nach zehn die Grimmialp. Hier gesellten sich noch Katja und Isabel zu uns. In gemütlichem Tempo starteten wir unsere Tour. Nach zwei kurzen Teehalten erreichten wir nach 1.5 Stunden das Bauernhaus Pt 1622.Die wärmende Sonne lud ein zum Verweilen und den Mittagslunch einzunehmen. Nach einer weiteren halben Stunde - bei Pt 1792 - teilten wir unsere Gruppe auf. Die fünf Durchtrainiertesten machten sich unter der Leitung von Katja auf den Weg zum Gipfel des Mariannehubels. Die anderen nahmen den Weg gemütlicher in Angriff und erreichten ihr Ziel bei Pt. 2080. Der Freude über das erreichte Ziel gab Isabel mit einem perfekten Handstand zum Ausdruck (siehe Foto). Um das Postauto rechtzeitig zu erreichen, nahmen wir zügig die Abfahrt unter die Bretter. Trotz der bereits viel befahrenen Hängen fanden wir noch ein paar Stellen, um unsere Schwünge im Pulverschnee zu zaubern. Die Zeit reichte, um im Restaurant Spielgerten den obligaten Umtrunk einzunehmen. Pünktlich zur Abfahrt des Postautos trudelte auch die Spitzengruppe zufrieden ein.
Nun hat es doch einmal perfekt geklappt mit der Joker-Skitour!
In den letzten 24 Stunden hatte es etwas 20 cm Neuschnee gegeben und der Wetterbericht sagte ein kurzes Zwischenhoch am Nachmittag voraus.
Unser Ziel sollte der Ochse (2188 m) im Gantrischgebiet sein. Obwohl wir erst um halb Zehn Uhr in Burgdorf abgefahren sind, schneite es bei der Ankunft auf dem Parkplatz Schwefelbergbad immer noch. Doch bereits nach kurzer Zeit im Aufstieg besserte sich das Wetter rasch.
Es war wunderschön, auf den Skis durch die frisch verschneite Landschaft zu gleiten!
Der Himmel wurde immer blauer und die Temperatur war sehr angenehm.
Bis zum Skidepot war der Aufstieg kein Problem. Aber hier zeigte sich leider, dass unter dem Neuschnee sehr harter, teilweise eisiger Altschnee lag. Die ersten 20 Meter kämpften sich alle bravourös hoch. Doch 10 Meter unter dem Gipfel entschieden wir uns umzukehren, da der Weg ausgesetzter wurde und ohne Steigeisen sehr heikel zu begehen war. Die 3 furchtlosen (Andrea, Paul, Res) liessen sich den Gipfel jedoch nicht nehmen 😎
Die Abfahrt über den Südhang war kein Genuss, da unter der dünnen Neuschneeschicht keine Unterlage lag. Beim Pass genossen wir die wohlverdiente Mittagspause.
Ab dem Pass fanden wir herrlichen Pulverschnee! Leider konnte der Neuschnee im Mittelteil nicht alle Steine genügend zudecken – eine vorsichtige Fahrweise war hier angesagt. Auf den untersten Metern zog bereits der Nebel herein, so dass auch noch ein Stück im Blindflug folgte.
Bei Kuchen und Kaffee beschlossen wir die tolle Skitour im Kafi Riggi in Riggisberg.
Leitung und Bericht: Peter Grogg
Teilnehmende: Karin, Katja, Andrea, Peter, Christoph, Res, Paul
Schönisey – Schönisey
Pünktlich starten wir um 07.30 beim Bahnhof Burgdorf für die erste Schneeschutour der Saison.Nach einer ca. stündiger Autofahrt, (die meisten fahren über Langnau-Marbach), wir Lauperswil-Eggiwil-Siehen, (ist schöner) zum Kaffeehalt im Rest. Alpenrose Bumbach, wo wir Kurt K. treffen. Im Kemmeriboden steig Kurt K. noch in das Auto von Bernhard, so dass nur zwei eine Strassengebühr bezahlen müssen.
Nach dem montieren der Schneeschuhe beim Parkplatz Schönisey, kurze Erläuterung der Tour, dann gemütlicher Abmarsch bei minus Tempraturen auf gefroremen Schnee. Im Wald angekommen, geht der Weg steil bergauf bis kurz vor Schöniseyschwand, wo wir von der Sonne empfangen werden. Nach einer kurzen Rast, geht es gemütlich weiter bis zum letzen Aufstieg zum Tannigsboden der uns nochmals fordert. Nach der Mittagsrast, noch 20 Höhenmeter, beginnt der Abstieg durch schönen, fast unberühtem Schnee. Kurz nach Tannigsbodensite kommen wir wieder an die Sonne.
Nach Spierweid geht es links ab in eine unberührte Schneeseite. Herrlich! Langsam aber stetig kommen wir zurück zum Parkplatz. Nach einem letzten Hang, den wir in Diretissima nehmen erreichen wir die Blockhütte Schönisey, wo wir uns den Schlusstrunk genehmigen.
Es war schön mit euch unterwegs zu sein auf meiner erste Schneeschuhtour als Leiter Danke.
Leitung und Bericht Rudolf Nobs
Teilnehmende: Margrit, Elsbeth, Bernhard, Kurt G., Kurt K.
"Haarscharf genug Schnee" - so lautet das Fazit dieser Skitour. Der Schnee vom vergangenen Wochenende hat durch die Wärme und den Föhn leider schon sehr gelitten. Wir wussten vorgängig nicht, ob der Plan aufgehen würde, haben uns aber entschieden, es einfach mal zu probieren.
Um 8:45 starteten wir im Muscherenschlund. Die Strasse auf dem ersten Kilometer war grösstenteils aper, aber am Rand lag doch noch etwas Schnee, auf welchem der Aufstieg und später auch die Abfahrt ganz knapp möglich war.
In flottem Tempo und bei guten Bedingungen erreichten wir den Passübergang Chüearnisch. Von hier bot sich kein schöner Anblick in Richtung der weiteren Route... der Rücken des Schafarnisch zeigte sich über weite Strecken schneefrei! Der Aufstieg lief dann allerdings besser als befürchtet. Im oberen Teil glich die Skitour aber eher einer Wanderung über eine vertrocknete Wiese.
Um 12 Uhr erreichten wir den Gipfel des Schafarni (2110 m) und genossen die tolle Aussicht. Nach der gemütlichen Mittagsrast erfolgte die Abfahrt über die Ost-Seite und die Querung Richtung Chummli. Die anschliessende Abfahrt in gesetztem Pulverschnee war toll, aber leider viel zu kurz.
Ein kurzer Zwischenaufstieg zur Hütte Mutti erlaubte eine weitere sehr schöne Abfahrt auf die hintere Rychisalp. Von dort nahmen wir den zweiten Gipfel, die Märe (2091 m) unter die Felle. Wer den Znünisack nicht bereits auf dem ersten Gipfel geleert hatte, genoss nun die zweite Mittagsrast auf diesem tollen Gipfel.
Da die Zeit bereits etwas fortgeschritten war, machten wir uns auf die Abfahrt über die West-Seite der Märe. Der Durchgang zwischen den Felsen war wegen dem wenigen Schnee wirklich sehr steil und verlangte eine konzentrierte Fahrweise. Danach folgten einige schöne Schwünge bevor es leider in leichten Burchharst weiter ging. Ab der Alphütte folgten wir dem Strässchen, da hier der Schnee regelmässiger lag als auf den Matten mit den vielen Viehgangeln.
Um 15:45 trafen wir müde, aber glücklich bei den Autos ein.
Diese Skitour bot mit 3 Aufstiegen, 1400 Höhenmetern und sämtlichen Schneearten von hart, Pulver, Sulz bis Bruchharst wirklich "alles", was das Skitourenherz begehrt!
Leitung und Bericht: Peter Grogg
Teilnehmende: Andrea, Nadja, Lisbeth, Barbara, Res, Paul
Skitouren um Gsteig, 17./18. Januar 2025
Teilnehmer: Verena, Barbara, Bruno, Kurt und Peter
Leiter: Tomas Samoel
Dem Schneefall vom vergangenen Wochenende sei Dank, konnten wir unser Tourenwochende im Gsteig durchführen. Zwar bliess seit Mitte der Woche der Föhn, der die weisse Pracht wieder schwinden liess, aber Talabfahrten waren immer noch möglich und auch der Schnee war immer noch besser als auch schon dieser Saison. Am Samstag trafen wir uns um 8.45 in Feutersoey, von wo aus wir etwa 3.5 Std auf den Arnätschistand hinaufstiegen. Wetter und Wind hielt sich gut und der Hang war noch fast unverfahren. Als Unterkunft fiel unsere Wahl auf den Gasthof Bären in Gsteig, wo wir sehr gut aufgehoben waren und ein sehr üppiges Znacht geniessen konnten. Am Sonntag starteten wir dann um 8 Uhr direkt von Gsteig aus in Richtung Walliser Wispile. Vom Gipfel fuhren wir dann etwa 300Hm hinab auf die schattige Ostseite und konnten den guten Schnee geniessen. Zurück ging es dann über den Brandsberg hinauf den Grat, nördlich der Hinderi Wispile und von dort wieder hinab nach Gsteig. Unsere Rundtour endete um 14 Uhr beim Gasthof Bären, wo wir den Tag bei einem Umtrunk zufrieden beenden konnten.
18.01.2026, Tomas Samoel
3-Gipfeli-Tour Niederhorn – Piz Oesch – Puur (anstelle Unteres Tattelishorn)
Leitung und Bericht: Andrea Blaser
Teilnehmerinnen: Barbara Bay, Lisbeth Fahrni
Pulverschnee auf drei «Gipfelis» im Diemtigtal anstatt abgeblasener und vereister Gipfelhang des Unteren Tattelishorn!
Barbara, Lisbeth und ich wählen je ein «Gipfeli» aus und los geht’s um 9:15 Uhr ab dem Parkplatz Menniggrund.
«Gipfeli» Nummer eins, Lisbeths «Niederhorn»: Zügig lassen wir den Tippiplatz und Alpläger hinter uns. Sandwich und Schoggi auf dem besonnten Bänkli bei der Hütte in der Cheli schmecken uns hervorragend. Das Thermometer an der Hüttenwand zeigt 26 Grad Celsius! Die Abfahrt ab dem 2'078 m.ü.M. hohen Gipfel ist erstaunlich gut. Im oberen Teil ziehen wir noch ein paar Schwünge durch unverfahrenen Schnee, kurz vor dem Luegleboden finden wir schönen Pulverschnee.
Weiter geht’s zum «Gipfeli» Nummer zwei, Andreas «Piz Oesch» oder «Gestelegrat»: Der Wind macht nun auf sich aufmerksam. Auf dem kurzen Aufstieg beobachten wir, wie der Föhn die Wolken rasch nach Norden schiebt. Auf der Gipfelkuppe fliegt eine Fellfolie wie ein Blatt im Wind davon, kann dann aber aus einem kleinen Graben wieder geborgen werden. Nach einem letzten Blick Richtung Zweisimmen fahren wir durch feinen Pulverschnee runter zur Alp Obergestelen.
Und weil es so schön war, auf zum «Gipfeli» Nummer 3, Barbaras «Puur»: Die Stimmung ist grandios. Im Süden schon Wolken, im Norden jedoch ein türkisfarbener Himmel. Auf dem diesmal windstillen Gipfel des Puur geniessen wir den Rest unseres Picnics. Auf der Abfahrt via Obergestelen finden wir nochmals Pulverhänge. Der Weg ab dem Tippiplatz ist schneebedeckt und «grifig».
Fazit: Die «Gipfeli-Tour» mit ihren 1025 Höhenmetern und 15 km Distanz hat sich gelohnt. Drei Powerfrauen, interessante Gespräche, ein grandioses Panorama und unerwartet gute Schneeverhältnisse. Es hat Spass gemacht!
Leitung und Bericht: Peter Gfeller
Teilnehmende: Fränzi, Katya, Trudi, Paul, Ueli, Martin, Karin, Markus, Lisbeth, Thomas, Bruno, Peter H.
Endlich, endlich Schnee. Am Montag suchten Paul und ich im Diemtigtal noch ein paar schöne, nicht verblasene Nordhänge. Wir fanden sie auf der südlichen Seite von Hintermenige Richtung Stand. Wir waren begeistert von dem noch leicht pulvrigen Schnee.
Da es die zwei Tage vor der Tour noch recht kalt war, konnten wir uns auf die Mittwochskitour freuen.
Wir starteten bereits um halb acht in Burgdorf, um sicher zu gehen, dass wir den Schnee noch gleich antreffen wie am Montag. Wir trafen uns auf dem Parkplatz Meniggrund. Den Aufstieg gingen wir sehr gemütlich an. Nach einer guten halben Stunde erfreuten wir uns bereits der wärmenden Sonne. Meist konnten wir nebeneinander laufen und uns über Gott und die Welt unterhalten.
Als sich der oberste Hang noch immer in bester Verfassung präsentierte, war die Vorfreude auf eine tolle Abfahrt gross.
Nach einem Mittagsrast bei Pt 1938 waren wir schnell bereit, den breiten Hang hinunter zu kurven. Alle fanden noch einen unbefahrenen Streifen Schnee, wo sie/er seine eigene Spur hinzaubern konnte.
Die Begeisterung war so gross, dass wir noch einmal anfellten und eine halbe Stunde aufstiegen, um den Hang ein zweites Mal zu geniessen.
Über den verschneiten Wanderweg gings dann zurück zum Parkplatz.
Im Restaurant Riedli, visasvis der Wiriehornbahn, unterbrachen wir die Heimfahrt und liessen den wunderschönen Tag bei Kaffee, Bier und Most ausklingen.
Tourenbericht Skitour Meniggrat-Stand (anstatt Mariannehubel)
11.01.2026
Teilnehmende: Michael (TL), Hanspeter, Lisbeth, Nadja, Paul, Rolf
Der lang ersehnte Schnee kam gerade rechtzeitig für die Tour. Aufgrund des starken Windes in den letzten Tagen waren für den Mariannehubel eher suboptimale Bedingungen zu erwarten. Darum bogen wir bereits in Zwischenflüh rechts ab und fuhren mit den Autos in den Meniggrund (PP Gasenbode). Von dort aus machten wir uns um 08:30 Uhr über Menigwald auf den Weg auf den Meniggrat, den wir um ca. 10.15 Uhr erreichten. Der Nebel lichtete sich langsam und die ersten Sonnenstrahlen erreichten uns. Schon der Aufstieg liess eine schöne erste Abfahrt erwarten. Dieser Eindruck bestätigte sich dann auch vollkommen. Wir konnten schönste Schwünge im Pulverschnee geniessen. Nach dem steileren Hang hielten wir uns links und fuhren durch unberührten Pulverschnee zum Pkt. 1599 ab. Dort montierten wir erneute die Felle und stiegen auf die Alp Vordermenige. Vor der Alphütte machten wir eine längere Mittagsrast. Gestärkt stiegen wir anschliessend auf den Stand. Für die Abfahrt vom Stand nach Hintermenige fanden wir – trotz vielen Tourengehenden an diesem Tag – noch viel Platz, um unsere eigenen Spuren im Pulverschnee zu hinterlassen. Über die Fahrstrasse gelangten wir dann schliesslich wieder zum PP Gasenbode zurück. Die Heimfahrt unterbrachen wir in Wimmis (Restaurant Kreuz) für Kaffee und kühle Getränke und hielten Rückschau auf einen wunderbaren Tourentag.
Vielen Dank allen Teilnehmenden. Die Tour hat viel Freude gemacht!
Leitung: Ruth Kipfer
Am Bahnhof Burgdorf durfte ich um 10:15 Uhr bei sonnigem Wetter mit eisigen Minus-Temperaturen 13 Kameradinnen begrüssen. Wir waren alle der Witterung entsprechend gekleidet und mit Mützen und Handschuhen ausgerüstet. Dies ermöglichte es uns, den Weg in Angriff zu nehmen. Vom Bahnhof aus starteten wir unsere Wanderung Richtung Wynigenbrücke. Danach weiter über den Schattenweg, bei der Siechen-Kapelle vorbei, bis unterhalb des Sommerhauses. Dort überquerten wir die Strasse und begaben uns auf den Wanderweg, aufwärts zur Haberrüti (538 m. ü.M.). Dort angekommen, marschierten wir weiter, auf ca. 300 m Hartbelag, Richtung Grafenscheuren. Danach bogen wir links in den Tannwald ab und wanderten weiter, hauptsächlich durch Waldgebiet. Unterwegs bot sich am Waldrand ein sonniger Platz an, der sich sehr gut für unser Pic-Nic eignete. Den Temperaturen entsprechend verweilten wir jedoch nicht allzu lange dort. Danach bogen wir ab Richtung Bickigen, hauptsächlich weiter durch den Wald. Gegen den Schluss erreichten wir nach einem leichten Aufstieg einen Aussichtspunkt am Waldrand, mit Sicht auf Wynigen. Wir verweilten dort, genossen die Wintersonne und betrachteten die Nussbäume. Zur Erholung hatte es Bänke. Richtung Wynigen führte danach der Wanderweg dem Waldrand entlang abwärts. Unten angekommen, führte uns ein Strässchen aus Harbelag zum Bahnhof Wynigen. Es war eine leichte Wanderung. Der gut ausgebaute Wanderweg führt hauptsächlich durch Waldgebiet, geradeaus mit paar leichten Steigungen. Von Vereisungen blieben wir verschont. Paar kleine Stellen konnten gut umgangen werden. Die Wanderzeit betrug ca. 3 Stunden. Der Weg war ca. 11 km lang, mit Auf/Abstieg von ca. 10 bis 20 m. Leider war das Restaurant Bahnhof am Mittwoch geschlossen. Der Landgasthof zur Linde hatte Betriebsferien. So hatten wir keine Möglichkeit für einen Schlusstrunk in Wynigen. Wir warteten noch ca. eine halbe Stunde auf den nächsten Zug Richtung Burgdorf, an der Sonne rund um den Bahnhof. Zwischenverpflegung konnte beim Bahnhofkiosk bezogen werden. Die Verbindung ist stündlich. Um 14:31 Uhr gings zurück nach Burgdorf. Eine kurze Bahnfahrt von 6 Minuten. Nach der Ankunft begaben sich paar Kameradinnen zum Schlusstrunk in den Bernerhof in Burgdorf. Ich habe es genossen, mit Euch unterwegs gewesen zu sein. Die rege Teilnahme trotz der Kälte hat mich sehr gefreut.
Vollmondtour 03.01-2026 Bericht Rolf Stettler Leider hält der Schneemangel immer noch an. So ist eine Vollmondtour mit Skis unmöglich. Trotzdem fand ich, dass der Vollmond auch zu Fuss ganz schön zu bewundern wäre. So beschloss ich als Alternative von Affoltern auf die Lueg ein Spaziergang im Vollmond anzubieten. Fast alle angemeldeten Teilnehmer machten erfreulicherweise bei dieser Alternative mit. Um 19.00Uhr trafen wir uns bei der Schaukäserei und spazierten im Mondlicht auf die Lueg. Dort erwartete uns Theres am Feuer mit Suppe und Züpfe, Käse und anderen feinen Leckereien. Der Mond stand nun schön über uns, auch wenn er zwischendurch von Wolken verdeckt wurde. Leider waren die Alpen in der Ferne ebenfalls verdeckt. Trotzdem immer wieder ein Erlebnis, wie hell die Umgebung vom Mond erleuchtet wird. Nach ausgiebiger Verpflegung und immer kälter werdenden Temperaturen, beschlossen wir wieder den Rückweg unter die Füsse zu nehmen. Ein gelungener Anlass zum Jahresbeginn, auch ohne Skis, gemütlich mit gutgelaunten SACler. Danke allen fürs mitmachen. Ein ganz besonderer Dank an Theres und ihre beiden Töchter für das Zubereiten der wunderfeinen Suppe und Züpfe und fürs Feuer machen. Grossartig, wenn man auf solche Mitglieder zählen darf. Wintermärchen im Entlebuch oder «einsam, im Nebel zu wandern» Unsere Frauengruppe machte sich am letzten Sonntag im Dezember auf zur Wanderung von Schüpfheim nach Escholzmatt. Bei einer Sägerei im Lehn fanden wir in einer Halle ein relativ hilbes Plätzli, um das Picknick zu geniessen. Verlief der Weg bis anhin im Ebenen, ging es von nun an auf und ab, teils oberhalb der Bahn, danach entlang eines Waldes, wo noch Rundholz auf dem Boden lag und uns den Durchgang wegen der Traktorspuren etwas erschwerte. LVS-Kurs vom 21.12.2025 (Luegle) Leiter: Tomas Samoel, Michael Lobsiger Teilnehmende: Kurt, Dominique, Ulrich Die Schneebedingungen verhiessen nichts Grossartiges. Nachdem der letztjährige Anlass ganz ausgefallen war, sollte dieses Jahr doch wieder ein Kurs stattfinden können. Anders als auch schon, waren wir diesmal nur zu fünft unterwegs. Da der Schnee in den Schatthängen schlecht zum Fahren war, gingen wir dieses Jahr vom Meniggrund in Richtung Obergestele. Dort konnten wir unterhalb der Luegle nach einer kurzen Schulung an einem sonnigen Ort, das Suchen - auch mit «mehreren Verschütteten gleichzeitig» - ausgiebig üben. Nach einem gemütlichen Mittagsrast stiegen wir noch hinauf auf den Lueglespitz, um auf dem Südhang im Sulz ein paar lockere Schwünge machen zu können. Weiter unten im Schatten wurde es dann leider wieder deutlich ruppiger. Kurz nach 15.00 Uhr erreichten wir schliesslich wieder die Autos im Meniggrund. Den Tag liessen wir im Gasthof Schönbühl in Diemtigen ausklingen, wir waren die einzigen Skitüreler unter den Gästen… Zuchwil, 23.12.2025/Tomas Samoel In drei Gruppen führte uns ein unterschiedlicher Weg ins Krummholzbad, wo wir auf die Teilnehmenden der SAC Sektion Brandis trafen. Schön ward ihr alle mit dabei. Gruppe 1 (Mario, Melanie, Angela): Wir starteten warm angezogen am Bahnhof Burgdorf mit den Fahrrädern. Durch dicken Nebel ging es los mit Ziel Krummholzbad und auf dem Weg ein paar Sonnenstrahlen einfangen zu können ;-). Unsere Kollegen hatten mehr Glück. Nach dem gemeinsamen Mittagessen – einer leckeren vegetarischen Alternative zur sonst beliebten Bernerplatte – ging es mit einem kleinen Abstecher, und der Hoffnung doch noch etwas Sonne zu sehen, wieder zurück nach Burgdorf. Schön war es. Gruppe 3 (Margrit, Susanne, Ruedi, Aschi, Samuel): Wir ich sind von Sumiswald Forum aus Richtung Spittel, durch den Doppelwald zur Brätlistelle bei der Steinweide gewandert. Leider zeigte sich die Sonne nur spärlich und die zähen Nebelschwaden verhinderten meistens die Fernsicht. Hier, an diesem schönen Rastplatz genehmigten wir uns ein kleines Apéro und wanderten anschliessend weiter zum Krummholzbad. Das Mittagessen gestaltete sich kulinarisch und kommunikativ recht ausgiebig und sättigend. Den Rückweg nach Sumiswald Grünen, nahmen wir alsdann unter die Füsse und gelangten mit der Bahn zurück nach Burgdorf. Verschoben auf Sonntag, 23. November 2025 Leitung und Bericht: Eva Ritter Nach einer kurzen Anreise und einem Startkaffee mit Gipfeli im Rössli Schafhausen starten wir in einer 15er-Gruppe Richtung Äbeläng. Während die Fahrstrasse die Höhe in zahlreichen Kurven gewinnt, führt der Wanderweg ziemlich gerade und steil durch den Wald hinauf. Es liegen auch dort Schnee und Eis und wir müssen gut aufpassen, wo wir hintreten. Nach dem Mittagessen geht es abwärts, deshalb bringen jetzt viele von uns Krallen oder Ketteli an den Schuhen an. Als wir über Wald- und Feldwege “nidsi” gehen und immer wieder Schnee und Eis unter den Füssen haben, sind wir froh darum. Unterwegs staunen wir über die Schönheit des verschneiten Waldes. Auf den Ästen liegen dicke Schneekappen und dazu scheint noch für ein paar Momente die Sonne darauf – richtige Postkartenmotive sind das! Vielen Dank allen, die trotz der Kälte mitgekommen sind. Es war schön mit euch. Leitung: Martin Leuzinger (Text und Fotos) Teilnehmer: Elsbeth Z, Margrit T, Fritz F, Kurt H, Beat S. Unsere kleine Wandergruppe startet um 9.00 Uhr am Hauptbahnhof für die „ Rundtour “ Burgdorf. Der Blick zum Himmel verspricht einen sonnigen Tag mit leichten Schleierwolken. Wir lassen die Stadt mit zügigen Schritten hinter uns, folgen dem Schattenweg aufwärts, wechseln zur Löiehole, der Weg stetig, sanft ansteigend. Nach der Hole gibt der herbstlich bunte Wald kurz die Aussicht auf den Jura und die nahe Hueb frei. Hier schwenken wir wieder auf einen Waldweg ab. Unterdessen ist es merklich wärmer geworden, Tenue anpassen, trinken und weiter geht es bis zur Rüglen. Hier öffnet sich uns der Blick auf Heimiswil hinab. Unser Weg, teils Naturboden, abwechselnd mit Teersträsschen führt jetzt bergab, um nach dem passieren von Heimiswil wieder stetig anzusteigen. Den Bananenhalt geniessen wir bei Sonnenschein auf dem Junkholz, bevor es zum letzten, teils steilen Anstieg auf den Rachisberg geht. Unter der Höchi, dem höchsten Punkt unserer Wanderung, ist das Mittagessen aus dem Rucksack angesagt, dabei geniessen wir den Blick auf die Alpenkette im leichten Dunst. Von nun an geht es nur noch abwärts, dem Schallenberg zu, weiter über die Ebene zum Baumhüsli und zum Wirtenmoos. Ab da folgen wir dem Weg durch eine kleine Schlucht zur Emme hinab. Von hier aus am Lochbach vorbei und in gemütlichem Tempo auf dem Emme -Uferweg bis Burgdorf Hauptbahnhof. Hier findet unsere Wanderung einen würdigen Abschluss bei einem kühlen Getränk. Teilnehmende: Susanne, Kurt, Walter, Rudolf, Elsbeth, Samuel, Margrit, Rolf, Marcio Von Bretzwil (BL) aus wanderten wir hinauf nach Ramstein, wo wir in einem attraktiven Bauernstübli einen warmen Kaffee erhielten und von der Bäuerin über die Leistung ihrer Kühe informiert wurden, die in 9 Laktationen (= Milchabgabe) die beeindruckende Menge von 100’000kg Milch produzierten. Weiter ging es über den attraktiven Felsgrat der Aemmenegg und der Faeldmenegg. Leitung: Margrit Theis Um 6:38 beginnt unsrer Reise in Burgdorf nach Gspon. Nach dem Lötschbergtunnel begrüsste uns prächtiges Herbstwetter. In Stalden Saas bestiegen wir die Gondelbahn, die uns über Staldenried nach Gspon auf 1890 Meter brachte. Im Restaurant Alpenblick, das dank Margrit etwas früher öffnete, genossen wir Kaffee und Gipfeli. Frohgelaunt begannen wir danach unsere Wanderung. Die führte zu Beginn am höchstgelegenen Fussballplatz Europas vorbei. Leicht ansteigend gings durch den sich langsam verfärbenden Lärchenwald. Der gab zwischendurch den Blick frei Richtung Alpen mit dem markanten Bietschhorn das dominierend in Erscheinung trat. Im gemütlichen Tempo wanderten wir höher und erreichten auf rund 2200 Meter den Punkt Sädolti. Damit hatten wir die Baumgrenze erreicht, die in diesem Gebiet erstaunlich hoch liegt. Der Ausblick, der uns geboten wurde war super. Beinahe die ganze Walliser Bergwelt war sichtbar und das bei besten Bedingungen. Ein Umstand, der alle Herzen höherschlagen liess, und für einige beim Anblick der verschneiten Gipfel, Erinnerungen an deren Besteigung hochkamen. Nach einer kurzen Rast setzten wir unsere Wanderung fort Richtung höchsten Punkt auf 2365 Meter. Oben angekommen beim Gipfelkreuz, das aus zwei alten Glockenklöppeln entstanden ist hielten wir Mittagsrast. Dabei gabs viel über Berge und Orte zu diskutieren. Uns bot sich hier ein überwältigender Anblick ins Wallis mit all seinen Schönheiten. Der Spruch: Warum in die Ferne schweifen, denn das Schöne liegt so nahe, wurde mehr als bestätigt. Zudem durften wir amüsiert erfahren, dass nicht nur das Wandern, sondern auch Lebensmittelverpackungen eine Herausforderung sein können. Frisch gestärkt und gut gelaunt gings durch eine wunderbare Alpenlandschaft weiter Richtung Häüschbiele. Dieser Weg gab auch den Blick frei Richtung Allalinhorn und sogar die Skipisten des Feegletschers waren sichtbar. Langsam tauchten wir auf dem Weg nach Gspon wieder in die wunderbar verfärbten Lärchenwälder ein, wo die Aussage « viel Freude herscht » voll zutraf. In Gspon angekommen, genossen wir auf der schönen Sonnenterasse des Restaurants Alpenblich einen Umtrunk. Die Stimmung war ausgezeichnet und verleitete auch zu einigen Bomos im Gespräch. Auch ein Teil der Wanderung die Leib und Seele gut tut. Den Heimweg traten wir ob dem erlebten schönen Tag zufrieden und glücklich an. Margrit, dir ein herzliches Dankeschön für die wunderbare und sehr gut organisierte Wanderung. Thalheim AG – Linner Linde – Villnachern Für den heutigen Tag ist zwar Hochnebel angesagt, aber wir 12 Wanderinnen sind zuversichtlich, dass sich die graue Decke gelegentlich auflösen wird. Beim höchsten Punkt, dem Linnerberg auf 722 m, machen wir Mittagsrast. Der Platz ist mit Sitzbänken und Grill ausgerüstet. Eine Lücke im bewaldeten Hügelzug lässt den Blick frei ins Tal und in die Ferne. Bei klarer Sicht könnte man hier die Alpen sehen. Genau links und rechts vom Picknickplatz tief unter dem Boden donnert der Verkehr durch den Bözberger Strassen- und den Bahntunnel durch den Berg. Nach der Mittagspause kommen die Wanderstöcke zum Einsatz, denn der Abstieg vom Linnerberg führt über einen steilen, rutschigen Waldweg. Wir nehmen uns die nötige Zeit, um heil runterzukommen. Unten wartet die Linde von Linn geduldig auf uns. Sie steht schon seit über 800 Jahren da. 25 Meter hoch ist sie und 11 Meter Umfang hat ihr Stamm. Ein Kraftort. Über Jahrhunderte hinweg haben die Menschen bei ihr Halt und Schutz gesucht. Heute ist sie wieder um eine Erfahrung reicher. Wir 12 Kameradinnen stellen uns händehaltend im Kreis um die Linde – als Zeichen der Naturverbundenheit. Es war schön mit euch zu wandern, herzlichen Dank! Wandergruppe: Wolfsschlucht Welschenrohr Leitung: Martin. Bericht: Christoph, Fotos: Urs, weitere Teilnehmende: Margrit, Ruedi, Erica, Samuel, Brigitte, Beat, Walter und Elsbeth. Das Postauto hielt, es war kein Haus zu sehen. Nur Wildnis, Wald und Felsen. Martin, unser Leiter führte uns zu einem unscheinbaren Einstieg in die Wolfsschlucht. Der Weg begann steil bergan durch ein immer enger werdendes Tal. Der Bach, der Wald, die Felsen ergaben ein ergreifendes Bild. Wo waren die Zwerge und Trolle geblieben? Ihre Umgebung hätten sie dort gehabt. Mit zunehmender Höhe bot die Sonne immer mehr ein wunderschönes Spiel von Licht und Schatten. Manchmal führte der Bach ein wenig Wasser, manchmal floss es unterirdisch, nicht sichtbar. Die Temperatur war angenehm kühl, so trieb das Aufwärtsgehen nur wenig Schweiss ins Gesicht. Das Hinaufsteigen hat sich gelohnt: Nach der fast beklemmenden Enge der Wolfschlucht öffnete sich auf der Krete eine wohltuende Weite der Landschaft. Die Sonne wärmte die Haut. Matten, Hügel, Wälder breiteten sich vor uns aus. Der beginnende Herbst wurde sichtbar in der sanften Verfärbung einzelner Bäume zu gelb. Das helle Blau des Himmels mit einzelnen Wolken bot einen wohltuenden Hintergrund. Das Mittagessen nahmen wir bei einer renovierten Alphütte ein. Sie bot Schutz vor dem Herbstwind. Die munteren Gespräche, die wir auf dem ganzen Weg führten, wurden fortgesetzt. Anschliessend zogen wir weiter. Der Jura bot uns eine imposante Rundsicht. Hügel reihte sich an Hügel. Malerisch präsentierte sich das Kirchlein neben dem Bauernhof im Tal. Dort hinunter stiegen wir nun. Am Wegrand präsentierten sich wunderschöne Blumen. Viele haben diese fotografiert. Das Blumen App gab auch die Namen bekannt. Die Silberdisteln kannte ich selber. Nun ging es das Tal hinaus, hinunter nach Welschenrohr. Manch einer erwartete Muskelkater in den Beinen. Bei Kafi und Kuchen – und auch etwas Bier – fand die Wanderung ihren würdigen Abschluss. Wir danken Martin für die angenehme und sorgfältig vorbereitete Leitung und freuen uns aufs nächste Mal. SAC Tour Wyssa und Oberschta Teilnehmer : Susanne, Bernhard M, Kurt K, Rolf und Christoph Fotos: Christoph, Kurt, Rolf Bericht: Christoph Bei der Ankunft am Morgen in Brig, genossen wir erst einmal einen feinen Kaffee beim Zenhäusern. Bei herrlichem Bergwetter, im Duft von Thymian und wärmender Herbstsonne stiegen wir über lauschige Steige zur Suone der Wyssa hoch. Die Suone wurde erstmal 1462 in einer Urkunde erwähnt und ist die gefährlichste Suone aus dem Gredetschtal. Aber sie war für uns Wagemutigen genau das auf was wir uns erwartungsvoll freuten. Anfänglich durch lichten Wald, wurde der Pfad dem lustig daher rauschenden Wasser immer schmaler und ausgesetzter. Höchste Konzentration war angesagt. Fotohalte gabs nur wer stillstand. Schon bald erschienen die ersten rudimentär aus dem Fels geschlagenen Tunnels. Manchmal kaum zum stehen , meist aber erforderten die dunklen Läufe geducktes gehen. Einmal sogar zwang uns der Weg sogar auf allen vieren zu roppen. Die Suone ist spektakulär in den Fels geschlagen. Einmalige Ausblicke in die steilen Bergflanken erfreuten uns ebenso wie atemberaubende Tiefblicke hinunter ins Gredetschtal. Dort wo das Wasser im Mundbach gefasst wird, machten wir einen ausgedehnten Mittagshalt. Sogar ein Mittagsschläfchen war einigen vergönnt. Der Weg hinunter nach Birgisch führte der Suone Oberschta entlang war weniger spektakulär, aber umso romantischer und lieblich. Glücklich und zufrieden genossen wir im Restaurant in Birgisch schließlich das verdiente Bier oder Kaffee. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmer recht herzlich für die Teilnahme an dieser Tour. Leitung und Bericht: Eva Ritter In Niederscherli machten sich 16 Wanderfrauen auf den Weg Richtung Zingghöch. Schon bald waren wir auf einem reizvollen Waldweg unterwegs. Obwohl uns das Wandern unter den Buchen gefiel, waren wir doch froh, an den Waldrand und an die Sonne zu kommen, weil es noch recht kühl und schattig war. Dort konnten wir bei einem Trinkhalt das zunehmend milde Wetter und einen ersten Blick auf die Berge geniessen. Nach dem Mittagessen nahmen wir das letzte Stück auf den Lisiberg in Angriff. Die Steigung zum höchsten Punkt der Wanderroute war zum Glück nicht mehr so anstengend. Als wir dort aus dem Wald traten, tat sich vor uns der Blick ins obere Gürbetal, auf des untere Ende des Thunersees und auf die Stockhornkette auf. Wunderbar! Von nun an führte uns der Weg abwärts oder «äbeswägs» hinüber auf den Längenberg. Inzwischen hatte sich der Dunst verflüchtigt und so zeigten sich Eiger Mönch und Jungfrau buchstäblich von ihrer Sonntags-Seite. Mit einer motivierten, angenehmen und kameradschaftlichen Gruppe durfte ich einen sehr schönen Wandertag erleben. Herzlichen Dank! Tour wurde wegen Regen leider abgesagt. Tour wurde wegen Regen leider abgesagt. Sa.27.09.2025 MTB-Tour Emmental Leitung: Werner Bichsel (Bericht) / Rolf Stettler Teilnehmer: Tomas, Peter Gfeller, Michael, Special Guest: Christoph, Walter Samstagmorgen, Treffpunkt Sonne Affoltern. Start bei leichtem Nieselregen und frischen Temperaturen. Besser hätte es nicht sein können. Route führte uns via Tannli, Gammental, Trachselwald, Steinweid auf die Lüderen. Nebel und windig. Beiz geschlossen. Also zurück. Tällihüttli, Rotenbüel, Trachselwald. So der Plan. Beim Fluhüsli bogen wir in der Abfahrt und im Fieber links statt rechts ab und landeten im Unterfrittenbach. Wunderbar, Emmental pur, diese Abfahrt. Nun denn, wieder aufwärts via Obere Mörisegg (Stengelhalt), Geiliesguet und dann via Benzenberg runter Richtung Trachselwald. Das Wetter zeigte sich bei der Zusatzschlaufe nun von seiner besseren Seite und wir kamen ins Schwitzen. Zurück nach Affoltern via Gammental, Neuegg. Total 45 Kilometer und gute 1200 Höhenmeter. Ausklang bei Rolf auf seiner wunderschönen Terrasse. Fazit: MTB mit oder ohne Motor lassen sich problemlos kombinieren. Dito «Rennhüng «und Genussfahrer. Abfahrten, die etwas schwieriger sind, lassen sich auch zu Fuss bewältigen. Das Ganze hat Lust auf mehr gemacht. Einzig die Frauenquote ist noch steigerungsfähig. Vom Bahnhof Worblaufen aus marschierte ich ab 09:45 Uhr mit 9 Kameradinnen abwärts zur Aare, von wo aus unsere leichte Flachwanderung auf einem gut ausgebauten Wanderweg von ca. 12 km Länge begann. Wir wurden mit spätsommerlichem, sonnigen Wetter mit angenehmen Temperaturen verwöhnt. Gut, dass ich die Wanderung vom verregneten 10. September um eine Woche verschoben habe. Auf dem ca. 45-minütigen Weg der Aare entlang Richtung Restaurant Schloss Reichenbach sind auf der rechten Seite dieses Naturschutzgebietes die Bäume und Pflanzen beschildert, was die Frauen mit Interesse wahrnahmen. Auf der Terrasse des Restaurants Schloss Reichenbach stärkten wir uns mit Kaffee und Gipfeli, genossen das Ambiente und die freundliche Bedienung. Das Restaurant liegt an der Spitze des nördlichsten Aarebogens. Von dieser Stelle aus überquert eine Fähre die Aare zur Engehalbinsel der Stadt Bern am Südufer. Gestärkt marschierten wir anschliessend der Aare entlang weiter, noch ca 10 km, 120 m aufwärts und 148 m abwärts. Die Natur und der Weg präsentierten sich sehr abwechslungsreich. Wir bestaunten unter anderem Felsenstufen, überwachsen mit Moos. Rinnsale von Wasser plätscherten darüber und sammelten sich am Grund in einem Bächlein. Das Aareufer ist teilweise ein Moorgebiet, in welchem Wasserpflanzen wachsen. Die Pflanzenwelt, teils in Naturschutzgebiet, präsentierte sich auf unserem Weg der Jahreszeit entsprechend in ihrer Vielfaltigkeit. Um die Mittagszeit liessen wir uns bei einer Grillstelle mit Tischen und Bänken nieder und genossen unser Pic-Nic bei schöner Aussicht auf die Aare und das gegenüberliegende, bewaldete Ufer. Während unserer Wanderung wurde die Aare immer breiter, da das Wasser im Wohlensee gestaut wird und sie sich deswegen zurückstaut. Unterwegs wanderten wir auch durch einen recht langen, engen Tunnel, was den Weg etwas verkürzte. Eine Trinkpause legten wir im «Tratsch-Egge» ein. Ein gemütliches Plätzchen, umgeben von Bäumen und schattig. Nach etwa 2 ¼ Stunden ab Reichenbach erreichten wir nach einem leichten Abstieg und einem kurzen Marsch auf Hartbelag den Campingplatz Bern Eymatt, das Ziel unserer Wanderung. Wir genossen draussen ein Getränk oder eine Glace, bevor wir uns zur Bushaltestelle, die etwa 10 Gehminuten vom Campingplatz entfernt liegt, aufmachten. Paar Kameradinnen nahmen einen früheren Bus, als im Programm angegeben, Richtung Bern Hauptbahnhof. Der Heimweg erfolgte induviduell. Am frühen Abend trafen wir restlichen Kameradinnen ab Bern Hauptbahnhof in Burgdorf ein. Gut gelaunt machten wir uns nach diesem kurzweiligen Wandertag auf den Heimweg. Es bereitete mir grosse Freude, diese Wanderung zu leiten und danke allen Kameradinnen, die mich begleitet haben. SAC Frauengruppe, Burgdorf Die Leiterin: Ruth Kipfer Nach einer kurzen Wanderung von Zollbrück nach Ramsei durften wir im Restaurant Bahnhof, Ramsei, ein feines Zvieri geniessen. Zum besonderen Anlass kamen alle, die noch konnten, sodass im gesamten 39 Wanderkameraden zusammen feierten. Unsere diesjährigen Jubilare, von links nach rechts: Max Übersax (1935), Christian Fuhrer (1945), Rolf Michel (1945), Peter Aeschlimann (1945), Hans-Rudolf Rauch (1940), Rudolf Hofer (1935) Martin Leuzinger (1945), Thomas Good (1950), auf dem Foto fehlt Eugen Seiler (1945) Teilnehmer: Margrit, Susanne, Walter, Kurt, Samuel, Bruno Fotos: Margrit, Kurt, Bruno, Christoph Tourenleitung und Bericht: Christoph Die Tour versprach grundsätzlich imposante Ausblicke hinauf in die Gadmerflühe auch Gadmerdolomiten genannt, wie auch hinunter ins schöne Gadmertal. Anfänglich bei Sonnenschein marschierten wir viertel vor Zehn von der Bushaltstelle Feldmoos Richtung Wendenläger. Der Bergweg war wie erwartet feucht, hatte es doch Vortags stark geregnet. Zwischen Heidelbeersträuchern und knorrigen Arven schlängelte sich der Pfad hinauf ins Gschletter. Mit 1803müM zugleich der höchste Punt unserer Wanderung. Der Blick ins Wendental hinunter, hinauf zum Reissend Nollen, Titlis, Grassen und Uratstock liessen erahnen wie einsam dieses Tal doch war. Durch die vielen Niederschläge zeigte sich der Abstieg hinunter nach Wendenläger als recht anspruchsvoll. Nasse und steile Abschnitte, geboten ein vorsichtiges Gehen welche aber alle heil überstanden. Bei der Brücke über das rauschende Wendenwasser, zeigte sich das Tal in seiner ganzen Schönheit, welche allerding durch die nun tieferliegenden Wolken doch etwas getrübt wurde. Wie es dort ausschauen könnte zeigt ein Bild das der Verfasser vor einem Jahr an gleicher Stelle gemacht hat. Bei der Alphütte Wendenläger genehmigten wir uns eine kurze Mittagspause. Der schmale Bergweg führte in der Folge steil hinauf Richtung Mettlenberg. Dabei galt es zwei Bergbäche zu queren welche nicht von allen gleich sicher gemeistert wurden. Unser Ziel war bekanntlich die Tällihütte. Ernst Gehrig, der aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Tour teilnehmen konnte, aber in Meiringen wohnte, hatte erfahren dass die Tällihütte unerwarteterweise kurzfristig geschlossen war. Dies Nachricht übermittelte er via Margrit Theis an uns. An dieser Stelle geht mein Dank an Ernst. Nichtsahnend wären wir wohl Richtung Hütte gelaufen und wohl vor geschlossenen Türen gestanden. Der Weg führte mal sehr steil durch Arven und Kieferbäume hinab und wieder hinauf, querend über steile Bäche, immer sekundiert von den gewaltigen Steinmassen der Gadmerdolomiten, welche sich allerdings im Nebel versteckten. Bei Abzweig Raflüh, bogen wir dann über den Wanderweg der Via Berna Nr. 38 hinunter Richtung Gadmen Post. Durch lauschige Wälder und Matten erreichten wir zeitig wie vorgesehen Gadmen. Die Zeit reichte für einen kurzen Trinkhalt in der etwas noblen GadmerLodge. Mit Bus und Zug erreichten wir Meiringen und genossen im Hotel Bahnhof ein herrliches Nachtessen. Ich bedanke mich bei allen für die Teilnahme an dieser doch recht anspruchsvollen Tour. War uns das Wetter auch nicht so hold, genossen wir diese für alle neue Tour doch allemal. Teilnehmende: Elsbeth, Brigitte, Susanne, Dolores, Margrit, Walter, Urs, Ruedi, Beat, Kurt Fotos, Martin Fotos. Leitung und Bericht: Samuel Nach einer wetterprognostischen Herausforderung habe ich beschlossen, die Tour zur Binntalhütte durchzuführen, in der Hoffnung, dass die Niederschläge welche vorausgesagt wurden, warten, bis wir in der Hütte angekommen sind. Der Wetterfrosch weiss nicht genau, wann der Regen kommen soll. Angesagt ist circa 14:00 Uhr, mit Betonung auf circa. Die Bahn- und Busfahrt nach Binn Fäld dauert knapp 3 Stunden, das letzte Teilstück mit dem Bus ist sehr abenteuerlich. Dank eines Tunnels, welcher in den 60iger Jahren gebaut wurde, kann die Twingischlucht umfahren werden. Die alte Strasse durch die Schlucht war im Winter oft nicht passierbar und das Dorf Binn wochenlang abgeschnitten. Im Restaurant Imfeld, stärkten wir uns mit Kaffee und Gipfeli. Anschliessend starten wir unsere Tour der Binna entlang Richtung Alp Freichi. Hier entschieden wir uns, den Aufstieg zum Halsensee wegen dem unsicheren Wetter zu unterlassen. Beim Punkt 1951 biegen wir rechts ab und steigen über den Chiestaffel hoch, welcher hauptsächlich aus weissem Dolomitengestein besteht. Anschliessend gelangen wir im leichten Aufstieg zum Hochmoor Oxenfeld. Dabei begleiten uns zahlreiche Kuhherden, mit ihrem heimeligen Glockengeläut. Wenig später erreichen wir die Binntalhütte auf 2265 Meter. Die angekündigten Niederschläge mit Blitz und Donner, treffen unsere Hütte erst um 20: 00-Uhr, als wir längst gemütlich zu Tische sitzen. Die Nacht ist kurz oder lang, je nach dem wer schlafen konnte. Nach dem Frühstück treten wir den Rückweg an. Die umliegenden Berge sind mit Nebel behangen. Der Wetterfrosch hat heute sogar Sonne angesagt, wohl erst gegen Mittag, vermute ich. Unterwegs setzt kurz ein leichter Regen ein. Wir sind aber alle gut ausgerüstet und erreichen wohlbehalten die Alp Brunnebiel, auf 1845 Meter. Wir entschliessen uns, hier einen Zwischenstopp mit Käseverkostung zu absolvieren. Die beiden Käsevarianten, welche uns serviert werden, munden köstlich. Jetzt zeigt sich sogar die Sonne und wir setzen unsere Wanderung fort. Der Weg führt durch den märchenhaften Lärchenwald über das Tschampigläger, dem Mettje und dem Schaflee zur Siedlung Binn Fäld. Die schmucke Siedlung ist eine Augenweide. Auf der Terrasse des Restaurant Bergkristall erfrischen wir uns mit einem wohlverdienten Abschlusstrunk. Ich danke allen für die erlebnisreichen zwei Tage. Tourenleitung: Jennifer Preisser Nur zu dritt starteten wir die Tour in Gasenried (1660 m), ein Weiler neben Grächen. Der Aufstieg zur 2886 m hoch gelegenen Bordier Hütte war sehr abwechslungsreich. Die ersten paar Meter war noch geteert, dann ging es durch einen Lärchenwald über eine flachere Alpwiese. Danach mussten wir ein paar Meter runtersteigen zur kleinen Brücke über den Riedbach, welcher den Riedgletscher entwässert. Der obere Teil des Hüttenwegs weg ist felsig und ein paar Leitern und Metalltreppen erleichtern den Aufstieg. Nach dem Durstlöschen, Zimmer beziehen und Steinböcke beobachten, gab es schon das Nachtessen. Besten Dank an Jeniffer für die Organisation und super Führung der schönen und langen Tour. Leitung, Bericht und Fotos: Johanna Maibach 12 Wanderfrauen steigen in Burgdorf in den Zug, in Luzern stossen 3 weitere dazu. Leider hat die Bahn Verspätung, doch nach einer halben Stunde fahren wir nach Sarnen. Verena ist auch stecken geblieben und kommt zur gleichen Zeit wie wir im Restaurant Stöckalp dazu. Nach der Pause geht es weiter über dem Damm auf die andere Seite des Tannensees, wo unser Rückweg beginnt. Danke, dass ihr mit mir auf diese Wanderung gekommen seid, wenn es auch ein bisschen stressig und chaotisch war, aber in einer doch sehr schönen Region. Leitung und Bericht: Margrit Rickli Für einmal war es der heisseste Tag des Sommers, der eine Durchführung der Wanderung in Frage stellte. Da es eine relativ einfache und kurze Strecke war, entschied ich mich, eine Stunde früher als angesagt zu starten. So konnten wir die noch recht angenehmen Temperaturen des Morgens nutzen. 10 Frauen stellten sich der Herausforderung des Tages. In Studen angekommen gönnten wir uns aber zuerst eine ausgiebige Kaffeepause, um uns danach mit dem Bus zu unserem Ausgangspunkt Studen/Grien zu führen. Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir im Dorf eine kleine Gedenkstätte. Sie ist dem Vater der ersten Juragewässerkorrektion, Johann Rudolf Schneider, gewidmet. Zwei Bäume mit ihrem dichten Blätterdach und ein kleiner Brunnen sorgten für ein angenehmes Klima, so dass wir uns beim Pic Nic erholen konnten. Danke euch allen, die ihr mitgekommen seid und mir vertraut habt! Sefinafurgga Bericht und Leitung: Lisbeth Fahrni Ein Tag, über die Sefinafurgga statt zwei Tage zur Gspaltenhornhütte Rundtour. Pouetta Raisse – Buttes 7. 8. 2025 Verschoben auf Sonntag, 3. August 2025 Leitung, Bericht und Fotos: Johanna Maibach Eine Woche später als geplant sind wir 16 Wanderfrauen auf dem Weg nach Boudry. Danke, dass ihr diese schöne Wanderung mitgemacht habt. Leitung: Aschi, Bericht: Brigitte, Margrit T., Elsbeth, Margrit F. Sam, Urs, Kurt, Beat, Rolf Fotos: Diverse Nach der langen aber schönen Anfahrt Burgdorf-Meiringen Brünig-Hasliberg Twin Talstation nahmen wir die Gondelbahn bis Käserstatt. Bei der wunderbaren Aussicht auf den Rosenlouwigletscher, den Mittellegigrat mit Eiger und Mönch, tranken wir das Startkafi mit Gipfeli. So nahmen wir die ersten Höhenmeter unter die Sohlen. Die Wanderung führte uns über blühende Matten zur Schonegg und dem Chline Gibel auf 2000 müM, wo wir einen Trink- und Fotohalt machten. Wir standen in mitten von kniehohem Lischengras, wo wir den purpurroten Enzian bewundern und fotografieren konnten. Weiter wanderten wir zum Gipfelkreuz des Gibel. Die Rundsicht war fantastisch, bis auf den Lungerersee. Aschi machte noch einen Eintrag in das Gipfelbuch und wir verewigten uns mit Namen. Zur Mittagspause führte uns Aschi zu einem speziellen Grill- und Picknickplatz. Da es die letzte Tour unter der Leitung von Aschi war, spendete er uns ein Gläsli Rotwein aus dem Weinkeller seines Schwagers aus dem Reberg oberhalb von Meiringen. Nach dem Mittag ging es via Vordere Stafel, wo gerade ein Schindeldach neu gedeckt wurde, an der Skihütte Balisalp Hasliberg durch den Syterwald vorbei an der Alp Wolftennli in Richtung Gondelstation Lischen. Dort nahmen wir die Gondel zur Talstation wo wir im Hotel Twing noch den Umtrunk Henkel Röhrlingen, Suure Moscht oder äs Glesli Wysse nahmen um dann den Rückweg anzutreten. Tourenleitung: Theo Rauh, Noé Marmet Eine Woche vor der Tour sah das Wetter sehr gut aus. Zwei Tage vor der Tour war die Prognose unsicher und nicht mehr so gut. Die Tourenleiter entschieden sich am Vorabend es dennoch zu versuchen. Über den Mittag reisten wir mit der Bahn, Postauto und Seilbahn über Saas-Fee zum Felskin (3000m) an. Bei Sonnenschein starteten wir auf dem Winterwanderweg über den Chessjeng Gletscher zur Bergstation des Skiliftes Egginerjoch. Wegen Steinschlag musste ein neuer Hüttenweg zur Britannia Hütte angelegt werden. Der neue Hüttenweg ist nicht mehr direkt auf der gleichen Höhe. Vom Egginerjoch geht es zuerst etwa 250 Meter runter. Am Nachmittag machten wir in der Hütte einen Materialcheck, eine Spaltenrettungsübung und bestiegen noch das Klein Allalin neben der Hütte. Die Sonne hatte sich verabschiedet und es tröpfelte ein wenig. Am zweiten Tag brachen wir um 6 Uhr auf. Der Abstieg zum Hohlaub Gletscher konnten wir noch im Trockenen bewältigen. Kurz nach dem Montieren der Steigeisen und Anseilen begann es zu regnen. Erst als wir auf dem Hohlaubgrat waren, begann es zu Schneien. Da wir noch nass vom Regen waren, hatten wir entsprechend kalt. Vor dem Gipfel mussten wir noch eine Kletterstelle mit den Steigeisen bewältigen. Auf dem Gipfel machten wir nur kurz ein Foto, da das Wetter immer noch nicht angenehm war und der Gipfel überfüllt war mit “Bähnlibergsteiger”, welche auf dem kürzesten Weg vom Mittel Allalin aus kamen. Auf dem Abstieg kam dann die Sonne hervor. Mit der Metroalpin vom Mittelallalin und der Gondelbahn vom Felskin ging es zügig nach Saas-Fee hinunter. In Saas-Fee schlossen wir die Tour mit einer Pizza ab. Besten Dank an Theo und Noé für die Organisation und super Führung der Tour. Rundwanderung Axalp (Schnitzlerweg und Chrutmettli) 12.Juli 2025 (geplant 13. Juli 2025) Leitung und Fotos: Marianne Süess Diese Rundwanderung wurde wegen unsicherer Wetterprognose für Sonntag auf den Samstag vorverschoben. Erfreulicherweise konnten fast alle Angemeldeten, und sogar ein paar mehr, daran teilnehmen. Gestärkt vom Pick-nick nahmen wir dann den Aufstieg aufs Chrutmettli in Angriff, der uns forderte, aber gut zu bewältigen war, weil er gut ausgebaut und recht langezogen ist. Zum Glück war es nicht zu heiss, da ein leichtes «Lüftli» wehte. – Oben auf dem Panoramaweg wurden wir dann mit einer prächtigen Aussicht belohnt, zuerst nochmals hinunter auf das Hinterburgseeli, später dann auf den Brienzersee und das ganze Bergpanorama. Marianne Süess Leitung: Margrit Theis Der Hauptharst der Gruppe traf sich am Bahnhof Burgdorf und wurde kompletiert durch 2 Zusteiger in Thun. In zügiger Fahrt ging es durch den Tunnel nach Visp, weiter nach Leuk und nach einem kurzen Aufenthalt, mit einem Kleinbus auf der kurvenreichen und engen Strasse, vorbei an der Satellitenbodenstation, nach Albinen. (Das isch ömu de scho gloffe). Im Café Sunnublick, das seinem Namen voll gerecht ist, genehmigten wir den obligaten Startkafi mit Gipfeli. Von der Terrasse aus bietet sich wirklich ein super Ausblick auf das Rhonetal mit Pfynwald und dem gigantischen Felsenkessel des Illgrabens. Nach kurzer Asphaltstrecke biegen wir ein auf den schmalen, ansteigenden Pfad, queren den Liirschigrabu und freuen uns immer wieder über die Ausblicke über die steilen Hänge, hinunter ins Rhonetal und auf die hellen Kalkfelsen der Chällerflüe und Tschajetuhorn. Weiter geht's an einigen zu Ferienhäusern ausgebauten, von der Sonne dunkel gebrannten ehemaligen Heustadeln bei Oberdietu. Die vielfältige Blumenpracht motiviert immer wieder zum fotografieren und zur Artenbestimmung. Durch den bewaldeten Dorbvonugrabu erreichen wir am Mittag die Talstation des Torrent-Sessellift und halten im anliegenden schattigen Wald Mittagsrast. Danach steigen wir steil ab von Flaschen, wobei wir die scheinbar schlecht unterhaltenen Albinenleitern auf der Seite liegen lassen. Die Asphaltstrecke durch den längeren Tunnel bewältigen wir Sennele du ja ho singend und erreichen bald die ersten mondänen Gebäude von Leukerbad. Auf der Terrasse der Therme 510 genehmigen wir uns den Schlusstrunk. Zum Glück ist das Bier doch um einiges kühler als die Therme! In einer Bäckerei benützen wir noch die Gelegenheit zum gänggele bevor wir die Heimreise antreten und den Bus nach Leuk besteigen. Herzlichen Dank an Margrit für die Planung und kompetente Leitung der spannenden Wanderung und allen Teilnehmenden für die tolle Kameradschaft. Hochtourenwoche Wallis 9.-13. Juli 2025 Das Wetter war vielversprechend so machten wir uns freudig von Zermatt auf, ins Arbenbiwak. Alleine waren wir dort nicht doch gab es für alle genug Platz. Für Simons Knie war dieser Aufstieg schon das Ende. Er machte sich tags drauf schweren Herzens auf den Nachhause weg. Teilnehmer: Adrian Zuber, Jonas Wieprächtiger, Simon Kaufmann, Pesche Grogg, Nadia Haldemann-Good Bei Sonnschein machten wir uns am Freitagmittag in Saas Alamgell auf den Hüttenweg. Ein Kuchen auf der Almagelleralp durfte auf dem Weg nicht fehlen. Nach einer Nacht wie die halt in SAC Hütten so ist, ging es um 4 Uhr 35 los Richtung Zwischenbergpass. Im Mittelfeld fanden wir unseren Platz und kamen stetig voran. Zuerst über den Wanderweg, dann über Blockgelände zum Firnfeld. Auf ca. 3200m stiegen wir in den Grat ein. In einfacher Kletterei erreichten wir den kurzen Firngrat, welche eine super Spur aufwies. Um 9:45 erreichten wir den Gipfel des Weissmies (4017m.ü.M.). Nach der obligaten Fotosession starteten wir den Abstieg über den Gletscher auf der Nordwest Seite. Obwohl die Spur einer Autobahn glich, gab es Spalten und ein paar einfacher Blankeisstellen zu passieren. Die kurze Steilstufe am kurzen Seil gehend meisterten alle vorbildlich. Nicht weit von der Hohsaas Station verliessen wir den Triftgletscher und spazierten den Wanderweg runter zur Weissmieshütte. Bei einem kühlen Panasche kurz vor 12:00 Uhr liessen wir die Tour Revue passieren. Den Nachmittag verbrachten wir mit Nickerchen und chillen. Der Wetterbericht für Sonntag hatte sich gebessert so auch unsere Vorfreude für das bevorstehende Laggainhorn (4010m.ü.M.) Zu unserer Enttäuschung gab es schon wieder Braten, Stocki und grüne Bohnen zum z’Nacht doch wenigsten war das Dessert ein anderes. Nach einer kurzen Nacht liefen wir am Sonntagmorgen los. Dann war auch Simon dabei, welcher am Vortag beruflich verhindert war. Im gemütlichen Tempo machten wir uns über die Moräne, dann den flacheren Grat hinauf los. Nach 2 Std. waren wir schon auf 3500m und machten eine wohlverdiente Pause. Kurz darauf kam die Schlüsselstelle, ein Plattenwändli, da seilten wir uns an. Auch dies war für niemand ein Problem. Dann kam auch schon der erste Schnee, welcher noch hart war, so zogen wir die Steigeisen an und stiegen konzentriert weiter den Berg hinauf. Nach weiteren 2 Stunden am kurzen Seil gehend standen wir auf dem Gipfel. Wir genossen die Aussicht trotz der paar Quellwolken, bevor wir uns wieder den gleichen Weg herunter machten. Die Seilschaften harmonisierten tiptop und wir kamen zügig voran. So dass wir wieder vor 12:00 Uhr in der Weissmieshütten zum Panasche und Rösti eintrafen. Es wurde auf die 2 tollen Touren angestossen und alle hatten Freude das auch das Wetter mitgemacht hatte. Via Kreuzboden und der Gondelbahn sind wir dann wieder ins Tal nach Saas Grund gelangt. Von Visp bis Bern durften wir zur Krönung noch in der 1. Klasse fahren. Glücklich und zufrieden verabschiedeten wir uns in Bern ca. um 16:00 Uhr. Von weitem war der grosse Kletterturm auf der Schützenmatt an der Solätte sichtbar und zog wie ein Magnet viele Kinder und Jugendliche an. Kaum war das Sicherheitsband um den Turm gefallen, fand das Angebot der Stadt Burgdorf einen grossen Andrang. Die anfängliche Nervosität der Kinder wich jeweils schnell einem lachenden und stolzen Gesicht einmal oben auf dem Turm angekommen. Gesichert wurden die Kinder und Jugendliche mit grossem Engagement von den JO Leiter*innen aus den SAC Sektionen Burgdorf, Brandis und Kirchberg. So konnten viele erste gute Klettererfahrungen gesammelt werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden. Leitung, Bericht und Fotos: Johanna Maibach (anstelle von Eveline Jenni) 6 Wanderfrauen steigen in Burgdorf bei blauem Himmel in den Zug bis Wilderswil. Danke, Eveline, für die gute Idee, schade dass du nicht mitkommen konntest, wir wünschen dir gute Besserung. Tourenleiter: Margrit Theis (Bericht) Fotos: Martin Teilnehmer: Bernadette, Aschi, Elsbeth, Beat, Martin, Ruedi N Wetterbedingt habe ich die Tour auf Freitag verschoben. Dies war ein guter Entscheid, es war kühler und ein paar Wolken schoben sich zwischendurch vor die Sonne. Die abwechslungsreiche Fahrt durch das Simmental hat mich an viele frühere Wanderungen erinnert. Gestärkt durch Kaffee und Gipfeli beginnen wir unsere Wanderung am Col du Pillon. Im schattigen Wald, über viele Wurzelstöcke gewinnen wir rasch an Höhe und gelangen zum Lac Retaud. Der See liegt in einer Mulde und ist umgeben von Alpweiden und Nadelbäumen. Weiter geht es zum Chalet La Marnèche mit Panorama in das Ormont-Tal mit seinen Bergmassiven. An Alpenrosen vorbei geht es zum Chalet d’Isenau, ein Ort wo der l’Etivaz AOC hergestellt wird. Nach dem Aufstieg zum Andérets-Pass biegen wir rechts in Richtung Gipfel La Palette. Der Bergfrühling zeigt uns heute sein ganzes Palmares. Vom Gipfel der Palette haben wir den blau schimmernde Arnensee inmitten des tiefgrünen Waldes im Blick. Dahinter liegen Feutersoey, das Saanenland und das Berner Oberland. Uns direkt gegenüber Diablerets 3000 mit seiner Hängebrücke. Nach ausgiebiger Gipfelrast geht es zurück auf den Col des Anderets. Am Anfang verläuft der Abstieg eher steil über hohe Stufen zum Chalet Vieux mitten in Alpweiden. Doch er wird schon bald zu einem herrlichen Weg am Berghang. Zwischen Blumen fällt er via Col de Voré sanft in Richtung Retaud-See ab und endet wieder am Ausgangspunkt. Es reicht für einen Abschlusstrunk, bevor wir wieder die Heimreise antreten. Ich danke Allen für diesen schönen und blumenreichen Wandertag. Das Postauto führte uns bis vor das Restaurant Alpenblick, kurz vor der Passwanghöhe. Teilnehmende: Margrit, Bernadette, Elsbeth, Ernst, Samuel (Fotos), Walter (Fotos), Rolf, Fritz, Heinz, Brigitte, Beat, Marcio (Leitung und Bericht) Leitung: Martin Leuzinger (Bericht, Fotos) Pünktlich, 06 h 17 beginnt unser Reisetag in Burgdorf via Neuenburg nach Yverdon les Baines. Hier steigen wir nochmals in eine weitere Bahn um, diese bringt uns in grossen, imposanten Kehren von 433 Hm auf 1036 Hm hoch nach Ste. Croix. Hier im Bahnhofbuffet geniessen wir erst mal ein feines Kaffee mit Gipfeli. Das Tageswetter, Vorhersage: heiss und tüppig. Unser Weg führt zuerst durch das ländliche Wohnquartier hinaus, wechselt von geteert auf Kies und Waldweg und führt uns sanft steigend höher hinauf. Etwa nach einer Stunde aufwärts, im angenehmen Waldklima, rasten wir kurz. Vom Wald wechselt unser Wanderpfad auf eine wunderschön blühende Wiese. Noch ein Halt, wir geniessen die Talsicht mit den langsam drehenden Windrädern. Bald erreichen wir die Abzweigung für den Rot-Weiss markierten Bergweg. Dieser erweist sich als sehr happig. Der schuhbreite Zickzack Pfad führt uns die nächsten 350 Hm steil bergauf, manchmal angenehm, zum entspannen auf Humus, ein andermal via überhöhten Natursteintritten auf den Somet mit dem Gipfelkreuz. Diesen erreichen wir um die Mittagszeit. Eine wunderschöne Sicht auf gepflegte Felder tief unter uns. Im „kanadischen Waldbranddunst“ erahnen wir südöstlich noch den Neuenburgersee. Der Blick auf die Alpenkette ist uns nicht gegönnt. Nach einer kurzen Mittagsrast folgen wir dem sonnenbeschienen Kretenweg. Der Pfad öffnet Blicke in tiefe Schlunde und immer wieder neue Sichten auf die Ebene unter uns mit sorgfältig gepflegten Feldern oder auf fast senkrechte Felswände. Die abwechslungsreiche Gratwanderung, vorbei am Cave Noir, führt uns nach ca. 2 Std. zu einer Bergwirtschaft. Hier wollen wir in der gemütlichen Gartenwirtschaft verweilen; wegen Arbeitsüberlastung des Personals wird nichts daraus. Weiter geht es wieder auf einem steilen Waldweg bergab. Nach etwa 1 Stunde erreichen wir das Talbächlein, den L´ Arnon, rechterhand fährt die Bahn in sanfter Windung dem Bahnhof von Ste Croix zu. Wir haben noch eine gute halbe Stunde Weg dahin. Angekommen, freuen wir uns alle auf einen kühlen Trunk. Ein schöner Wandertag hat einen sehr guten Abschluss gefunden. Leitung: Elisabeth L. Die Juni-Mittwochswanderung führte uns in die Biosphäre Entlebuch nach Flühli.In Burgdorf stiegen fünf Frauen in die Bahn nach Ramsei ein. Unterwegs stiessen noch weitere Frauen zu uns. In Langnau waren wir dann zu elft. Wir starten unsere Wanderung im Dorf Wasen Richtung Unterfuurenweid, nachdem wir die ehemalige Käserei, die heute als Selbstbedienungsladen und in modernster Weise ausgerüstet ist, in Augenschein genommen haben. Das Wetter soll heute besser sein als gestern - so die Wetterprognose von Bucheli – wir werden es am Abend wissen. Bei der Staulere beginnt bereits das legendäre, mit viel Aufwand und Herzblut präparierte Schüpbachwägli. In angenehmer Steigung durchwandern wir den Pfad, welcher uns stetig dem Bach entlangführt. Seine Quelle befindet sich irgendwo unterhalb des Aussichtspunkt Schaber auf 951m. Die Vegetation ist sehr üppig und recht vielfältig. Unsere Pflanzenkundlerinnen kommen rege zum Einsatz, um die Pflanzenwelt zu identifizieren. Auf dem Schaber angekommen bietet sich uns trotz einiger Wolkenfelder eine bemerkenswerte Aussicht. Auf dem Guggisberg, mit seiner zweckmässig ausgerüsteten Brätlistelle halten wir Mittagsrast. Die Wanderung führt uns nun über die Streusiedlungen Drehershüsli- Chriegershus- Rubishus und Zithus zum Tannenbad. Hier genehmigen wir ein wohlverdientes Kaltgetränk. Nach regem gesellschaftlichem Austausch setzen wir unsere Wanderung fort und gelangen durch den Lämpenmattwald nach Affoltern Weier. Lämpen gab es heute keine, was auch unter Wandersleuten eher unüblich ist. Von hier aus gelangen wir gut gelaunt mit Bus und Bahn nach Hause. Ich danke allen für den gelungenen, gemütlichen Wandertag. Teilnehmende: Margrit T, Margrit F, Ernst, Bernadette, Käthi, Elsbeth, Walter (Fotos), Fritz, Samuel Leitung und Bericht ...die Glecksteinhütte hat eine neue Küche bekommen! Nicht grösser, aber um Welten praktischer und besser organisiert. Alles muss raus! Platz für Neues! Zum Schluss gab es dann doch noch ganz viele kleine Details zu erledigen, bis die Baustellenspuren verwischt waren und alles einwandfrei funktionierte. Die Decke gespachtelt und frisch gestrichen, Wände verkleidet, Licht installiert, Thekenmöbel montiert, Steckdosen angeschlossen, Grapos und Zapfhahn in Betrieb genommen und zu guter Letzt auch noch alles geputzt und poliert war. Christoph Sager Leitung: Elisabeth L. Sonntagmorgen, 18. Mai 2025 machen sich zwölf Frauen auf zur Wanderung durch die Wolfsschlucht. Wir fahren von Burgdorf via Solothurn, Oensingen, Balstal nach Herbetwil. Unterwegs steigen noch zwei weitere Frauen ein. Die Wanderung war anspruchsvoll, doch haben wir einen neuen Teil des vielfälligen Juras kennengelernt. Tourenleiter: Margrit Theis Bericht: Martin, Fotos: Martin, Kurt Teilnehmer: Susanne, Bernadette, Sämi, Christoph, Urs, Walter, Kurt, Aschi, Bruno, Beat, Martin Nicht wie vorgeplant beginnt unsere Wanderung beim Tourist-Office auf dem Beatenberg. Hier geniessen wir im nahegelegenen Burgfeld Bistro unseren Startkaffee. Ab hier folgen wir der Strasse bis zur vorgesehenen, "kaffeelosen" Wydi Haltestelle. Hier startet unsere Wanderung bei schönstem Sonnenschein. Der Weg ist von Anfang an steil ansteigend. Teilweise hilfreiche Treppenstufen führen uns durch den Spirewald in die Höhe. Hie und da queren wir tiefe Tobel, welche mit starken Seilverbindungen das unten liegende Tal schützen. Auch unser erstes Wanderziel “die Bire” können wir durch den lichten Tannenwald erspähen. Da solls irgendwie hochgehen? Unser rot/weiss markierte Wanderweg führt, je höher wir kommen, an Felswänden vorbei. Dazwischen zieren leuchtend gelbe Aurikel und andere Blumen unseren Weg, wir bestaunen und fotografieren. Unser Pfad ist teilweise mit Drahtseilen oder hangabwärts mit Holzlatten gesichert und gut unterhalten. Kurz vor Mittag stehen wir vor der Bire. Margrit lässt offen, ob alle hochkommen wollen. Etwas fragend betrachten wir die steile Zickzack- Holztreppe, mit Handlauf oder Seil als Unterstützung, aber wir alle wollen hinauf und werden oben mit einem fantastischen Rundblick auf den Thunersee und die Alpengipfel belohnt. Der Himmel ist jetzt teilweise bedeckt, langsamer Wetterwechsel. Den Zickzackweg vorsichtig absteigend und wieder geht es weiter aufwärts, diesmal Richtung Känzeli. Hier sind wir auf einem moorigen, fast flachen Waldwiesenweg unterwegs. Eine trockene Ecke unter der Bireflueh, wir rasten und nehmen hier unser Mittagessen ein. Bald zieht es uns weiter. Wir passieren das Känzeli. Für uns geht es weiter und stetig talwärts, abwechselnd mit Stufen, dann wieder gemütliche ebene Wege, hinunter. Wir erreichen eine kleine, mit Hahnenfuss überzogene Almwiese mit immer noch toller Berg- und Seesicht. Weiter gehts bis zum Gasthaus Riedbode. In gemütlicher Runde und einem kühlen Getränk, geniessen wir einen Rückblick auf das Erwanderte. Etwas früh, bis zur Haltestelle "Altersheim", wandern wir noch eine ganze Weile. Mittlerweile ist der Himmel leicht überzogen, Regentropfen vereinzelt, der Bus fährt ein, auf dem Weg nach Interlaken laufen die Scheibenwischer. Margrit, herzlichen Dank für diese sehr schöne Wanderung und dem zusätzlichen Wetterglück.Sa 3. Jan. 2026
Vollmond Skitour
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So 28. Dez. 2025
Schüpfheim - Escholzmatt
Ausgangspunkt war «Badhus», die 2.Haltestelle des Postautos Richtung Sörenberg.
Daselbst überquerten wir auf einem «Holzbrüggli» die kleine Emme, um danach während einer guten Stunde auf einem schmalen Weg dem plätschernden Bach der «Wissemme» entlang zu folgen. Eisige Stellen auf dem Kiesweg sowie Holzstege mahnten zur nötigen Vorsicht. Der Hochnebel und die kalte «Bise» (zum Glück im Rücken) waren ständige Begleiter.
Hin und wieder gönnten wir uns einen «Halt», sei es zum Fotografieren der Sträucher, deren Blätter vom «Biecht» mit filigranen Eiskristallen überzogen waren oder aber einfach um die schemenhaften, gespenstischen Wiesen und Bäume zu betrachten. Ganz zum Schluss gabs doch noch einen Anstieg im Wald, bevor wir den höchsten Punkt unserer Wanderung erreichten. Danach gings auf der Strasse abwärts ins Dorf Escholzmatt, wo wir in der Krone erwartet wurden.
Euch allen, die ihr der Kälte getrotzt habt, danke ich herzlich fürs Mitwandern.![]()
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So 21. Dez. 2025
LVS-Kurs zu Saisonbeginn
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Mi 17. Dez. 2025
Mittwochsskitour Stand Elsigenalp
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So 14. Dez. 2025
Sternenwanderung
Gruppe 2 (Kurt, Beni Christoph, Bruno): Zu viert starteten wir vor Sonnenaufgang im dicken Nebel am Bahnhof Ramsei. Beim Ramisberg waren genug hoch aufgestiegen, dass uns die Sonne begrüsste und wir eine wunderbare Aussicht auf die Alpen hatten. Die Täler waren mit Nebelschwaden gefüllt. Weiter ging es über den Benzenberg. Am Waldrand beim Dräjerhüsle machten wir eine Pause und das traditionelle Gruppenfoto vor dem Scheiterhaufen. Übers Geilisguet und Fluhhüs wanderten wir weiter zum Vordere Leimboden, wo wir das mitgenommen Apéro genossen. Nun ging es hinab in den Nebel zum Krumholzbad. Nach der Stärkung und Interessenten Gespräche mit den anderen Gruppen, wanderten wir in den letzten Sonnenstrahlen übers Schloss Trachselwald nach Grünenmatt. (Bilder)![]()
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Sa 13. Dez. 2025
Stadtführung Chur
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So 16. Nov. 2025
Schafhausen - Schwand - Hasle-Rüegsau
Schafhausen – Schwand – Hasle-Rüegsau
Nach einer guten halben Stunde kommen wir an den Waldrand. Warum der nächste Weiler Äbeläng heisst, lässt sich erahnen: Vor uns breitet sich ein eigentliches Plateau mit ebenen Äckern aus. Weil es noch ein wenig Sonne hat, machen wir das Gruppenfoto schon hier.
Die Ebene ist aber schmal. Das merken wir, als wir einem Hang entlang dem Hof Afterlehn entgegengehen. Ganz in der Nähe, am Kreuzweg Chüeschatte, erinnert sich Margrit, dass dort ein bekannter Oberburger auf seiner Arbeitstour für die Berner Wanderwege auf dem Bänkli zusammengebrochen und in der Folge verstorben ist.
Von der Schwand aus haben wir einen weiten Blick über das Emmental Richtung Lüdere und in die Berge. Zwar sind die Berner Alpen in den Wolken, aber wir erkennen doch die Schrattenfluh und ihre Fortsetzung bis zum Pilatus.
In der Nähe finden wir an einem Waldrand eine kleine improvisierte Grillstelle. Dort gibt’s Picknick. Es ist zwar kalt und auf den Sitzgelegenheiten liegt Schnee, aber es ist immer noch sonnig und wir haben eine grandiose Aussicht.
Nach ungefähr einer halben Stunde auf abwechslungsreichen Wald- und Feldwegen erreichen wir über die Weiler Rüti und Vorderdorfschwummen ein asphaltiertes Fahrsträsschen. Einige Kameradinnen erkennen es als Zufahrt zur Biembachstrasse wieder. Jetzt ist es nicht mehr weit zum Chalet Einisberg, wo ich wohne. Dort gibt es Kaffee und Kuchen, bevor die Gruppe selbständig zum Bahnhof geht.
Auch dank unseres Wetterglücks und der verschneiten Landschaft hat sich diese kurze Wanderung gelohnt.
Ein besonderer Dank gilt Johanna, die die meisten Teilnehmenden in Burgdorf und Oberburg begrüsst hat und Dolores, die zuverlässig und rücksichtsvoll den Schluss gebildet hat.![]()
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Do 13. Nov. 2025
Rundtour um Burgdorf
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Do 16. Okt. 2025
Ämmenegg und Sigbachfall
Im Kriechgang schlüpften wir durch ein Felsloch und stiegen danach über einen leicht ausgesetzten Weg hinunter zum beeindruckenden Felsenrund des Sigbachfalls. Über einen gut eingerichteten Anstieg erreichten wir die etwas groteske Gedenktafel des Sankt Friedli. Nach der kleinen Kapelle des Sankt Wendelin überquerten wir den Riedberggrat. Zu guter Letzt bestiegen wir die Portiflue, von wo aus wir bei schönstem Sonnenschein die weite Sicht in den Solothurner Jura bewunderten.
Mit dem Postauto fuhren wir von Nunningen nach Liestal, wo wir uns ein wohlverdientes Bier genehmigten. ![]()
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So 12. Okt. 2025
Region Grindelwald (Clubhaus)
Wandertage Grindelwald Clubhaus
11.-14. Oktober 2025
Leitung und Bericht: Lisbeth FahrniAm Samstag, 11. Okt. 2025 fuhren wir, Dolores, Elisabeth Bl. und ich, um 8.06 h in Burgdorf ab nach Grindelwald zum Clubhaus. Im Dorf kauften wir noch Lebensmittel ein und so kamen wir recht beladen um 11.00 h. im Clubhaus an.
Das Wetter war schon wunderbar und sollte bis Dienstag halten. Wir richteten uns ein und machten und uns fertig, für unsere Wanderung zur Bussalp via Allflüö – Weidli, ab und auf, waren wir ca. 3.30 h. unterwegs um 16.00 h. kamen wir an. Auf der Bussalp hatte das Restaurant leider schon geschlossen. Wir fuhren mit dem Postauto nach Grindelwald und wieder zurück zum Clubhaus.Am Sonntag kamen Lisabeth Isen., Käthi, Rita, Katrin und Ruth ins Clubhaus, die Frauen haben es nach dem Umbau noch nicht gesehen. Sie fanden, dass es sehr schön geworden ist. Von da aus fuhr eine Gruppe auf die Grosse Scheidegg und wanderten zur First. Wir drei Frauen, wanderten vom Clubhaus aus zum Bort und dort links hinauf zum Waldspitz und weiter Richtung First. Wo wir um 13. 30 h. ankamen und eingekehrt sind. Gestärkt machten wir uns auf den Weg Richtung Grosse Scheidegg. Wo wir schon bald der anderen Gruppe von Lisabeth Isen. begegnet sind. Was für ein Zufall. Wir machten noch ein Gruppenfoto und verabschiedeten Rita, Katrin und Ruth. Da sie am Abend wieder nach Hause fuhren. So trafen wir uns wieder im Clubhaus. Alle hatten den Tag genossen.
Am Montag machten wir wieder zwei Gruppen. Da Dolores und Käthi früh nach Hause wollten, wanderten sie mit Lisabeth Isen. via Allflüö aufs Bort. Da sich Käthi eine kleine Zerrung zuzog, kürzten sie die Wanderung via oberes Haus zum Bort. Von da aus fuhren sie mit der Gondelbahn nach Grindelwald und von da aus nach Hause. Käthi gute Besserung. Elisabeth und ich fuhren zu der Haltestelle Aspen Hotel. Von dort aus wanderten wir Richtung Holenstein auf den Männlichen. Im Restaurant stillten wir unseren Durst. Erfrischt wanderten wir Richtung Kleine Scheidegg. Von da aus fuhren wir mit der Bahn nach Grindelwald. Wo auch Elisabeth Bl. die Heimreise antrat. So waren wir noch zu zweit im Clubhaus.
Am Dienstag war 6.00 h Tagwache, wir genossen noch das Frühstück und putzten das Haus fertig. So übergaben wir es um ca. 8.30 h wieder an Sonja und Peter. Und so machten wir uns auf den Weg mit Bus und Bahn zur Kleinen Scheidegg, wo ich in Alpiglen ausstieg und Lisabeth Isen. zur Kleinen Scheidegg fuhr. Ich wanderte via Arvengarten zur Kleinen Scheidegg. Dort trafen wir uns wieder und assen unser Picknick. Gestärkt machten wir uns auf den Weg, Richtung Wengernalp, wo sie schon für das für das Lauberhornrennen am Installieren waren. Wir wanderten hinab zur Allmend und kehrten dort zum Abschlusstrunk ein. Und so nahmen wir noch den Rest der Wanderung unter die Füsse. Ca.16.40 h trafen wir in Wengen ein. Von wo wir den Heimweg antraten, wo17.12 h und 19.32 h in Burgdorf angekommen sind.
Danke allen die mitgekommen sind und bei allem mitgeholfen haben.
Lisabeth Isen. danke ich für die Führung der zweiten Gruppe.![]()
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Do 9. Okt. 2025
Gsponer Panoramaweg
Bericht: Urs, Fotos Urs und Walter
Teilnehmer: Samuel, Kurt, Ernst, Kurt, Bernadette, Elsbeth, Käthi, Dolores, Brigitte, Beat, Rolf, Urs, Walter
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Mi 8. Okt. 2025
Thalheim AG - Villnachern
Leitung und Bericht: Verena Schaible
Im Thalheimer Restaurant Schenkenbergerhof werden wir freundlich zu Kaffee und Gipfeli empfangen. Schon beim Abmarsch lichtet sich der Hochnebel etwas und lässt blauen Himmel durchscheinen. Nach einem kurzen Stück auf der Strasse startet der Weg mit einem steilen Anstieg durch den Wald. Holzstufen erleichtern den Aufstieg. Nach dieser ersten Anstrengung geht’s gemächlich bergan auf gut begehbaren Wald- und Feldwegen auf den Höhenzug des Linnerberg. Wir geniessen die abwechslungsreiche Wegstrecke durch Wald und Wiesen. Das Gebiet liegt am östlichen Ausläufer des Juras und gehört zum Jurapark Aargau.
Gestärkt durch die Kraft des Baumes wandern wir talwärts nach Villnachern, nicht ohne einen Blick auf die stolze Habsburg – im Mittelalter Stammburg der Habsburger Dynastie – zu werfen. Jetzt haben sich auch die letzten Nebelschwaden verzogen, und wir treten bei Sonnenschein die Rückreise nach Burgdorf an.
Verena Schaible![]()
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Do 2. Okt. 2025
Wolfsschlucht
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Do 2. Okt. 2025
Suone Wyssa- Oberschta- Birgisch
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So 28. Sept. 2025
Niederscherli - Lisiberg - Zimmerwald
In Oberscherli hatten wir unseren Startkaffee verdient. Allerdings gestaltete sich die Trinkpause stressig, weil wir uns selber bedienen und am Schluss per Karte oder Twint bezahlen mussten. Auch von den bestellten Gipfeli hatten andere Kunden schon gekauft, so dass viele von uns auf ein anderes Gebäck ausweichen mussten. Mein Fazit: Für eine Gruppe ist diese Art der Selbstbedienung gar nicht zu empfehlen – aber eben, es gab keine andere Gelegenheit zum Einkehren in der Umgebung.
Dafür konnten wir vor dem Haus an Tischen sitzen und die Toilette benützen.
Nach der Kaffeepause ging es richtig zur Sache. Der Weg bis auf die Zingghöch war teilweise recht steil und mit den hohen Stufen und den vielen Wurzeln eine Herausforderung. Dafür hatten wir zuoberst einen weiten Blick zu den Berner Alpen und zur Stockhornkette, gegen die Freiburger Voralpen und gegen Bern. Leider hüllte sich der Jura in Dunst.
Von der Zingghöch hatten wir noch etwa eine halbe Stunde zu einer Brätlistelle zu gehen. Dort machten wir unseren Mittagshalt. Obwohl wir dafür einen Tisch und Bänke zur Verfügung hatten, mussten wir doch sehr darauf achten, nicht einen nassen Hintern zu bekommen, denn das Holz hatte sich an den Tagen zuvor mit Regenwasser vollgesogen.
Bei der Kirche Zimmerwald konnten wir neben der Pfrundscheune auf einer langen Holzbank Platz nehmen und aufs Postauto warten. Dieses Postauto, das Nüünitram und der Zug brachten uns eine Stunde früher als vorgesehen nach Hause.![]()
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Sa 27. Sept. 2025
Wendenhorn SE-Grat
Sa 27. Sept. 2025
MTB Tour
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Do 18. Sept. 2025
Brätliplausch
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Mi 17. Sept. 2025
Worblaufen - Bern Eymatt Camping
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Di 16. Sept. 2025
Bericht Dienstagswanderer
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Do 11. Sept. 2025
unter den Wenden
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Do 4. Sept. 2025
Binntalhütte
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Sa 30. Aug. 2025
Wanderung auf Gross Biggerhorn 3625m
Teilnehmende: Halida, Bruno (Bericht)
Bei schönstem Wetter starteten wir am Sonntagmorgen um 7:30 Uhr den Aufstieg. Wir gewannen zügig an Höhe und die Hütte wurde immer kleiner. Das Klein Bigerhorn liessen wir links liegen. Gegen 10:30 Uhr erreichten wir den Gipfel des Gross Bigerhorns (3625 m). Die tolle Aussicht konnten wir mit angenehmer Temperatur geniessen, da es windstill war. Auf dem langen Abstieg mit 2000 Meter Höhendifferenz, machten wir eine Pause in der Bordier Hütte. ![]()
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So 24. Aug. 2025
Rundwanderung Melchsee-Frutt
Auf der 35minütigen Postautofahrt durch das verträumte Melchtal erwarten uns fantastische Talblicke, die Flüeli-Kapelle und hoch über dem Sarnersee das Jugendstil-Hotel Paxmontana im Dörfchen Flüeli-Ranft
Im Bergrestaurant Stöckalp geniessen wir einen wohlverdienten Kaffee mit Gipfeli. Auch mit einer Stunde Verspätung haben wir es uns verdient!
Danach fahren wir mit der Gondel hinauf auf das 2000m hohe Hochplateau, das mitten in der Zentralschweiz liegt. Vor uns liegt der Melchsee und die dahinterliegende Bergkette mit dem Rothorn und weit hinten der Titlis.
Wir wandern hinunter zum See, ein angenehmer Weg führt uns der imposanten Boni-Felswand entlang. Im Klettergarten ist reger Betrieb.
Am Wegrand zum Tannensee machen wir unseren Picknickhalt bei einer Feuerstelle. Bänke und Tische stehen uns zur Verfügung.
Wir überqueren ein grosses Moorgebiet. Leider haben sich schon viele Blumen für den Winterschlaf vorbereitet, aber die Erica sind noch in voller Blüte.
Am Melchsee angekommen machen wir einen kleinen Stopp bei der Kapelle. Weiter gehts mit dem Panoramalift hinauf Direktion Gondelbahn. Oben angekommen machen wir noch ein paar Fotos. Tut mir leid, dass nicht alle mitbekommen haben, dass wir den Lift nehmen und einige den Aufstieg zu Fuss nach oben machen mussten.
Wir haben noch Zeit, ein Eiscreme und einen Drink zu geniessen, bevor wir unsere lange Heimreise antreten. Wir kommen alle gut zu Hause an, ohne Verspätung! ![]()
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Mi 13. Aug. 2025
Studen, Grien - Alte Aare - Orpund
Nach einer kurzen Strecke durch ein Einfamilienhausquartier tauchten wir unvermittelt in eine urwaldähnliche Auenlandschaft ein. Und ebenso plötzlich verstummte das fröhliche Schwatzen der Gruppe und es wurde einen Moment lang andächtig still. Es war, wie wenn wir mit der Landschaft verschmelzen würden. Ob nur ich das so empfunden habe…..?
Die Alte Aare war zwar immer ganz nahe, allerdings konnte man sie meist nur durchs Gebüsch oder einen Schilfgürtel erblicken. Trotzdem, die vielfältige Vegetation war eindrücklich.
Nach einer knappen Stunde bot uns eine Waldhütte am Wegrand Gelegenheit, für einen Zwischen- und Trinkhalt.
Danach wurde es deutlich wärmer. Wie froh waren wir, dass uns der Wald meist vor allzu grosser Sonneneinstrahlung schütze. Der Klimaunterschied zwischen praller Sonne und Schatten spendenden Bäumen war deutlich spürbar.
Aber bald schon mussten wir das Naturschutzgebiet verlassen. Nun führte der Weg übers offene Feld Richtung Meienried. Es war ein willkommenes Glück, dass dazwischen wieder ein Stück Waldweg Abkühlung brachte.
Nun fehlten uns noch 40 Minuten bis zu unserem Ziel. Die Bäume waren inzwischen zu unseren Freunden geworden. Sie brachten uns auch auf diesem Wegstück Erleichterung. Und der nahe Nidau-Büren-Kanal sorgte für ein erfrischendes Lüftchen.
In Orpund mussten wir nicht lange auf unseren Bus warten, der uns nach Biel führte. Und auch der Fahrplan der Anschlusszüge kam uns entgegen. Wir konnten die Heimreise ohne grosse Wartezeiten und ohne Hast angehen, so dass alle zwar verschwitzt, aber gesund und munter in Burgdorf ankamen. ![]()
So 10. Aug. 2025
Rundtour Griesalp - Gspaltenhornhütte
Teilnehmende: Susanne und Elisabeth Bl.
Da am Freitag noch Gewitter für den Montag angesagt war und bei der Gspaltenhornhütte der Weg vom letzten Gewitter ca. 50 Meter verschüttet wurde, habe ich die Tour auf einen Tag verkürzt.
Wir fuhren 6.06 h in Burgdorf ab und kamen 8.12 h auf der Griesalp an,wo wir im Restaurant einen Kaffee einnehmen konnten. Um 9.00 h starteten wir unsere Wanderung, Richtung Gamich, Obere Dürreberg zur Sefinafurgga, wo wir um 12.45 h ankamen.Wir genossen die Aussicht und natürlich auch unser Mittagessen.
Um 13.15 h nahmen wir den Abstieg unter die Füsse, bei der Rotstockhütte löschten wir unseren Durst und so ging es weiter Richtung, Spielboden nach Mürren.
Um 17.30 h fuhren wir mit der Neuen Kabinenbahn nach Stechelberg, von wo wir unsere Heimreise antraten und so kamen wir um 20.20 h in Burgdorf an.
Herzlicher Dank, fürs mitkommen.
Lisbeth![]()
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Do 7. Aug. 2025
Pouetta Raisse- Buttes
Route: Môtiers-Grotte de Môtiers-Pouetta Raisse-La Vaux-Crètes desLisieres-Petite
Robella-Buttes
Teilnehmende: Martin L. (Leitung /Fotos), Ruedi T. Ruedi N. Beat, Walter, Elsbeth,
Susanne Z. Kurt, Samuel, Rolf, Bruno(Fotos), Bernadette(Bericht)
Wir starten die Wanderung nach einem Kaffeegenuss in Môtiers NE. Durch das
schmucke Dorf geht’s Richtung Grotte de Môtiers. Schlaftrunken tummeln einige
Camper umher; einer ist auf der Suche nach seinem Hund und wird fündig. In
angenehmen Waldklima wandern wir zum Anfang der sehr interessanten, gut
unterhaltenen Schlucht Pouetta Raisse. Es geht nun stetig aufwärts. Für Alle in
passendem Tempo führt uns Martin durch diese wunderschöne Natur. Die
Temperaturen steigen; genügend trinken ist angesagt. Bevor es über Alpweiden
geht, machen wir im schattigen Wald Mittagsrast. Über Alpweiden wandernd, bei
vertrautem Kuhglockenge-bimmel, erreichen wir nach ca. 4 Std. Petite Robella. Die
Sesselbahn bringt uns wohlbe-halten nach Buttes zu einem Schlusstrunk, den wir
sehr geniessen.
Herzlichen Dank Martin, dass du uns durch eine unvergessliche, interessante Natur
geführt hast. Vielen Dank auch «den Knipsografen» für die schönen
Erinnerungsfotos.![]()
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So 27. Juli 2025
Boudry - Areuse-Schlucht - Noiraigue
Am Samstag regnete es noch fast den ganzen Tag, aber zum Glück scheint heute Morgen wieder die Sonne.
In Boudry angekommen wandern wir, leider ohne Startkaffee, den Weg hinunter zur Areuse, am Kraftwerk vorbei zum Eingang der Schlucht.
Nun tauchen wir in die imposante Schlucht ein. Gigantische Felstürme ragen empor, der Weg führt über kleine Brücken und durch Fussgängertunnel, die Areuse sprudelt und rauscht ohrenbetäubend. Wir schauen tief in die Schlucht, wo sich das Wasser tobend durch den Engpass zwängt.
Weiter auf und ab, bis das Tal breiter wird und die Areuse ruhiger fliesst. In der Nähe von «Champ-du-Moulin» essen wir unser Picknick und geniessen den Blick auf die Areuse, die ruhig dahinplätschert.
Nach einem Kaffee geht unser Weg weiter hinauf, und das Tal verengt sich wieder markant. Besonders imposant ist das Schluchterlebnis bei der alten Steinbrücke beim Saut de Brot, wo sich das Wasser laut rauschend seinen Weg durch die engen Felswände sucht.
In Noiraigue angekommen verlassen uns einige Kameradinnen, um den nächsten Zug zu nehmen. Die anderen geniessen noch einen Drink im Restaurant gegenüber dem Bahnhof. ![]()
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Fr 18. Juli 2025
Käserstatt- Gibel- Lischen
Ä ganz härzliche Dank Aschi, für all die schönen Touren die du für uns geleitet hast!
Brigitte
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So 13. Juli 2025
Hochtour Allalinhorn
Teilnehmende: Michelle, Dominique, Luis, Bruno (Bericht)![]()
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So 13. Juli 2025
Rundwanderung Axalp
Wir starteten um 08.06 in Burgdorf und kamen nach unserer Reise über Bern – Interlaken – Brienz und kamen um 10.42 mit dem Postauto auf der Axalp an.
Weil das Café noch nicht geöffnet hatte, wanderten wir sofort los.
Auf dem Schnitzlerweg sind etwa hundert Holzfiguren zu bewundern, viele davon nach dem Sturm Lothar 1999, andere erst später entstanden, aber alle in ihrer Art einzigartig.
Unser erstes Ziel erreichten wir um die Mittagszeit, den idyllisch gelegenen Hinterburgsee, nicht nur für uns ein beliebtes Ausflugsziel…. Hier machten wir unsere Mittagsrast – mit einem Besuch von fünf Wasserbüffeln, die ihren Weg zwischen den Touristen ruhig fortsetzten, vielleicht schon daran gewohnt, dass ihnen ihr Weideland am See von den Touristen streitig gemacht wird.
Auf der Terrasse des Bergrestaurants Hilten konnten wir dann das Startkaffee nachholen oder uns ein anderes Erfrischungsgetränk gönnen. Auch hier hat man eine wunderbare Aussicht.
Dann ging’s an den Abstieg. Der Weg führt zwar über Alpweiden und später durch den Wald, ist aber ziemlich ruppig und steinig (einisch muess me haut wieder abe!) und mündet dann wieder in den Schnitzlerweg. - Diese Wanderung kann auch umgekehrt gemacht werden. Das letzte Wegstück ist identisch mit dem Anfang, und so konnten wir einige der Figuren nochmals genauer anschauen.
Auf der Axalp wartete schon das Postauto auf uns – Extrafahrt -, und fuhr mit uns fast eine halbe Stunde früher als geplant ins Tal. Während der Fahrt überraschte uns der Chauffeur Samuel mit einem Jodelkonzert. Wie er erzählte, hat er schon mehrere Wettbewerbe und Preise gewonnen.
In Brienz mussten wir dann ein wenig länger auf unseren Anschlusszug warten, die meisten mit einer Glace vom Shop am Bahnhof in der Hand.
Nach der Fahrt von Brienz nach Interlaken und Bern (in leider überfüllten Zügen) kamen wir um 18.20 zufrieden und glücklich in Burgdorf an.
Danke euch allen für das Mitwandern, es war schön mit euch!![]()
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Do 10. Juli 2025
Albinen - Leukerbad
Bericht: Walter
Fotos: Martin, Kurt, Walter
Teilnehmende: Bernadette, Brigitte, Elsbeth, Käthi, Aschi, Kurt, Martin, Samuel, Walter, Margrit F, Rolf![]()
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Mi 9. Juli 2025
HT Wallis mit Bergführer
Mit Gemüsecouscous, Wiernerli und Schoggi füllten wir unseren Magen für den frühen Start am Morgen, über den Arbengrat auf das Obergabelhorn (4063m, ZS). Nach einem steilen Couloir und einer Rinne erreichten wir den Grat. In schöner Kletterei kamen wir dem Gipfel näher als Werner im Vorstieg einen losen Stein übersah und ein paar Meter runter fiel. Die Tour, über die Wellenkuppe (3897m) runter zur Rothorn Hütte mit vielen Abseilstellen (Zeitfresser), Firngraten und einfacheren Kletterstellen meisterte er und alle andern in 14 Std. Beim verdienten z’Nacht meinte er mit den Blessuren möchte er die Tourenwoche lieber abbrechen. So starteten wir ohne die 2 Seilführern nicht wie geplant am nächsten Morgen mit dem Zinalrothorn sondern nahmen den kürzeren Weg über das Trifhorn (3729m, ZS), zur Cabane du Mountet. Der Einstieg vom Bergschrund war alles andere als stabil. Jan sicherte uns sicher bis ins festere Gelände. Der Grat in Bestem Fels wollt dann doch niemand vorsteigen und Jan richtete kurzerhand einen Tatzelwurm ein. Bei Sonnenschein erreichten wir den Gipfel noch am Vormittag und genossen eine verdiente Rast. Der Weg über ein steiles Firnfeld und um einen Gletscherschrund war in gutem Trittschnee einfach. In der Mountet Hütte angekommen genossen wir eine Rösti ‘Pour Quatre’ und legen uns für eine Stunde hin. Am Samstag war dann Le Besso (3669m, ZS), ein nahegelegener Kletterberg, auf dem Programm. In 2 Seilschaften kletterten wir den in meist 3 Grad klassierten Grat. Es gab ein paar Schlüsselstellen zu meistern doch der Fels war fest und kompakt. Trotzdem schafften es andere Seilschaften Steine auf uns runterzuwerfen. Auch hier als Belohnung eine geniale Rundsicht vom Gipfel, welchen wir vor Mittag erreichten. Über den Damenweg, wo auch immer der Namen herrührt, steil und geröllig, und immer den Weg suchend machten wir uns auf den Rückweg zur Mountet Hütte. Auch diesen Nachmittag, nach einem Plättli und Kuchen gönnten wir uns eine Ruhepause. Am Abend bei Spagetti-Bolognese meinte Peter mit den Blattern an den Fersen habe er genug und auch Rolf der den Le Besso als Seilführer meisterte, wollte am Sonntag keine Tour mehr unternehmen. Den Bergführer hatten wir aber für 5 Tage gebucht so ging ich mit Jan am Morgen um 2:30 Uhr los über den Nordgrat aufs Zinalrothorn (4221m, ZS). Im Dunkeln ging der Aufstieg schnellvoran; am Grat war es eine schöne, zum Teil ausgesetzte Kletterei. Ab und zu gab es Wassereis, was das Unterfangen etwas erschwerte. Kurz nach 8 Uhr auf dem Gipfel kamen uns auch schon die ersten Seilschaften, welche von der Rothorn Hütte, über den Südgrat empor stiegen entgegen. Über die Brinerplatte runter und ein paar Abseilstellen, erreichten wir die Rothornhütte kurz nach 11 Uhr. Jan traf eine halbe Belegschaft von seiner JO und blieb noch etwas auf der Hütte. Ich machte mich auf den Weg runter nach Zermatt und kam um 17:00 Uhr nun auch müde, zu Hause an. Eine großartige Tourenwoche bei besten Verhältnissen, Dank Jan’s Flexibilität und top Leistung von allen Teilnehmern.![]()
Fr 4. Juli 2025
Weissmies 4017m und Lagginhorn 4010m
Tourenleiterin: Katja Dätwyler![]()
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Mo 30. Jun. 2025
Solätte
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So 29. Jun. 2025
Panoramaweg Schynige Platte
Am Bahnhof Wilderswil angekommen, steht schone eine kurze Schlange am Bahnsteig der Zahnradbahn Schynige Platte. Wir finden vereinzelte Plätze, und wenig später setzt sich der Zug in Bewegung. Langsam zuckeln wir in knapp einer Stunde die 1400 m steil hinauf zur «Schynige Platte».
Zuerst brauchen wir einen Kaffee auf der Terrasse des Berghotels.
Nach der Pause geht es steil hinauf auf den Aussichtspunkt Tube, wo eine kleine Hütte steht. Auf der einen Seite erblicken wir den Thuner-und Brienzersee samt Hardergrat, auf der anderen Seite thront das «Dreigestirn».
Nach dem Trinkhalt fängt unser Abstieg dem Grat entlang an. Steiler, aber guter Weg. Unser Panoramaweg führt uns dem Oberberghorn entlang, weiter auf und ab, bis wir an der Kreuzung unter dem « Loucherhorn » ankommen. Jetzt ist es Zeit zum Picknicken. Welch imposante Aussicht, Eiger, Mönch und Jungfrau uns gegenüber!
Nach unserem verdienten Halt führt unser Weg zurück, an schönen blumenreichen Alpweiden entlang, zur Bergstation.
Wir nehmen uns Zeit, einige Blumennamen zu erkundigen.
Am Bahnhof Interlaken Ost kehren wir bei «Marina» für Apero, Kaffee und Gelati ein. Berauscht von Sonne und vielen schönen Endrücken geniessen wir unsere Kameradschaft.![]()
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Fr 27. Jun. 2025
Col du Pillon - La Palette
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Do 19. Jun. 2025
Passwang-Vogelberg- Hinderi Egg- Wasserfallen
Extra für uns öffnete das Restaurant seine Türen etwas früher, so dass wir einen Kaffee mit Gipfeli geniessen konnten. Nach dieser willkommenen Stärkung stiegen wir steil und schweisstreibend hinauf zum Vogelberg. Hier genossen wir die herrliche Aussicht und verpflegten uns aus dem Rucksack.
Nach einem kürzeren Abstieg durchquerten wir einen attraktiven Felsenweg. Nach einigem Auf und Ab steuerten wir schliesslich die Hinderi Egg, den höchsten Gipfel des Kantons Baselland an.
Zwei besonders wagemutige Wanderer bestiegen ein etwas allzu gross geratenes Bänkli.
Bald darauf erreichten wir unser Ziel, wo wir wohlverdient unseren Durst löschen konnten.
Mit der Gondelbahn erreichten wir Reigoldswil. Anschliessend fuhren wir mit dem Postauto durch das schöne Baselland, bis wir Liestal erreichten und dann mit der Bahn wohlbehalten nach Burgdorf zurückkehrten.![]()
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Do 12. Jun. 2025
Sainte Croix- Aiguilles de Baulmes
Teilnehmer: Sämi, Bernadette, Brigitte (Fotos), Elsbeth, Margrit, Rolf, Ruedi, Walter, Heinz, Beat, Fritz und Kurt![]()
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Mi 11. Jun. 2025
Flühli - Schwandalpweiher - Flühli
Fotos: Bernadette
Ich wusste, dass wir zum Umsteigen in Langnau wenig Zeit hatten, dachte mir aber, dass es reichen könnte. Nur leider habe ich nicht mit Schulklassen gerechnet. Diese stiegen zwischen Ramsei und Langnau in den Bus ein. So wurden die jeweiligen Einsteigphasen länger. Ich hoffte, dass der Bahnersatz-Bus die ankommenden Busse abwarten würde. Leider nein. So mussten wir einen späteren Bus nehmen, dies bedeutete, der Bus von Schüpfheim nach Flühli, konnten wir nicht erreichen. So kamen wir zu einem unerwarteten Kaffeehalt. Eine knappe Stunde später gings dann weiter nach Flühli. Dort erwartete uns auf der Terrasse des Kurhauses bereits die leckeren Gipfeli und das Servicepersonal bemühte sich unsere Kaffee-Wünsche schnell zu erfüllen.
Nach der doppelten Stärkung starteten wir mit unserer Wanderung. Zuerst ein kurzes Stück der Waldemme entlang bis zur Einmündung des Rotbaches. Dieser spielte im 17. /18. Jahrhundert eine wichtige, wirtschaftliche Rolle. Durch das grosse Holzvorkommen, des reichlichen Wasser und das Vorhandensein von Quarzsand wurde hier Glas hergestellt. Keine der Schmelzöfen ist noch vorhanden. Diese wurden, wenn die Rohstoffe aufgebraucht waren, abgebaut und an einer anderen Stelle aufgebaut, zuletzt kamen sie nach Hergiswil NW.
Wir folgten dem Bach bis wir zur Abzweigung in Richtung Schwandalp kamen. Es folgte ein kurzer, aber heftiger Ausstieg und über einen mit Laub- und Obstbäumen gesäumten Höhenweg erreichten wir um die Mittagszeit den Schwandalp-Weiher mit der Kneipp-Anlage. Hier nahmen wir unsere Pic-nic ein. Individuell konnte jedes die Kneipp-Anlage benützen.
Es brauchte etwas Überwindung in das kalte (6-7 Grad) Wasser zu steigen. Aber nach dem zweiten, dritten Mal hatte man das Gefühl, das Wasser wäre wärmer. Der Barfussweg hatte es auch in Sich. Die Abschnitte waren mit verschiedenem Material ausgelegt z.B. grosse, kleine Steine, Kieselsteine, Holzschnitzel, Tannzapfen. Darüber zu gehen fühlte sich jedes Mal anders an, zum Teil auch etwas schmerzhaft. Sind sich doch die Füsse nicht mehr gewohnt barfuss zu laufen. Unsere Füsse begleiten uns ein Leben lang und wir sollten uns eigentlich besser um sie kümmern, sprich ab und zu ein Verwöhnprogramm.
Nach dem ausgiebigen Kneippen und geniessen dieses einmaligen Ortes wanderten wir zurück ins Dorf nach Flühli.
Wir fuhren mit dem drei Uhr Postauto zurück nach Schüpfheim, Langnau und Burgdorf.
Es war eine leichte Mittwoch-Wanderung, ein warmer Sommertag. Dauer der Wanderung ca 2 ½ h.
Ich danke allen Wanderfrauen für euer Mitwandern.![]()
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Fr 6. Jun. 2025
Schüpbachwägli
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Mo 2. Jun. 2025
Nouvelle Cuisine in der Glecksteinhütte
Nach einer kleinen Ewigkeit der Planung und Vorbereitung, wurde so richtig Hand angelegt und pünktlich auf den Saisonstart war die neue Küche fertig und funktionstüchtig.
Bereits nach wenigen Stunden war deutlich zu sehen, dass hier Nägel mit Köpfen gemacht werden. Aber nicht alles kapitulierte widerstandslos und es war neben brachialer Manneskraft auch ganz viel Improvisationstalent und Scharfsinn von Nöten, bis der notwendige Platz geschaffen war für die neue Küche.
Zusammen mit Jakob als Hüttenchef, waren wie fast immer, wenn es etwas anzupacken gibt, auch Kurt, Bruno und Markus von der Partie. Neu im Team war Beat und zum grossen Glück und zum Wohle aller, auch Regula, die Küchenfee im wahrsten Sinne. Sie zauberte uns aus dem Staub und mitten in der Baustelle, jeden Tag wunderbare Gaumenfreuden. Der härteste und aufwändigste Brocken war definitiv das Cheminée. Es wehrte sich mit aller Kraft, seinen wertvollen Platz zu behalten! Aber die Meissel der Hilti und die unzähligen Schläge des grossen Hammers haben trotzdem gesiegt und geblieben ist nur ein kleines Loch im Plattenboden.
Nach dem Pfingstwochenende und einem weiteren Tag Verzögerung wegen Lieferengpässen, wurde die neue Küche am Mittwoch in fünf Lasten butterzart vor der Hütte abgesetzt. Gleichzeitig flog der alte Grümpel talwärts zur Entsorgung.
Jetzt kam die Stunde der Wahrheit und es zeigte sich, ob sich die Planung und Vermessung von vor einem Dreivierteljahr, auch tatsächlich in den geschaffenen Platz einfügen liess.
Die Firma Marti aus Interlaken hat, ohne selbst Mass zu nehmen, alle Chromstahlmöbel und Ablagen angefertigt. Ihre zwei Monteure machten sich nun ans Werk, dieses Puzzle zu einem Ganzen werden zu lassen. Und sieh da, es passte! Sogar die Arbeitsfläche in den unförmigen Fensterausschnitten liess sich mit nur wenig Anpassungsaufwand einfügen. Mir fiel ein Stein vom Herzen.
Für die hölzigen Arbeiten hatten wir das grosse Glück, dass sich Ueli Roth aus Grindelwald mit seinem riesigen Erfahrungsschatz und ganz viel Detailliebe, gewinnen liess. Wo zuvor das ehrwürdige, praktisch unbenutzte Cheminée seinen Platz forderte, fügte Ueli eine Täferwand und Fensternischen ein, als wären sie längst schon Bestandteil unserer heimeligen Gaststube.
Jetzt, nach den ersten Wochen im harten Hüttenalltag, haben wir nun definitiv die Gewissheit, dass sich all der Aufwand gelohnt hat. Wenn auch der Raum noch die gleichen Dimensionen hat, so ist er jetzt wesentlich optimaler ausgenutzt und praktischer als zuvor. Der Sektion Burgdorf, unter der Federführung von Hüttenchef Jakob und den fachkundigen Chromstahlspezialisten von Marti Küchentechnik, sei hier ein ganz grosses Lob und Dank ausgesprochen. Aber auch Ueli Roth als spontaner und kreativer Holzspezialist und meine Familie haben einen massgeblichen Teil dazu beigetragen. Letztere insbesondere dadurch, dass sie mir den Rücken freigehalten haben, wenn mir der Kopf glühte auf Lösungssuche und während unzähligen Stunden der Vorbereitung und auf der Baustelle.
Wer sich ein Bild von der neuen Küche machen und mit Gaumenfreuden erleben möchte, was wir darin täglich produzieren, ist herzlich eingeladen, uns auf der Glecksteinhütte zu besuchen.
Hüttenwart Glecksteinhütte![]()
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So 18. Mai 2025
Wolfsschlucht - Hinter Brandberg - Gänsbrunnen
Fotos: Dolores
Unsere Wanderung starten wir bei der Haltestelle Wolfschlucht (606m).
Schon nach wenigen Schritten tauchen wir in die wilde Schlucht ein. Eingangs der Schlucht informiert uns Jacqueline, dass im Jahre 2023 ein Waldbrand war. Die Natur hat sich soweit erholt, dass eine andere Vegetation mit vielen Käfern und Insekten entwickelt. Also, dass Tiere sich angesiedelt haben, die vor dem Brand hier nicht heimisch waren.
Woher der Name Wolfsschlucht kommt, ist nicht ganz geklärt. Es gibt verschiedenen Varianten; Wölfe könnten hier gelebt haben, oder das Sausen des Windes durch die Schlucht tönt wie Wolfsgeheul oder der Name stammt vom Familienname Wolf ab.
Schon zu Beginn machen wir die ersten Höhenmeter, diese sind mässig steil. Der Weg führt im Zickzack die Schlucht hinauf. Eindrückliche, überhängende Felswände, mit Moos überwachsene Steine und Pflanzen in verschiedenen Grüntönen lassen uns staunen. Die Sonne mit Ihrer Einstrahlung zaubert ebenfalls ein aussergewöhnliches Licht in die Schlucht.
Nach rund einer Stunde erreichen wir den Lochboden. Hier gönnen wir uns eine (Verschnauf)-Pause, stärken uns, um die nächsten Höhemeter zu erklimmen. Hier wird der Weg steiler, auch dieser ist sehr gut ausgebaut, er führt entlang eines Felsbandes hinauf. (1162 m). Nach diesem anstrengenden Aufstieg, eine weitere Stunde, sind alle froh, dass wir den höchsten Punkt unserer Wanderung den Hinter Brandberg erreicht haben.
Es ist Mittag und wir suchen uns einen Platz für den Mittagshalt. Der Boden ist noch feucht, das Heugras hoch. Der Wirt des Bergrestaurant Hinter Brandberg erlaubte uns, auf seiner Terrasse unser Pic-nic einzunehmen.
Eine freundliche Geste. Bei unserem mitgebrachtem Essen, dem Rhabarber-Kuchen, erfrischendem Sommersalat und einem feinen Kaffee genossen wir den Aufenthalt auf dem Hinter Brandberg.
Nach dieser genussreichen Pause machen wir uns auf den Weiterweg. Wir wandern über die zweiten Jura-Bergkette. Auf dem Probstenberg bestaunen wir die Trockenmauer, die wohl erst kürzlich neu erstellt wurde. Die Neuinstandsetzung hat sicher viel Arbeit, Kraft und Schweiss gekostet. Über den Harzer gelangen wir zum Malsenberg. Hier beginnt der Abstieg hinunter ins Tal. Zuerst ziemlich steil, dann aber moderat.
Noch kurz gibt es einen kleinen Aufstieg, der sich jedoch lohnt. Wir wandern dann durch einen lichten Wald. Der Boden ist vom vielen gefallenen Laub weich und das Laufen ist sehr angenehm. Auch hier stauen wir wieder über die verschiedenen grünen Farben der Pflanzen. Im Frühling wirken diese immer sehr intensiv.
Nach diesem eher gemütlichen Abstieg erreichen wir unser Tagesziel Gänsbrunnen.
Da der Weissenstein-Tunnel noch gesperrt ist, reisen wir wieder via Balstal, Oensingen Solothurn zurück nach Burgdorf.
Ich danke allen, die mich bei dieser Wanderung begleitet haben.
Danke vöu mou sender metcho.![]()
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Do 15. Mai 2025
Beatenberg-Bire
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