Rundtour Engelhornhütte
Datum: Do 16. Juli 2026
Teilnehmer: Margrit F., Annelies, Ruedi, Kurt K., Bruno,
Fotos: Kurt, Bruno, Margrit, Ruedi, Christoph
Tourenleitung und Bericht: Christoph
Manchmal gehört Wetterglück einfach dazu. Das geplante Zeitfenster für diese Tour war so ein Glück. Eine gutgelaunte Sechsergruppe SACler, stieg im Schatten von knorrigen Latschenkiefern, oberhalb der imposanten Rosenlauischlucht, Richtung Engelhornhütte. Wer mochte, trug noch ein paar Holzscheite für die Hütte mit sich.
Der ausgebaute Wanderweg, welcher auch als Rückweg für Schluchtbesucher diente, änderte danach in den klassischen T3 Bergweg. Nach knapp einer Stunde erreichten wir die Weggabelung zu Dossenhütte. Ein guter Schluck und ein Häppchen zum knappern reichte den meisten um frisch gestärkt die zweite Etappe anzugehen. Der Bergweg wurde zusehends steiler, ruppiger und war teilweise mit Seilen gesichert. Das gute Wetter hatte offenbar noch andere Wanderer dazu bewogen, die gleiche Tour zu machen.
Im weiteren Verlauf öffneten sich die Blicke Richtung des dahinschmelzenden Rosenlauigletscher. Auch wenn dieser Anblick traurig stimmte, so bot sich dennoch ein absolut Imposantes Panorama. Links die Steilhänge zur Dossenhütte, mittig der Dossen und rechts das unglaublich fotogene Wellhorn mit seiner Südostwand.
Der Bergweg war fordernd und bedingte Konzentration. Gemütlich aber stetig steigend erreichten wir das Eck. Zeit für einen Zwischenhalt, bevor wir zu Hütte steigen. Genüsslich an der Sonne, der Blick schweifte vom Tal aufwärts zur schmucken Hütte, vorbei zu den gewaltigen Felszähnen der Engelhörner. Kleiner Simeli mit grossem Simelistock, Vorderspitze mit markanter Westkante, Gertrud und Ulrichspitze. Alles bekannte Kletterberge. Bei mir kamen unweigerlich alte Erinnerungen auf.
Nachdem alle sich verpflegt hatten, stiegen wir zu Hütte hinüber. Die Hüttenhilfe war natürlich dankbar, ob dem Bündel Holz das wir mitbrachten.
Trotz einiger anderer Gäste, konnten wir an einem Tisch an der Sonne, ganz für uns Mittagsrast halten. Während die einen Kuchen bevorzugten, labten sich andere an Käsbrägu und Suppe.
Der Abstieg führte steil aber gut gesichert, traversierend hinunter zu Gemsistei und weiter zu Graagistein. Hoch oben thronten die Gipfel vom Simelistock unten im Tal war das feine Rauschen des Rychebaches zu hören. Wandern wie es schöner nicht sein könnte. Zeit für Fotos und kurze Pausen hatten wir genügend, waren wir doch zeitlich sehr gut unterwegs.
Das Wetter schien in den nächst 2 Stunden stabil zu sein, wenn auch Wolken sich langsam formierten. Am Rychenbach angekommen, liessen wir es uns nicht entgehen, unsere heissen Füsse im eiskaltem Wasser zu kühlen.
Beschwingt stiegen wir schlussendlich dem Bach entlang, Richtung Rosenlauihotel. Einige liessen es sich nicht entgehen, bei der Sennhütte noch herrlichen Rosenlaui Alpkäse zu kaufen.
Im Gartenrestaurant vom Hotel liessen wir die Tour bei Bier und Mineral glücklich ausklingen.
Ich bedanke mich bei allen für das mitmachen. Es hat Spass und Freude gemacht mit euch diese Tour zu machen.
Gubser Christoph
Wir starten zu dritt am Bahnhof Pontresina. Der Rucksack drückt vertraut auf die Schultern, vollgepackt mit Gurten, Seil, ganz viel Wasser und Vorfreude. Der Weg durch das Val Roseg zieht sich flach dahin, links rauscht die Ova da Roseg. Wir entscheiden uns gegen die Pferdekutsche – wir wollen uns jeden Höhenmeter selbst erarbeiten. Eine letzte Pause am Fluss bevor wir das Delta verlassen. Der Blick öffnet sich und da liegen sie: die nach wie vor imposanten Eismassen des Roseggletschers. Der Pfad zieht an, schlängelt sich an der Seitenmoräne empor. Nach knapp vier Stunden und einigen Schweisstropfen erreichen wir die Tschiervahütte auf 2'584 Metern. Beim Abendessen in der gemütlichen Stube schauen wir ehrfürchtig aus dem Fenster. Direkt gegenüber thront die eisige Nordwand des Piz Bernina mit dem berühmten Biancograt. Früh verkriechen wir uns ins Lager. Morgen wird ein langer Tag.
Um 4:30 Uhr weckt uns das Natel. Auf der Hütte ist es noch recht ruhig. Nach einem schnellen Frühstpck treten wir hinaus in die knackige, klare Bergluft. Bereits bei dem ersten Morgenlicht stapfen wir zu dritt los. Der weiss-blau-weiss markierte Alpinwanderweg verlangt volle Konzentration. Wir steigen über riesige Geröllfelder und kraxeln über die ersten Felsbänder. Die ersten Sonnenstrahlen färben die Gipfel der Bernina-Gruppe in ein tiefes Orange – ein magischer Moment. Der Einstieg ist nicht klar definiert, wir lassen uns verleiten, etwas weiter vorne in das Geröll zum Gipfel aufzusteigen. Rund 200 Höhenmeter unterhalb des Gipfels brechen wir das Tempo ab. Wir halten zu dritt mitten im Steilhang inne, blicken nach oben und wägen ab. Die Konzentration lässt nach, jeder Schritt in den rutschigen Blöcken kostet volle Konzentration. Der Gipfel ist greifbar nah, aber die Sicherheit geht vor. Es ist eine schmerzhafte, aber vernünftige Entscheidung: Wir drehen um.
Der Abstieg durch das lose Geröll erfordert noch einmal unsere ganze Aufmerksamkeit. Zurück an der Tschiervahütte atmen wir tief durch. Bei einer kleinen Stärkung blicken wir zurück zum Piz Tschierva. Wir haben den höchsten Punkt heute nicht erreicht, aber wir haben als Team die richtige Entscheidung getroffen. Der lange Rückweg durch das Val Roseg nach Pontresina zieht sich in den Knochen, doch wir gehen mit erhobenem Haupt nach Hause – nicht ohne am Hospiz die berühmte Nusstorte verkostet zu haben.
Kein Berg läuft nicht davon und das Gesamterlebnis war eine traumhaft schöne und harmonische lange Tour die wir nicht das letzte Mal angegangen sind. Vielen Dank für das unvergessliche gemeinsame Erlebnis.
Jennifer
Leitung: Margrit Theis
Bericht: Urs H, Fotos: Martin, Kurt, Urs
Teilnehmende: Ernst G, Elsbeth Z, Kurt K, Brigitte A, Rudolf T, Urs H, Samuel G, Rolf B, Beat S, Käthi B, Martin L, Dolores S
Gut gelaunt trafen wir uns am Bahnhof in Burgdorf zu dieser Wanderung. Zwischen Bern und Münsingen stockte unverhofft die Zugfahrt. Grund waren laut Durchsage Tiere in Geleisnähe. So trafen wir mit etwas Verspätung in Frutigen ein, wo aber der Bus nach Adelboden auf die Reisenden wartete. An der Talstation der Sillerebahn konnten wir mit einem grossen Hallo auch noch unseren temporären Adelbodner als Mitwanderer begrüssen. Nach der Fahrt mit der Gondelbahn und einem Kaffee im Restaurant starteten wir unsere Wanderung bei wunderschönem Wetter. Entlang dem Blumenweg gelangten wir ins Hahnenmoos. Leider sahen wir die meisten Blumen nur noch auf den Tafeln am Wegesrand, da in diesem Jahr der Bergfrühling sehr früh einsetzte. Dies tat aber der guten Laune keinen Abbruch, konnten wir doch die sehr schöne Bergwelt geniessen. Nach einer Stunde, bei angenehmer Temperatur, erreichten wir Hahnenmoos. Nach einem Trinkhalt und der Beobachtung der Modellsegelflieger nahmen wir den Aufstieg Richtung Luegli unter die Füsse. Margrit gab wie immer ein sehr gutes Tempo vor, so dass wir auf diesem Teilstück auch die herrliche Bergwelt betrachten konnten, ohne den Anschluss zu verlieren. Auf dem Luegli machten wir die Mittagsrast. Dabei wurden bei einigen Erinnerungen an bekannte Touren in der umgebenen Bergwelt diskutiert. Wir alle genossen es einfach, hier in dieser fantastischen Natur zu sein, ein Privileg das nicht immer selbstverständlich ist. Das nächste Wegstück Richtung Hüendersädel verlangte Konzentration hatte doch der Grat einige Herausforderungen und mögliche Stolpersteine. Dabei blieb aber auch Zeit den Blick links und rechts in die beiden Täler und auf die Schönheit der Natur zu geniessen. Im Hüendersädel angekommen erwartete uns der abwechslungsreiche Abstieg durch Wald und Wiesen nach Geils. Im Restaurant Geissbrüggli, glücklich über den schönen Tag, genehmigten wir noch gemütlich den obligaten Umtrunk bevor wir uns Richtung Burgdorf begaben
Margrit, dir einen ganz herzlichen Dank für die wunderschöne und super organisierte Wanderung
Hochtouren Bernina: Piz Palü Ostpfeiler 3900m, Piz Bernina Spallagrat 4047m, Piz Morteratsch Nordgrat 3751m
Teilnehmer: Greta, Christoph, Katja (Bericht)
Bergführer: Jan Ermuth
Um 15:00 Uhr trafen wir uns am Donnerstag auf der Diavolezza und genossen die herrliche Bergwelt. Um 4:00 Uhr gingen wir los. Wir kamen zügig vorwärts und nach 2 Std. waren wir schon am Kletterteil des Ostpfeiler. Wir hatten etwas Respekt was uns erwarten würde doch die Kletterei war in unserem Komfortbereich. Den Turm mit der 4-er Stelle umgingen wir. Es hatte es mehr Wolken als gemeldet und ab und zu waren wir in Nebelschwaden eingehüllt. Was uns auf der steilen Firnflanke im oberen Teil zugutekam. Da er blank war mussten mit Eisschrauben absichern. Dies dauerte länger war dafür sicher, was uns ein gutes Gefühl gab. Jan und Christoph waren natürlich schneller doch auch wir kam mit Freude oben an. Nun noch über den ausgesetzten kurzen Firngrat auf den Gipfel des Palü. Um 9:00 Uhr erreichten wir den Gipfel, nach einer wohlverdienten Pause ging es über die 1-2 Grad Kletterstellen den Grat hinunter bevor wir am langen Seil unter der Bellavista querten. Ab und zu musste man einen grossen Schritt mache, die Spalten zeigten sich schon. Danach kam im Abstieg noch ein Spaltenlabyrinth bevor wir die Marco e Rosa Hütte erreichten. Kein Tanzen mehr auf den Tischen da es einen Hüttenwechsel gab. Am nächsten Morgen starteten wir um 6 Uhr die Bernina war nicht weit. Nach einem noch gefrorenen Firngrat stiegen wir auf zum Einstieg vom Grat. Die Kletterei war im Paisir und nach 3 Std. waren wir auf dem Gipfel. Schon kamen die ersten vom Biancograt herauf! Da wir noch einen weiten Weg vor uns hatten ging es bald wieder Richtung Marco e Rosa. Auf dem Abstieg gab es noch eine Abseilsteile. Das Firnfeld war schon deutlich weicher. Dann ging es wieder durch das Spaltenlabyrinth hoch dann über eine Teil der Bellavista bevor wir über die Fortezza runter gingen. Einige Abseil- und Abkletterstellen folgten. Da wir den Weg nicht suchen mussten waren wir nicht langsam unterwegs. Nach dem Felsgrat kame noch ein langes Schneefeld, wo wir immer wieder einsinken. Das war mühsam. Zum Schluss mussten wir noch über die Moräne herunter, den Gletscher queren und dann auf der anderen Seite wiederhoch,h um zur Boval Hütte zu gelangen, welch wir um ca. 16:00 Uhr erreichten. An nächsten Morgen liefen wir 2 Std. zum Einstieg. Diese Felspassge hatte einen Kletttersteig Touch. Danach über Bänder und gut markierten Weg hoch zur Fuorcla da Boval. Einmal Abseilen, danach über das steile Firnfeld am kurzen Seil hoch über die Crasta da Morteratsch. Auf ca. 3500 in einem grossen Bogen Richtung Gipfel. Der Schnee war angenehm zum Laufen.
Um 9:00 Uhr waren wir auf dem Gipfel. Von da beobachteten wir die vielen Seilschaften am Biancograt. Der Abstieg erfolgt zur Fuorcla da Boval gleich dann drehten wir westlich Richtung Tschierva Hütte. Um 11:30 bestellen wir Rösti und Panache. Danach kam noch ein 1.5 Std. Abstieg bis Roseg. Dort hatten wir Glück und konnten Mountainbikes zu überrissen Preis mieten doch so waren wir in 15 Min. unten anstatt 2 Std. Fussmarsch. Jan begleitete uns souverän auf diesen 3 unterschiedlichen. Mit Freude und Stolz schaue ich auf diese einmaligen Tourentage zurück.
Eggiwil Röthenbach
Leitung: Ruedi Nobs (Bericht)
Teilnehmende: Ruedi T. Samuel, Elsbeth, Margrit, Kurt K. Dolores, Martin.
Nach Kaffe und Gipfeli starten wie die Wanderung auf der Strasse Richtung Heidbühl. Nach kurzer Zeit biegen wir rechts ab in den Wald, wo uns die ersten Treppenstufen rasch auf den Rüteberg bringen. Auf der Krete gehts es gemütlich weiter. Bei Glashütte gehts es ein kurzes Stück über die Strasse die nach Siehen führt, dann steigt der Weg an in den Schattwald. Die Luft ist noch feucht vom letzen Gewitter. Die ersten Schweisstropfen rinnen über das Gesicht! Schon bald sind wir aus dem Wald. Sonne und Wolken wechseln sich ab, die leichte Brise trocknet die Hemden. Über das Breitmoss wandern wir weiter zu Hinter Naters. Da stürzte im Jahre 1964 ein Militärflugzeug (Venom) ab. Etwas später erreichen wir Naters auf 1212 Meter über Meer. Beide Sitzbänke sind frei, so dass wir unsere verdiente Mittagspause machen. Ab hier geht es nur noch abwärts über Nägelisbode nach Röthenbach. Dort genossen wir in der Gartenwirtschaft Moos Pintli unser verdienter Schlusstrunk. Danke an alle die mitgekommen sind. Es war ein sehr schöner und lustiger Wandertag.
Infolge Sturmschäden ist die ursprünglich geplante Tour ab Oberems nicht möglich.
Ersatzwanderung: Brand-Breite Stäg-Eischler Suon-obri Breitmatte-Eischoll
Leitung: Margrit Theis, Teilnehmer: Beat S, Sämi G, Kurt K, Urs H, Elsbeth Z, Bruno S, Brigitte A, Walter R, Ernst G, Käthi B, Martin L. (Bericht)
Fotos: Martin, Kurt, Walter
Wir sind früh (06.38 h) in Burgdorf losgefahren nach Raron, unserem Startort. Ein kurzer Fussweg zur Seilbahn Talstation nach Unterbäch. Hier wechseln wir zum Sessellift. Dieser bringt uns fahrplanmässig hoch nach „Brand“, unserem Ausgangspunkt zur Suonenwanderung. Nach Kaffee und Gipfeli geht es in östlicher Richtung los. Auf der anderen Talseite grüsst das Bietschhorn in leichtem Dunst, die Temperatur noch angenehm. Kurz bevor unser Weg wegen Sturmschäden gesperrt ist, schwenken wir auf einen, als Schneeschuhtrail markierten Pfad ab. Dieser führt uns sehr steil auf die Höhe zum „Breite Stäg“. Nach etwa 300 Höhenmetern Aufstieg mit Trinkhalt, folgt unser Weg der „Alte Suon“. Diese kommt teils munter rauschend, mal still gleitend daher. Eine schön gepflegte Suone mit erfrischend kaltem Wasser. Mal direkt an, mal flach, mal auf und ab folgen wir dieser durch den Wald. Immer wieder zeigen sich geknickte oder entwurzelte Bäume. Unterwegs an der Suone lädt eine Sitzbank zum Kneippen, oder einfach zum Geniessen ein. Wir unterqueren einen Sessellift, passieren den Milibach beim Breite Stäg zur „Eischlersuon“. Diese wurde vom Zivilschutz Aaretal und der Patenschaft der Berggemeinden 2008 erneuert. Im offenen Grasland passieren wir weidende Kühe und Kälber, hie und da auch Pferde. Langsam meldet sich der Hunger. Im Schatten einer Hüttengruppe bei „Breitmatte“ pausieren wir zum Rucksacklunch. Am Himmel zeigen sich erste graue Wolken. Nach ausgiebiger Rast geht es weiter. Ein kleines Museum „Wildscheunen Eischoll“ am Wegrand, dokumentiert für die Interessierten mit Video, Sinn und Zweck solcher Massnahmen, derweil einige ihre Füsse in der kalten Suone erfrischen. Alte zerfallene Hütten am Wegrand sind Zeugen von besseren Zeiten. Solange unser Weg die Suone begleitet, lässt sich gut Wandern, bei Querung von kleinen Bächen oder Tälern heisst es aber wie immer Aufpassen. Auf der Höhe „Waldweide“ zweigen wir Richtung Eischoll ab. Das Dorf hat sehr viele uralte, eng nebeneinander verschachtelte sonnengebrannte Holzhäuser. Ein kühles Getränk auf der Terrasse des Restaurants Schwarzhorn, welches nächste Woche definitiv schliesst, wirkt erfrischend und ist wohlverdient. Die Seilbahn bringt uns ins Tal nach Raron zurück. Margrit, ganz herzlichen Dank für die schöne, gut organisierte Suonenwanderung.
Die ersten Sonnenstrahlen des Tages begrüssten uns, als wir als Dreiergespann früh morgens am Parkplatz Umpol auf 2137 Metern starteten. Schon kurz hinter dem Ausgangspunkt wurde klar, dass uns ein anstrengender, aber wunderschöner Aufstieg erwarten würde: Der normale Zustiegsweg zur Tierberglihütte war noch zu gut 80 Prozent von einer Schneedecke überzogen. Der Frost in der Nacht hatte nicht ausgereicht, sodass uns bereits in den frühen Morgenstunden weicher Schnee erwartete. Schritt für Schritt spurten wir uns den regulären schneedurchsetzten Pfad hinauf. Die gemeinsame Beinarbeit brachte uns in gleichmässigem Rhythmus rasch an Höhe, bis schliesslich die Tierberglihütte auf 2795 Metern in Sichtweite kam.
Der Gipfel rief. Wir legten die Gurte an und formierten uns auf dem Steingletscher zu einer sicheren Dreierseilschaft. Im gleichmässigen Takt stiegen wir über den mächtigen Eisstrom auf, dessen Spalten durch die immense Schneelage noch bombenfest und zuverlässig verdeckt waren. Das Seil hielt die perfekte Distanz, während wir Meter um Meter gutmachten, bis wir schliesslich den tief verschneiten Blockgrat erreichten. Am Gipel des Vorderen Tierbergs (3090 m) überwältigte uns ein grandioses Panorama über die Berner und Urner Alpen. Direkt vor uns thronten die mächtigen Eisriesen Sustenhorn und Gwächtenhorn, während in der Ferne die markanten Spitzen von Titlis, Finsteraarhorn und den Zacken der Fünffingerstöcke am Horizont glänzten – ein erhabener Moment, den wir ausgiebig genossen.
Der Abstieg führte uns auf gleichem Weg zurück zur Tierberglihütte, wo nun der gemütliche Teil des Tages wartete. Auf der sonnenverwöhnten Terrasse kehrten wir ein, liessen uns mit Kaffee und hausgemachtem Kuchen verwöhnen und blickten stolz auf unsere Aufstiegsroute zurück. Die Speicher waren wieder gefüllt, als wir uns an den finalen Abstieg ins Tal machten. Die Nachmittagssonne hatte den ohnehin schon weichen Schnee in tiefen Sulz verwandelt. Das machte den Abstieg zu einem Riesenspass: Teil auf dem Weg, teils über Schneefelder kamen wir gut voran. Müde, mit von der Höhensonne geröteten Wangen, aber überglücklich erreichten wir schliesslich wieder das Auto im Tal.
Mein Dank geht an diese tolle und ausdauernde Seilschaft, die bereits war, diese Tour auch als Tagestour zu absolvieren. Ihr seid grossartig!
Jennifer
Pigne de la Lé 3388 m.ü.M. / Pointes de Mourti 3565 m.ü.M.
Teilnehmer: Christoph, Risto, Therse, Janna
Leitung/Bericht: Katja
Mit dem ersten Zug am Morgen machten wir uns auf Richtung Wallis. Kurz nach 10:00 Uhr trafen wir in der Cabane de Mourti ein. Nach einem kurzen Boxenstop starteten wir unsere erste Tour, die Pigne de la Lè an. Nach gut einer Stunde erreichten wir den Col du Pigné auf 3140m. Dort seilten wir uns an und stiegen über Geröll und einfache Blöcken zum Gipfel. Kaum angekommen begann es leicht zu Regnen. Da wir nicht genau wussten was da noch kommen könnte wechselten wir schnell auf das Lange Seil und begannen über die Südwest Seite den Gletscher hinunter zu marschieren. Ein paar Mal sanken wir etwas tiefer in den Schnee und wir spannten das Seil konzentrierter. Als wir auf 3000m den Gletscher verliessen, das Material wegräumten, hörte auch der Regen wieder auf. Um 15:00 Uhr wie geplant erreichten wir wieder die Hütte. Mit nochmals Sonnenschein genossen wir ein kühles Getränk.
Beim Frühstück meinten die zwei Männer sie fühlten die Höhe und möchten nicht auf die heutige Tour mitkommen, aber bis zum Gletscher würden sie uns begleiten. So starten wir, eine 3-Girls Seilschaft, um 5:30 Uhr. Die Herren blieben noch etwas und stiegen dann ab zur Hütte. Auf dem noch harten Schnee kamen wir zügig vorwärts und waren bald am Einstieg. Über eine ca. 30 m lange Geröllrampe gings auf den Grat. Der Grat hatte fast keinen Schnee mehr so kletterten wir ohne Steigeisen, aber den Pickel parat für die kurzen Schnee Passagen. Mit flüssigem klettern, meist am kurzen Seil erkletterten wir den Blockgrat, im 1 und 2 Schwierigkeitsgrad. Auf der Schulter angekommen, zogen wir die Steigeisen wir an und folgen der schönen Spur der Vorgänger über den Firnkamm zum Gipfel. Christoph und Risto sahen uns auf dem Grat und gratulierten uns bereits zum Gipfelerfolg! Wir genossen die wunderschöne Aussicht auf die berühmte Couronne Impérial. So Sonne wurde merklich wärmer so traten wir den Abstieg an, über das Firnfeld, dann ohne Steigeisen weiter über den Grat. Auch dies meisterten Theres und Janna souverän und wir waren im Nu wieder auf dem Gletscher. Es war nun wirklich heiss und wir liefen schnell über den Gletscher zurück. Um 11:45 trafen wir wieder in der Hütte ein wo wir freudig begrüsst wurden. Nach einem Picknick und Rucksack packen erledigten wir noch den Hüttenweg. Ein halbe Stunde vor dem Postauto erreichten wir Gletschersee. (Moiry Glacier). Durch ÖV verursachte Verspätungen erreichten wir unsere Heimat dann doch noch um 18:00 Uhr.
Teilnehmende: Elsbeth, Margrit, Aschi, Beat, Kurt, Martin, Urs, Walter Bericht
Fotos: div.
Leitung: Samuel
Die Spatzen lärmten vom Dach des Bahnhofs Burgdorf – das kürzlich von einem Brand betroffen war – als die ersten Teilnehmer vor 06.30 h beim Parkplatz Busbahnhof eintrafen und die beiden Fahrzeuge von Margrit und Samuel anrollten. Nachdem die Rucksäcke im Kofferraum verstaut und alle im Auto Platz genommen hatten ging es in zügiger Fahrt durchs Unterbergental über Worb nach Zwischenflüh im Diemtigtal. Bei der Mautstelle vervollständigte Kurt die Gruppe, der sich in Zwischenflüh mit eigenem Auto bereits eingefunden hatte. Kurvenreich ging es bergauf bis zum grossen Parkplatz Seebergsee wo wir zu unserer heutigen Rundwanderung starteten. Die erste Etappe führte uns in nur wenigen Minuten zum Bergrestaurant Seeberg wo wir uns als erste Gäste auf der grossen Terrasse niederliessen, Kafi und feines Brot genossen und uns am wolkenlosen Himmel und der Aussicht auf Niderhoregrat und die sanfthügelige Alp Seeberg erfreuten. Weiter führte uns der Weg zum Seebergsee, überragt vom Geisshöri und Muntiggalm. Einen nächsten Trinkhalt gönnten wir uns am Schatten beim Berggasthaus Stierenberg bevor wir über artenreiche Blumenmatten und zufrieden wiederkäuenden Rindern vorbei Gubi erreichten und den weiten Blick auf schneebedeckte Alpen schweifen liessen. Auf dem weiteren Weg erfreuten wir uns an einem grossen Feld von Paradies Lilien und legten bald darauf in schattigem Wald die Mittagspause ein. Über schmale Pfade, auf teilweise steilem Hang gelangten wir über Hinder-Chumi, Vorder-Chumi, Oberes Muntigli schliesslich wieder zum Stiereberg und Seebergsee wo wir nochmals eine kurze Pause einlegten und teilweise die müden Füsse im Wasser kühlten. (zum Schrecken der Fische!) Auf der ganzen Wanderung staunten wir über die Vielfaltigkeit und den Blumenreichtum des Bergfrühlings. Auf der Terrasse Seeberg liessen wir uns mit Speis und Trank (Plättli und Chässchnitte) verwöhnen, bevor wir uns auf die Heimfahrt machten. Ein herzliches Dankeschön gilt Samuel für die Leitung dieser eindrucksvollen und wunderschönen Wanderung, Margrit und Samuel für das sichere Pilotieren mit den beiden Fahrzeugen.
Gürbetaler Höhenweg Englisberg - Toffen
Ersatzwanderung für Suonenwanderung Birgisch - Mund
Leitung: Eva Ritter, Marianne Süess
Bericht: Marianne Süess
Fotos: Therese und Verena
Teilnehmende: Vreni A., Jaqueline, Renate, Dora, Käthi, Anna, Ruth K., Therese, Margrit, Ruth R., Verena Sch., Katrin St., Marianne, Vreni Z.
Weil Bernadette im Moment nicht in der Lage ist, Wanderungen zu leiten, machten wir statt der geplanten Wanderung im Wallis den Gürbetaler Höhenweg auf dem Längenberg, und diese Wanderung war, wenn auch nicht gleich, ein sehr schöner Ersatz dafür!
Das Postauto brachte uns kurz vor 10 Uhr von Kehrsatz her in wenigen Minuten hinauf nach Englisberg/Kühlewil, und so hatten wir die Steigung schon hinter uns. Obwohl das Restaurant am Sonntag erst um 11 Uhr öffnet, wurden wir mit Kaffee und Züpfe erwartet. Danke für das Entgegenkommen des Personals!
Von Anfang an waren wir überwältigt von der Aussicht, die man vom Längenberg auf die Alpen, die Voralpen und ins Tal, bis zum Thunersee hat, besonders bei so schönem und klarem Wetter wie wir es hatten. - Der Weg führte uns zum Teil durch den Wald, dann wieder über offenes Gelände, vorbei an stattlichen Bauernhöfen mit wunderbar blühenden Gärten über Steinbach und Gruben Richtung Fallenbach.
Beim Erratischen Block, den der Aaregletscher seinerzeit hinterlassen hat und der etwas im Wald versteckt ist, gab’s einen Trinkhalt und ein Gruppenfoto.
Auf einer Anhöhe mit Brätliplatz machten wir unsere Mittagsrast und genossen dabei das herrliche Panorama.
Weiter ging’s nach Fallenbach, wo es ein «Ofehüsi» zu besichtigen gibt, in dem noch regelmässig gebacken wird.
Jetzt begann der Abstieg Richtung Obertoffen und Toffen. Der Weg ist mässig steil, aber gut ausgebaut. Ein Stück weit begleitete uns ein plätscherndes Bächlein - als Ersatz für die Suonen ? - das dann mit dem «Gätzibrunnen», einem kleineren Wasserfall zusammen ins Tal fliesst.
Kurz nach 14 Uhr kamen wir nach Toffen – aber da war leider keine Beiz offen! - Die S44 um 14.31 brachte uns ohne Umsteigen in Bern ins Emmental zurück. – In Burgdorf konnten wir dann den wohlverdienten Schlusstrunk doch noch geniessen.
Verschiebedatum: Mittwoch, 17. Juni 2026
Leitung und Bericht: Eva Ritter
Fotos: Ruth Kipfer, Eva Ritter
Trotz der Verschiebung kam eine Gruppe von 6 Frauen zusammen. Sie machte sich am Morgen des 17. Juni 2026 in Niederscherli Richtung Scherligraben auf. Eigentlich war diese Mittwochswanderung am 10. Juni 2026 geplant gewesen. Doch wegen ungünstiger Wetterlage hatten wir damit noch eine Woche zugewartet. Diesmal hatten wir aber Glück. Inzwischen hatte sich ein stabiles Hoch aufgebaut und so war das Wetter sonnig. Ab dem Tag danach wurde zudem eine Hitzewelle vorausgesagt. Das Timing fürs Wandern war also gut. Doch schon jetzt war es sehr warm, deshalb waren wir richtig froh um eine leichte Bewölkung und um die vielen schattigen Wegabschnitte. Der Waldweg zum Scherlibach hinunter war zwar teilweise recht steil und voller Wurzeln, aber abwechslungsreich und schön. Nach kurzer Zeit waren wir im Scherligraben und konnten dem plätschernden Wasserlauf folgen. Manchmal wanderten wir dicht am Wasser, dann wieder konnten wir von ziemlich weit oben auf den Bach hinunterschauen.
Vom Weiler Sensematt an folgten wir dem Lauf der Sense «obsi». Der Fluss führte wenig Wasser, doch wir sahen an der Breite des Flussbetts, dass die Sense manchmal deutlich breiter daherkommen muss. Besonders schön und angenehm schattig war der Weg durch den Wald. Kurz vor dem so genannten «Heitibüffel» fanden wir einen geeigneten Picknickplatz. Nur dort, wo sich Verena hinsetzen wollte, hatte sich schon eine Blindschleiche installiert. Sie blieb dort, also waren wir es, die uns einen anderen Sitzplatz suchten.
Nach dem «Heitibüffel» war es nicht mehr weit bis zur Einmündung des Schwarzwassers. Vorher begingen wir den bekannten schmalen Weg einem Sandsteinfelsen entlang. Während wir waagrecht unterwegs waren und uns dabei zeitweise an einer Kette festhielten, nahm eine Klettergruppe den Felsen in senkrechter Richtung in Angriff. Die Gegend um die Schwarzwassermündung scheint also nicht nur ein Paradies zum Baden und Wandern, sondern auch eines zum Klettern zu sein.
Jetzt verliessen wir die Sense und überquerten das Schwarzwasser auf der alten Schwarzwasserbrücke. Hier hatten wir einen guten Blick auf die einzigartigen Einschnitte, die das Wasser in den Stein des Bachbetts gegraben hatte. Heute können wir uns kaum mehr vorstellen, dass früher der ganze Verkehr zwischen Bern und dem Schwarzenburgerland über diese kleine Brücke ging. Ein richtiges Nadelöhr im Talgrund! Jetzt führen Bahnlinie und Autostrasse über eine Stahlbrücke, die den Graben in der Höhe überspannt, so dass man nicht mehr hinab- und dann wieder hinauffahren muss.
Wir hingegen mussten die Höhendifferenz noch überwinden. Wir taten das nicht auf dem Wanderweg, sondern auf der Fahrstrasse, die zwar länger, aber weniger steil ist. Wir waren froh und stolz, die Höhe trotz der heissen Temperaturen gut zu erreichen. Im Restaurant «Schwarzwasser» gönnten wir uns ein Getränk und manche von uns auch etwas Süsses, bevor wir um 14:25 Uhr den Zug Richtung Bern bestiegen.
Allen, die diese gemütliche Wanderung mitgemacht haben, danke ich herzlich. Es war schön, mit euch unterwegs zu sein!
Brüggligrat 855 m anstatt Ruessiflueh 2041 m
Teilenhmer: Christoph, Andrea, Hansueli
Bericht: Katja
Das Wetter meinte es wieder nicht gut mit uns für die Ruessiflueh in der Zentralschweiz. Also entschied ich dass, wir den Brüggeligrat erklimmen. Dies mit wesentlich angenehmeren Temperaturen und keinem bösen Erwachen betreffend nassem Fels und Botanik. Was dann nicht ganz stimmte da der kurze Zustieg, zum Allen bekannten Grat, auch sehr feucht war. Der Einstieg gut gemeistert starten wir auf trockenem Kalkstein das Klettervorhaben. Auf dem Grat befanden sich noch andere Seilschaften doch kamen wir zügig und sicher aneinander vorbei. Wir kletterten in zwei autonomen 2-er Seilschaften. Das erste Team wartete auf und an wieder auf das zweite. Viel zu schnell kamen das Ende, den Zuckerstock in Sicht.
Alle waren frohen Mutes und so bestiegen wir auch diesen noch ohne Schwierigkeiten. Nach einem wohlverdienten Znüni meinte unser Gast Hansueli wir hätten noch zu wenig gemacht und er wisse einen wenig begangen Weg hoch auf die Küferegg. Wir folgten ihm steil hinauf und durch Dickicht. Die Anstrengung lohnte sich und wir wurden mit einer wunderbaren Aussicht auf das Mittel- und Seeland belohnt. Alle freuten sich auf ein Bier im Oberen Brüggli und marschierten zügig hinunter. Leider war diese dann geschlossen und wir mussten im Coop in Selzach einen Halt einlegen. Auf einem Bänkli, halt ohne schöne Aussicht, genossen wir ein kühles Getränke und freuten uns über die gelungene Tour.
Teilnehmende: Käthi, Elsbeth, Margrit Fotos, Bernadette, Susanne, Dolores, Bruno, Beat, Kurt Fotos, Urs Fotos
Leitung und Bericht: Samuel
Nach einer zügigen Fahrt mit dem ÖV, treffen wir pünktlich um 09:23 in Binn ein. Das schmucke Dorf ist eine Augenweide. Im historischen Hotel Restaurant Ofenhorn geniessen wir erst einmal einen stärkenden Kaffee. Anschliessend beginnen wir unsere Wanderung bei besten Wetterbedingungen Richtung Chilchebode- Ze Binne, am kleinen Stausee vorbei und zum Einstieg der Twingischlucht bei Santigläis. Hier verläuft der Weg auf der alten Zufahrtsstrasse, die nach Binn führte. Das Wegstück durch die Twingischlucht ist sehenswert und zeigt wie viel Arbeit hinter der Instandstellung dieses Weges steckt. Auch die seltene Levkoje sehen wir hier. Im Jahr 1964 wurde ein Tunnel gebaut, damit war Binn auch im Winter gut erreichbar. Weiter führt uns der Weg bei Steinmatta durch den Wald und dann kurz vor Ausserbinn durch die blumenreichen Magerwiesen von Lusse und Bieu. Die Vielfalt der Blumenpracht ist beeindruckend: Paradieslilien, Wiesenschaumkraut, Trollblumen, Esparsetten, Klappertopf, Wiesensalbei, Margeriten und vieles mehr. Nach einer Verpflegungspause steigen wir nach Ausserbinn hoch und wandern weiter zur Binnegga, wo wir im Schatten der Bäume und mit toller Aussicht eine ausgiebige Pause einlegen. Hier öffnet sich der Blick sehr schön zurück ins Binntal und hinab ins Rohnetal. Nun folgt zuerst ein leichter Abstieg, dann geht es weiter auf der Trusera Suone, welche leider noch kein Wasser führt, aber volle Konzentration beim Gehen erfordert. In Ernen angelangt, erfrischen wir uns auf der Terrasse des Restaurant Scala mit Kaltgetränken und beschliessen somit diesen erlebnisreichen Wandertag.
Hasle-Rüegsau / Schlossberg / Ruine Brandis / Burgacher / Jeremias Gotthelf Gedenkstätte / Lützelflüh / Hasle-Rüegsau
Geplant war es anders. Die Pfingstmontagswanderung sollte eigentlich durch die Cholereschlucht in Adelboden führen. Die Winterschäden am Weg waren aber am Donnerstag davor noch nicht behoben. Ich entschied mich deshalb, mit der Gruppe stattdessen die nähere Umgebung meines Wohnortes zu erkunden. Aber ob sich bei hochsommerlichem Wetter überhaupt jemand dafür begeistern liess?? Schlussendlich waren es 17 Frauen, die es sich erst einmal im Tea Room Meier in Hasle bei Kaffee und Gipfeli gut gehen liessen.
Um 10.30 Uhr waren wir startklar, überquerten die Emme und bogen in die alte Lützelflühstrasse ein. Wir folgten der Grundbachstrasse mit dem gleichnamigen Bach und bogen dann ab Richtung Schlossberg. Wir waren alle froh, dass der Weg von nun an grösstenteils im Wald verlief. Während 10 Minuten stieg der Pfad im Zickzack recht steil an, aber danach hatten wir die anstrengendste Steigung bereits hinter uns. Ein schmaler Waldweg führte uns auf halber Höhe des Schlossberges zur Ruine Brandis. Von der Burg der ehemaligen Freiherren von Brandis ist heute nichts mehr zu sehen. Der Ort ist heute ein beliebter Brätliplatz. Uns war er willkommen für eine ausgiebige Trinkpause.
Weiter ging es dann hinauf über den Burgacher und wieder hinunter zur Gedenkstätte von Jeremias Gotthelf. An diesem lauschigen Plätzchen unter der grossen, ausladenden Linde packten wir unsere Mittagsverpflegung aus, und liessen währen des Essens und Plauderns den Blick über die Emmentaler Landschaft schweifen.
Der Feldweg hinunter zur Kirche Lützelflüh liess uns dann doch noch etwas schwitzen. Aber der Rückweg entlang des rechten Emmeufers war dann wieder angenehm schattig. Kurz vor 14.00 Uhr erreichten wir unser Ziel beim Bahnhof Hasle-Rüegsau und verabschiedeten uns voneinander.
Es war eine unspektakuläre Wanderung, abseits vom Mainstream. Aber die Natur lädt auch bei uns immer wieder zum Staunen und Geniessen ein….
Margrit Rickli
Leitung: Samuel Germann
Bericht: Thilo Hunger
Teilnehmende: Elsbeth, Beat, Martin Fotos, Walter, Rudolf, Margrit, Bruno, Kurt Fotos, Dolores, Susanne
Gleich in der Früh um 6:25 ging es vom Bahnhof Burgdorf nach Thun los. Danach gleich weiter mit dem Bus nach Eriz-Säge. Die Wettervorhersage versprach trockenes, sogar ein wenig sonniges Wetter für den Tag im Naturschutzgebiet Hochgant-Seefeld. Nach einem gemütlichen Anstieg gab es zur Belohnung eine kurze Pause in der Nähe vom Ferienheim. Es gab lauter freie Bänke zum Ausruhen und die Sonne schien dort zum ersten Mal. Nach einem Schluck Tee und einem Apfel ging es weiter hoch bis auf 1371 m (Obere Breitwang). Von dort sanft weiter nach Wimmisalp (1434 m). Überall waren wunderschöne Blumen zu bewundern. Schlüsselblumen, Trollblumen, Frühlings-Enzian und riesige Felder von Sumpfdotterblumen, immer dort wo das Wasser in einem kleinen Rinnsal zusammenlief, waren sie im sanften, grünen Gras zu sehen. Der Kuckuck verfolgte uns ab der Frühstückpause und war unser ständiger Begleiter und gab das allerbeste von sich. Die Mittagspause wurde direkt am oberen Sesselbügellifthäuschen vom Skihang des lokalen Heldes, Beat Feuz, mit einem fantastischen Blick auf der Schrattenfluh, ein markanter, langgezogener Kalksteingrat, gemacht. Nachdem das Gruppenfoto am Mittagsrastplatz gesichert war, ging es gemütlich runter nach Bumbach zum Gasthof Rosegg, das Stammlokal von Beat Feuz. Drinnen war auch sein Pokalschrank zu bewundern. Wir wurden von einer netten Thailänderin bewirtet und haben uns auf Ihre Empfehlung eine grosse Familienplatte mit Frühlingsrollen, Hähnchenstücke, Chicken Nuggets und frittierte Gambas sowie zwei Portionen Pommes Frites bestellt und genüsslich vertilgt. Nachmittags ging es dann von der Bushaltestelle "Skilift Bumbach" nach Langnau und schliesslich zur Endstation Burgdorf. Es war alles in allem ein wunderschöner Tag und wir blieben trocken die ganze Zeit.
Herzlichen Dank Sämi, dass Du uns wieder einmal durch eine unvergessliche Natur geführt hast.
Die heutige Wanderung starten wir bei der Bushaltestelle Spittel in Langenbruck. Nach wenigen Metern auf der Fahrstrasse, nehmen wir den Aufstieg zum Jurahöhenzug Rehhag in Angriff. Der Weg führt über die Sunnweid, tatsächlich wärmen uns hier erste Sonnenstrahlen, den heute Morgen war es empfindlich kalt. In moderater Steigung erreichen wir bald das Humpelbergli mit seinem eindrücklichen Baumbestand; es sind hauptsächlich Buchen, ihre hellgrünen Blätter haben sich erst kürzlich entfaltet. Jetzt wird auch die Sicht auf die noch leicht verschneiten Berner Alpen frei. Auf dem Rehhag auf 1007m angelangt, ist die Aussicht nicht minder interessant. Wir wandern weiter zur Lauchfluh und erkunden nun die Aussicht gen Norden. Im Elsas sehen wir den Grand Ballon 1423m, etwas weiter östlich den Hochkopf 1264m im Schwarzwald. Die Fernsicht ist heute richtig gut. Nach einer kurzen Gratwanderung halten wir bei der Geissfluh Mittagsrast. Frisch gestärkt geht’s weiter zum Spitzenflühli, vorbei an den ehemaligen Militärbauten aus dem ersten und zweiten Weltkrieg und schliesslich über den Chlichzimmersattel. Hier betrachten wir die Hügel- und Felsformation der Ankenballen, dessen Überschreitung ich als zu schweisstreibend einstufte. Der Abstieg hinunter zum Dürstel, mit seiner Bergwirtschaft bewältigten wir mühelos. Hier genehmigen wir uns ein erfrischendes Kaltgetränk, um anschliessend das letzte Wegstück nach Langenbruck unter die Füsse zu nehmen. Mit Bus und Bahn treten wir die Heimreise an, mit großartigen Naturerlebnissen im Gepäck. Danke an alle.
Leitung und Bericht: Samuel Germann
Teilnehmende: Elsbeth, Margrit, Dolores, Walter, Ruedi, Bruno, Beat, Kurt, Martin (Fotos)
Skitour Sustengebiet, 11./12.04.2026
Tourenleiter: Rolf Stettler
Teilnehmer: Angela, Andrea Paul, Res, Michael
Bericht Rolf Stettler
Da der Wetterbericht für Samstag wunderbares Wetter voraussagte und die Passstrasse bis Steingletscher am Freitag eröffnet wurde, entschied ich kurzfristig, gleich am Samstag das Sustenhorn (3502m.ü.M)zu besteigen. Das hiess aber, früh aufstehen. Um 5.00 Uhr morgens fuhren wir in Burgdorf los. Im Steingletscher angekommen war schon ein grosses Gewusel. Die meisten stiegen aber Richtung Fünfingerstöcke. Wir stiegen die Route über den gefroren Steisee hoch Richtung Gletscher. Angelangt beim unteren Steingletscher wurde uns der Gletscherschwund so richtig vor Augen geführt. Gewaltig, wie sich die Situation hier innerhalb eines Jahres verändert hat. Riesige Seracs ragen aus dem Schnee, grosse Mulden, Gletschertore. Einfach nur eindrücklich. Noch vor paar Jahren war hier einfach eine Fläche. Jetzt sieht es aus, als ob ein Bombenhagel über den Gletscher gefallen ist. Der Gletscherbruch ist wahnsinnig Steil geworden. Die obere Ebene des Steingletschers kann kaum mehr mit den Skiern begangen werden. Wir schnallten die Skier auf den Rucksack und wählten eine direkte Linie über den Bruch. Dank guten Tritten ging es ohne Steigeisen. Auf der oberen Ebene des Gleschers war dann das Gelände wieder schön flach. Nach ca. 5 Stunden erreichten wir den Gipfel. Nach einer ausgiebigen Pause fuhren wir ab bis Höhe Sustenlimi. Dort entschieden wir uns, in Anbetracht des Wetters, noch das Gwächtenhorn (3404m.ü.M)zu besteigen. Nach einer weiteren Stunde Aufstieg erreichten alle den Gipfel. Nach 2000 Höhenmeter Aufstieg genossen wir nun länger den Gipfelerfolg. Die anschliessende Abfahrt durch den guten Schnee war ein grosses Vergnügen. Auf dem Steingletscher trafen wir, wie abgemacht unsere JO Gruppe, die auf dem Weg in die Tierberglihütte war. Ein grosses Hallo und freudiger Austausch auf dem grossen Gletscher war herrlich. Schön konnten wir dieses kurze Treffen arrangieren. Die Abfahrt ging nun weiter, jetzt durch Sulz und weiter unten durch nassen Schnee. Aber für Frühlingsverhältnisse noch ganz passabel zu fahren. Im Hotel Steingletscher bezogen wir unsere Unterkunft und löschten der Durst und Hunger.
Für Sonntag wurden warme Temperaturen angesagt und es strahlte in der Nacht auch nicht ab. So war der Schnee schon am morgen früh stark durchnässt. Nach dem Motto «mau go luege» stiegen wir Richtung Giglistock, noch bei Nebel und feuchter Luft. Im Aufstieg besserte sich die Sicht. Bei der Schlüsselstelle angelangt, entschieden wir, doch noch den Gipfel zu besteigen. Auch hier hat der Gletscherschwund seine Spuren hinterlassen. Wo vor paar Jahren man noch mit den Skiern über eine Rampe aufstieg, sieht man nun nur noch Fels. Auch hier ist ein Aufstieg fast nur noch mit Tragpassagen zu bewerkstelligen und ist daher sehr anspruchsvoll geworden. Nichts mehr von WS, sondern eher ZS+. Alle Teilnehmer sind aber erfahrene Hochtourengänger und so besteigen wir als einzige den Gipfel. Als Abfahrt wählten wir die eher neue Route Richtung Osten entlang des Brunnestocks. Oben noch schön tragender Sulz, ab ca 2500m.ü.M dann immer nässerer Schnee, und zu unterst bald nur noch «Pfludi» He nu. Trotz allem ein gelungener Skitourenabschluss für den SAC Burgdorf. Schön wars. Gratuliere allen Teilnehmern für die anspruchsvollen Gipfelziele.
Leitung und Bericht: Samuel Germann
Teilnehmende: Elsbeth, Margrit, Bernadette, Urs (Fotos), Kurt (Fotos), Bruno, Ruedi, Aschi, Walter, Klaus, Beat
Den zu Routine gewordene Startkaffee, trinken wir heute im Restaurant Traube in Büren SO. Anschliessend starten wir die heutige Wanderung. Das schmucke Dorf lassen wir rasch hinter uns und erreichen nach etlichen Höhenmetern den Sternenfels. Es mussten allerdings zuerst einige anspruchsvolle Passagen bewältigt werden. Weiter folgen wir dem Höhenzug Richtung Schlimmberg und Herrenberg. Die Aussicht ist beachtlich, auch die vielen von hier aus sichtbaren Kirschbäume beginnen eifrig ihre Blüten auszubreiten. Nun nehmen wir das Gempenplateau in Angriff und erreichen bald die Spitzenfluh, die Bürenfluh und schliesslich den Hobelrank. Von hier aus führt uns der Weg in gemütlichem Abstieg zurück ins Dorf Büren, wo wir uns den verdienten Schlusstrunk genehmigen. Danke an alle, für die Teilnahme an der erlebnisreichen Tour.
Burgdorf – Rothöchiwald – Schupposen – Zimmerberg – Krauchthal
So wünscht man sich das, wenn man eine Wanderung für die Frauengruppe des SAC Burgdorf plant: Eine zweifelsfreie Wetterprognose, blauen Himmel, angenehme Temperaturen und eine gute Fernsicht. Und dieses Glück fiel uns am Mittwoch, 8. April tatsächlich zu.
Um 09.30 Uhr marschierten wir 11 Frauen vom Bahnhof Steinhof aus los mit dem Ziel Krauchthal. Unsere Route folgte grösstenteils dem Jakobsweg. Über den Galgenhügel erreichten wir im Rothöchiwald beim Siebenwegeplatz einen lauschigen Brätliplatz. Dort erwartete uns ein gedeckter Tisch mit Kaffee, Tee und Brötchen. Vreni und Ernst Althaus haben uns mit diesem «verspäteten» Startkaffee erfreut und überrascht.
Weiter gings Richtung Gansern, entlang dem neu renaturierten Chrouchtubach, über Schupposen, Sonnseite, Zimmerberg zum höchsten Punkt unserer Wanderung, Hohstränz. Hier eröffnete sich uns ein prächtiger und weiter Ausblick auf die Jurakette. Es war der ideale Ort für unsere Mittagspause.
Der weitere Weg folgte nun mehr oder weniger der Zimmerbergstrasse, bis dann der Abstieg nach Krauchthal begann. Und da gab es ein kurzes aber steiles Waldstück, das es in sich hatte und Vreni Althaus keine Ruhe liess. Dieser Pfad war nämlich mit einer dicken Schicht Laub bedeckt und dadurch sehr rutschig. Also machte sich Vreni am Tag zuvor mit ihrem E-Bike auf, um für uns den Pfad sauber zu wischen und trittsicher herzurichten!!
Auf der ganzen Strecke konnten wir uns kaum satt sehen an der erwachenden Natur. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass die ganze spriessende, lebendige Kraft der Pflanzen auch uns erfassen würde.
Um ca. 14.30 Uhr erreichten wir dann unser Ziel. Auf der Terrasse des Restaurants Hirschen konnten wir mit einem Schlusstrunk und feinen Nussgipfeln die Wartezeit auf den Bus verkürzen. Der Heimweg führte dann über Hindelbank zurück nach Burgdorf.
Ein schöner Frühlingstag liess uns für einen Moment die Sorgen des Alltags und die Wirren der Welt vergessen.
Margrit Rickli und Vreni Althaus
Skihochtourentage Gran Paradiso
Bergführer: Ueli Bühler
Tourenleiter: Rolf Stettler
Teilnehmer: Barbara, Katja, Andrea, Paul, Werner, Ueli
Bericht Rolf Stettler
Am Freitag Morgen ging unsere Reise los Richtung Aosta und danach ins ultralange Valsavaranche. Zu hinterst im Tal, in Le Pont, parkierten wir unsere Autos und rüsteten um auf die Skier für den Anstieg in die Rifugio Vittorio Emanuele, unsere erste Unterkunft auf 2700m.ü.M. Bei herrlichstem Wetter war der Anstieg, trotz schweren Rucksäcken, sehr angenehm und gemütlich. In der Hütte angelangt löschten wir unseren Durst und richteten uns ein. Da das Wetter am Samstag Wettertechnisch wohl der Beste sein sollte, entschieden wir, unsere Hauptgipfelziel, den Gran Paradiso 4061m.ü.M gleich am Samstag zu besteigen. Bei sehr kühlen Temperaturen stiegen wir höher und höher. Nach ca. 1000 Höhenmeter setzte auch noch der Wind ein, der uns um die Ohren zog. Aber weiter zogen wir Richtung Gipfel. Im Sattel angelangt wurden die Steigeisen montiert und die letzten Höhenmeter hinaufgeklettert. Alle erreichten glücklich den Gipfel. Wegen des Platzmangels auf dem schmalen Gipfel wurde nur kurz gratuliert und ein paar Fotos geschossen, bevor wir wieder den Abstieg zum Skidepot abkletterten. Leider war der Schnee bei der Abfahrt nicht der Hammer, aber wir kamen trotzdem zügig wieder runter. Wieder in der Hütte angelangt löschten wir unseren Durst und Hunger. Ein erfolgreicher Hauptgipfeltag wurde mit bestem Nachtessen nach Italienerart abgerundet. Am Sonntagmorgen war es bitterkalt und der Himmel noch mit Wolken verhangen. Wir entschieden, mal zu unserer neuen Unterkunft, der Rifugio Chabod zu gehen. Nach ca. zweieinhalb Stunden konnten wir in der Hütte bei Sonnenschein die Terrasse geniessen. Wir entschieden uns, hinauf zum Colle Est del Grand Neyron zu steigen, ca. auf 3500m.ü.M. Bei herrlichem Wetter war schon beim Aufstieg klar, dass wir diesmal die Hangexposition richtig gewählt hatten. Die Abfahrt durch herrlichsten Pulverschnee war wunderbar. Ein gemütlicher Abend in der äusserst gemütlichen Hütte wurde mit feinem Nachtessen würdig abgerundet. Am Montag war der Himmel bedeckt, aber die Sicht noch recht gut. Beim Aufstieg zu unserem heutigem Gipfelziel Grand Neyron mussten wir leider feststellen, dass sich der schöne Pulverschnee über die Nacht massiv umgewandelt hatte. Ein lästiger Deckel hatte sich gebildet. Zudem zogen immer mehr Wolken auf. Wir entschieden nach ca, 400Höhenmeter abzufahren, solange wir noch Sicht hatten. Alle schafften die anspruchsvolle Abfahrt zurück ins Tal bravourös. Auf der Heimfahrt genossen wir auf Italienischem Boden ein letztes Mal die feinen Pastas, bevor wir in die Heimat zurückfuhren. Herrliche Skihochtourentage gingen zu Ende. Gratuliere allen Teilnehmer zum erreichen eines weiteren 4000er und danke für die überaus gefreute Gesellschaft. Besten Dank an Ueli für die wie immer tadellose Führung.
Skitour Wildstrubel ab Engstligenalp
Tourenleiter: Rolf Stettler
Teilnehmer: Angela, Katja, Paul, Werner, Jürg, Stefan
Bericht Rolf Stettler
Nachdem im Unterland schon richtig Frühlingsstimmung herrscht, sind doch noch einige wenige für ein Winterintermezzo zu haben. Auf der tief verschneiten Engstligenalp Starten wir bei Sonnenschein in der früh Richtung Wildstrubel. Wir kommen gut vorwärts bei eher kühlen Temperaturen und leichtem Wind. Unterhalb des Frühstücksplatz müssen wir die Steigeisen anziehen. Der Übergang ist ziemlich Steil und mit Skiern unmöglich zu begehen. Die Skier werden aufgeschnallt und los geht’s. Alle meistern die ausgesetzte Stelle bravourös. Nach einer kurzen Pause beim Frühstücksplatz steigen wir weiter aufd. Leider ziehen schon einige Wolken auf und verdecken teilweise die Sonne. Die angekündigte Front kommt etwas früher als angesagt. Auf dem Gipfel wird gratuliert, plagiert und fotografiert. Leider ziehen immer mehr Wolken und Nebelschwaden auf, was eine ausgiebige Gipfelrast verhindert. Solange noch Sicht ist wollen wir die Abfahrt angehen. Leider sind die Schneeverhältnisse alles andere als schön. Der Wind hat in den letzten Tagen volle Arbeit geleistet. Alles Windgepresst und richtig schwierig zu fahren. Beim Frühstücksplatz müssen wir nochmals die Steigeisen montieren. Ein Abfahren mit Skiern wäre Grobfahrlässig. Auch unterhalb ist der Schnee richtig Schei……., Ein richtiger Kampf und Krampf. Wir entscheiden uns zu queren und Richtung Pisten abzufahren. Dort angelangt können wir auf der Piste doch noch ein paar schöne Bögen drehen. Im Restaurant auf der Engstligenalp wird eingekehrt und den Durst und Hunger gelöscht. Trotz leidigem Schnee eine schöne, eindrückliche und auch etwas chutzelige Tour. Bravo an alle Teilnehmer.
Grenzwandern vor den Toren von Basel
Rodersdorf, ein Ort am äussersten Zipfel der Schweiz ist der Ausgangspunkt unserer Wanderung, die am letzten Mittwoch bei strahlendem Sonnenschein durchgeführt werden konnte. Bereits die Reise mit dem Zug nach Basel und anschliessend danach mit dem Tram ins Leimental liess in uns Frühlingsgefühle aufkommen: Grüne Matten, Magnolienbäume und Forsythien in voller Blüte. Nachdem wir 7 Frauen im Dorfladen von Rodersdorf den Startkaffee genossen hatten, machten wir uns auf den Weg, vorerst auf einer Strasse leicht aufwärts, die weiten Ebenen des Leimentals überquerend, bis hinauf zum Buchenwald, wo wir in den folgenden 2,5 Stunden wanderten.
Nachdem wir die Landesgrenze überschritten hatten, gelangten wir zur Kapelle St. Brice, die in einer grossen Waldlichtung steht und im Mittelalter ein berühmter Wallfahrtsort war. Die Gruppe liess es sich nicht nehmen, auf den Holzbänken des Restaurants einen Trinkhalt einzuschalten. Weiter führte ein angenehmer Weg am Fusse des Wessenbergs durch den Wald.
An einer windgeschützten Stelle nahmen wir auf Baumstämmen sitzend unser verdientes Mittagsmahl ein, um gestärkt die letzte Etappe der Wanderung in Angriff zu nehmen, im Wald und danach auf der Hauptstrasse nach Schönenbuch BL. Eine unbeliebte Begleiterin (die arge Bise) gesellte sich zu uns.
Kurz vor 15.00 Uh, nachdem wir den Schlusstrunk eingenommen hatten, traten wir die Heimreise nach Burgdorf an.
Euch allen, liebe Kameradinnen danke ich herzlich fürs Mitwandern. Rosmarie
Leitung und Bericht: Samuel Germann
Teilnehmende: Elsbeth, Margrit (Fotos), Martin (Fotos), Kurt (Fotos), Christoph, Ernst, Urs, Ruedi, Thilo, Peter, Walter, Beat
In der Nacht hat es noch geregnet. Die Wettervorhersage verspricht trockenes, sogar sonniges Wetter für heute. Tatsächlich begrüssen uns wärmende Sonnenstrahlen, als wir in der Thalbrücke aus dem Balsthalerbähnli steigen. Im Restaurant Burg genehmigen wir einen stärkenden Kaffee. Nach einer kurzen Lagebesprechung steigen wir stetigen Schrittes zur Burg Alt Falkenstein hoch und weiter, dem teils leicht ausgesetzten Pfad folgend, hinauf zum Chluser Roggen, wobei wir immer wieder die doch recht beachtliche Aussicht bewundern. Beim Oensinger Roggen angelangt, steigen wir nach einer kurzen Pause das letzte, recht steile Wegstück zur Roggenfluh hoch. Die Rundsicht hier ist fantastisch. Nach dem Mittagslunch beginnen wir mit dem Abstieg und gelangen via Hänkelberg zum Schlossgut Neu Bechburg mit seinem eiladenden Schlossgarten. Bei der Schulanlage Oensingen Oberdorf beenden wir unsere Tour und gelangen mit Bus und Bahn zügig nach Burgdorf zurück. Im Restaurant Bernerhof lassen wir den erlebnisreichen Tag ausklingen.
Leitung Margrit Theis, Teilnehmer: Sämi, Bernadette, Käthi, Elsbeth, Urs , Kurt, Walter mit Henry (Gast), Martin Bericht und Fotos
Pünktlich um 9.00 h können wir zu unserer Emmentaler - Wanderung aufbrechen. Der Himmel zeigt sich in blau, ein leichter Wind hält die Temperatur kühl, gutes Wanderwetter. Unser Weg führt uns beim Typonsteg über die Emme dann ansteigend zum Gyrisberg hinauf Richtung Färnstu. Diesen lassen wir rechterhand liegen, wir folgen dem Waldrandweg Richtung Grafenschüren. Wir sind jetzt auf einem Teilstück des alten Märitwegs, passieren dabei Weier und die Haberrütti bis zum Waldeck „im Winkel“. Hier machen wir Bananen und Trinkhalt. Nach der kurzen Rast geht die plaudernde Schar weiter, mal etwas aufwärts, mal wieder abwärts durch den Allmedbode Wald. Die Ebene nähe Bickigen, Tröschenmatt erreichen wir gegen halb Zwölf. Die Hornusserhütte bietet uns für das etwas frühe Mittagessen Sitzbänke und Tische. Beim Weiterwandern über die offene Ebene geniessen wir die angenehmen Sonnenstrahlen. Bald tauchen wir in den Reiteneggwald ein. Margrit hält Ausschau nach gemachten Markierungen. Diese Zeichen führen uns auf einem kurzen, weglosen Waldstück wieder zurück auf den alten Märitweg. Die Bäume geben jetzt den Blick auf Niederösch frei. Das letzte Wegstück ist etwas ruppig, steinig und abfallend. Den würdigen Abschluss unserer Wanderung können wir im „Leon“ bei einem kühlen Getränk geniessen.
1. Tag Montag, 02. März, Punkt 2507
Das Burgdorfergrüppchen trifft sich um halb sieben am Bahnhof, die Berner stossen beim Umsteigen in Bern dazu und los geht die Reise nach Reckingen. Ueli hat schon eine Tour im Kopf und schlägt vor, direkt bis nach Oberwald zu fahren. Werner und Paul sind mit dem Auto angereist, und so dient Werner’s Auto zur Gepäckaufbewahrung.
Wir steigen vom Dorf steil hinauf Richtung Tällistock. Nach knapp einer Stunde machen wir eine erste kurze Pause am Hungerberg. Hunger haben wir auch . Die Idee ist, nicht bis zum Tällistock aufzusteigen, sondern nur bis zum Kreuz auf 2507 m Höhen.
Die Abfahrt ist zuerst etwas ruppig, dann können wir in schönem Sulzschnee unsere Kurven ziehen. Im Restaurant Hungerberg stillen wir unseren Durst, bevor wir bis Oberwald abfahren. Im Skatingschritt - wenn auch weniger elegant als die Langläufer – geht‘s auf der Loipe bis zum Bahnhof für die Rückfahrt nach Reckingen.
Im Hotel Joopi beziehen wir unsere Zimmer und treffen uns später zum Apéro und zum Nachessen.
2. Tag Dienstag, 03. März, Kleines Chastelhorn, 2683 m
Wir frühstücken bereits um 06.00 h und marschieren um 07.00 h los mit Ziel Chastelhorn. Der erste Aufstieg erfolgt über steiles, pickelhart gefrorenes und teilweise ausgeapertes Gelände bis zum Fussweg. Weiter geht’s auf dem Fussweg durch den Wald. Um die langen Kehren zu umgehen, montieren wir in der zweiten Kurve die Harsteisen und steigen so steil den Wald hoch.
Um 09.30 h gibt’s die erste Pause auf etwa 1900 m. Von dort folgen wir Ueli in offenem, schönem Gelände bis zum nächsten Halt, wo wir uns für das kleine Chastelhorn als Gipfelziel entschliessen. Punkt 12.00 h erreichen wir den Gipfel und geniessen die wunderbare Aussicht.
Die Abfahrt übertrifft alle Erwartungen, Pulverschnee vom Feinsten. Bei einer Hütte vom SC Bächi beim „Unner Treichboden“ machen wir unseren Mittagshalt. Die Hütte ist erstaunlicherweise offen und es können sogar Getränke gekauft werden.
Die letzten Schwünge bis zum Wald machen wir dann in Sulzschnee, bevor wir den endlos scheinenden Waldweg in Angriff nehmen. Hier zeigt sich, wer gute Oberschenkelmuskeln hat…
Gerade rechtzeitig für unseren Zug zurück nach Reckingen kommen wir im Bahnhof Münster an.
3. Tag, Mittwoch, 4. März, Täscherhorn 3007 m und Drii Mannli 3281 m
Heute nehmen wir den Zug bis nach Fürgangen und von dort die Luftseilbahn bis Bellwald. Nach einem Marsch durchs Dorf kommen wir zur Sesselbahn, die uns bis nach Furggelti auf einer Höhe von 2562 m bringt. Dort wird aufgefellt inkl. Harteisen. Wir starten um 10 h. Nach einer Pause bei Punkt 2846 schlägt Ueli vor, noch das Täscherhorn zu besteigen in Anbetracht des pulvrigen Gipfelhanges.
Die Abfahrt im Steilhang ist zweifellos lohnend, jeder kann seine mehr oder weniger schwungvollen Kurven ziehen.
Dann wird wieder aufgefellt und wir steigen weiter hoch bis zum Gipfel des Drii Mannli. Nach einer Mittagsrast nehmen wir die Abfahrt in Angriff. Der Schnee auf den oberen Hängen ist ziemlich schwer, weiter unten freuen wir uns dann über wunderbaren Sulzschnee und die herrlichen Hänge des Bieligertals.
Weiter unten im Tal liegen mächtige Lawinenkegel, und da wird es an einer steilen Stelle noch etwas abenteuerlich. Aber Ueli ist für alles gerüstet. Paul und Andreas legen an einem gerade richtig stehenden Bäumchen ein Seil an, an dem sich alle Teilnehmenden hinter lassen können bis zur Stelle, wo wir wieder fahren können.
Am Schluss gilt es dann noch, den im Goms allgegenwärtigen Wald runterzufahren, was aber dank einem gut schneebedeckten Strässchen problemlos ist. Einige Wilde nehmen jedoch die Abkürzung durch den Wald. Alle kommen heil am Bahnhof in Biel an und wir können dank der Verspätung des Zuges gleich Richtung Reckingen zurückfahren.
Eine tolle, abwechslungsreiche Tour!
4. Tag Donnerstag, 5. März, Teltschehorn 2744 m
Heute starten wir nochmals früh. Nach dem Frühstück nehmen wir kurz nach 7 Uhr den Zug nach Geschinen und starten gleich am Bahnhof unten an der Rotte. Es gilt wiederum, 600 Höhenmeter durch den Wald zu bewältigen. Es hat wenig Schnee und der Weg ist pickelhart, also werden schon bald die Harsteisen montiert, irgendwann demontiert und wieder montiert… Bemerkemswert ist jedoch, dass Fränzi als einzige die obere Hälfte des Weges ohne Harsteisen bewältigt hat. Eine richtige Powerfrau!
Nach zwei Stunden wird der Wald lichter und wir machen bei einer Alphütte die erste Rast. Von da an steigen wir gemütlich weiter in Ueli’s Spur. Nach einer zweiten Rast erreichen wir um 12 h den Gipfel des Teltschehorns. Und dann hat es Ueli wieder geschafft, nämlich Pulverschneehänge zu finden Herrliche Hänge lassen die Skitourenherzen höher schlagen. Weiter gegen das Tal wird der Schnee wie gehabt schwerer und etwas schwieriger zum Fahren, bis wir den Waldweg erreichen. Auf dem Weg geht’s runter bis nach Ulrichen, nicht mehr ganz so abenteuerlich wie am Mittwoch, aber doch mit einigen Schikanen.
Mit einem Spurt erreichen wir den gerade einfahrenden Zug, der uns zurück nach Reckingen bringt. Nach Bier, Kaffee und Kuchen heisst es nach Hause fahren.
Es waren wunderbare Tage, viel Sonne, erstaunlich gute Schneeverhältnisse und eine tolle Gruppe.
Herzlichen Dank an Ueli für die wie immer äusserst kompetente und umsichtige Führung, Adrian für die Organisation und allen Kolleginnen und Kollegen für die schöne Kameradschaft.
Sollte es unsere Fitness zulassen, wären wir nächstes Jahr gerne wieder dabei.
Trudi und Markus
Teilnehmende: Christine, Stephanie, André, Angela und Werner
Leiter: Tomas Samoel
Bei leichtem Nieselregen und noch im Dunkeln ging es auf dem Parkplatz Tschingel los. Die Ski mussten wir bis zur Griesalp hinauf tragen. Danach weiter durch den Wald in Richtung untere Dündenalp. Langsam verzogen sich die Wolken im hinteren Kiental und die umliegenden Gipfel tauchten nach und nach vor uns auf. Kurz vor zehn Uhr fanden wir einen windstillen Rastplatz beim Ryssend Hore und genossen die Aussicht auf die Berner Alpen. Danach waren wir nochmals für eine gute Stunde gefordert, bis wir den Gipfel etwas nach elf Uhr erreichten. Hier war es etwas windiger und wir blieben trotz der prächtigen Aussicht nicht zu lange. Die Abfahrt war im oberen Teil etwas ruppig, weil die Sonne es nicht vermochte den Schnee genug aufzutauen. Weiter unten, wurden wir dafür mit etwas Sulz entschädigt. Etwa um ein Uhr trafen wir beim Kurhaus Griesalp ein und liessen die heutigen Eindrücke bei Suure Most, Kaffee und Kuchen ausklingen…
02.03.2026, Tomas Samoel
Leitung: Peter Gfeller
Bergführer: Jürg Trummer
Teilnehmende: Brigitte, Isabel, Trö, Niklaus, Ruedi, Claudio, Bruno, Christoph
1. Tag – Anreise und Stafl er Bärg
Nach einer sehr angenehmen Anreise mit unserem Chauffeur Claudio im ordentlich gekühlten Mietbus (Frau Grundbacher meinte lapidar „die Heizung hinten sei abgehängt… “) sind wir gegen Mittag in Davos angekommen.
Anschliessend starteten wirunsere Warm-up Tour (600 Höhenmeter) ab Frauenkirch Richtung Stafelalp inklusive dem oberhalb gelegenen schönen Sulzhängli. Auf der Stafelalp genossen wir bei Sonnenschein das Bündner Bergpanorama.
Ein gelungener Start!
Isabel Guntern
2. Tag – Jörihorn
mit dem bus fahren wir bis tschuggen am fl üälapass und starten um ca uhr in schöner landschaft ..unser ziel das schöne jörihorn… das wetter meint es sehr gut mit uns… .das fl üälawisshorn und rechts das schwartzhorn schauen uns zu wie wir links in grossen bögen immer weiter in die höhe steigen… .von südwesten kommt ein bisschen nebel… doch immer da wo wir sind scheint die sonne… .vom schidepot aus steigen wir in 5 minuten zu fuss auf den gipfel..das pik nik beim schidepot an der sonne war wunderbar..die abfahrt über grosse weite hänge… mit unterschidlichen schneebedingungen… eher sulzig… .noch ein kurzes stück auf der passstrasse und unser bus begrüsste uns fröhlich… nach einem bierchen auf der hotelterasse… bei immer noch etws sonne..wurde noch rege die wellnessanlage mit allem drum und dran benutzt… .danke jürg für diese schöne tuur… .
Claudio Fontana
3. Tag - Chummerhüreli
Manöverbericht vom Di. 3.März 06
Ziel: Kummerhöri 600müM
Morgenessen wie gewohnt um 06.30 Uhr. Fahrt mit unserem Bössli bis Frauenkirch. Nach dem professionellen Parkmanöver am Bahnhöfl i Frauenkirch durch Claudio führt uns der Aufstieg zum Chummerhöreli über einen Waldweg zuerst auf die Kummeralpa Punkt 195. Trö versucht s mit der Spitzkehre über den Bergski…immerhin, sie hat‘s versucht. Nach den Wetter/Sonnenverbrannten, Alphütten manövriert uns „Pulver-Jürg“ gezielt den Hoger hinauf. Ein „gwungeriger „ Bartgeier beobachtet uns aus der Höhe.
Es wird warm, ja sehr war. Unsere Spur zieht sich über eine ca.1 cm dünne Pulverschneeschicht -nun immer etwas steiler dem Chummerhubeli Punkt 457 entgegen. Die letzten 50 Hm überwinden wir problemlos mit den Harscheisen, die wir jedoch nur zur Übung montierten. Dreieinhalb Stunden älter, viele Schweisstropfen leichtet, 96,3 Meter höher und total aufgestellt bietet uns der Zielpunkt eine majestätische Aussicht über die Davoser Berge…Herrlich.
Nun geht’s runter. Jürg fi ndet immer wieder ein Schneefeld, das grossen Genuss bietet……auch wenn einzelne zwischendurch im Schnee abtauchen. Das Kurven im Schnee und das Überqueren von ca. 7 Lattenzäunen bringt uns wieder zurück zum Bahnhöfl i Frauenkirch. Juhuu. „Es isch sehr nätt gsi“
Christoph Grimm
Mittwoch, 4. März, Skitour auf die Tällifurgge neben dem Witehüreli
Wir fuhren in das wilde enge Sertigtal bis Dörfli und freuten uns schon auf einen kühlen Trunk nach der Tour in der kleinen, einladenden „Beitz“. Doch der erste Steilhang hatte zu wenig Schnee und Jürg entschied bis Litzi zurückzufahren. Der Start mit den Harscheisen führte zuerst durch den Wald. In einer schmalen Schneise übten wir die engen Kehren und kamen bald auf weite, schön gewellte Hänge. Auf der Tällifurgge führte uns Jürg nicht zum Gipfel vom Witehüreli, sondern unter einen Nebengipfel, in der Hoffnung auf Pulver. Tatsächlich machten wir die ersten Schwünge in eher körnigem Pulverschnee. Von zuoberst bis zuunterst genossen wir jeden Hang. Um 16:00 hat Gefi eine Führung im Schnee - und Lawinenforschungsinstitut organisiert. Zu siebt profitierten wir von einer interessanten Führung, und Jürg bekam sogar eine Handvoll Pulverschnee (leider nur künstlichen).
Brigitte Zeller
5. Tag - Isenfürggli
Das Ziel vom 5. Tourentag ist das Isenfurggli (766 müM). Vom Parkplatz Tschuggen aus wollen wir über Südhänge das Ziel erreichen, mit der Option einer kürzeren Pulverabfahrt und Wiederaufstieg über die Nordseite. Ein eisigkalter Wind (gefühlte minus 0 C) trieb uns zu einem zügigen Losmarschieren und wir waren alle froh, auf Tschuggabärg von den ersten Sonnenstrahlen empfangen zu werden. Weiter gings durchs abwechslungsreiche Tschuggatäli am Hüttli mit «Berliner Luft» vorbei zum steilen Schlussanstieg. Jürg hat uns mit vorbildlich guten Kehrplätzen den sicheren Aufstieg durch den extrem steilen Hang zum Furggli ermöglicht. Beim Schneeprofi l graben auf der Nordseite entdeckten wir unsichere Schichten und bodenlosen und ungefestigten Untergrund. So haben wir auf die nordseitige Pulver Abfahrt verzichtet und genossen die lange südseitige Sulzschneefahrt mit kurzem Zwischenhalt mit «Berliner Luft» beim sonnigen Hüttli. Bei der Geburtstagsfeier im Kaff ee Klatsch konnten wir uns wieder stärken und Energie nachladen.
Niklaus Meister
6. Tag - Pischahorn
Endlich, endlich, Morgenessen erst um 7.00 Uhr statt 6.30 Uhr wie üblich. Nach dem Packen für die Heimreise chauffierte uns Claudio zur Talstation Pischa. In Eiltempo erreichten wir mit der Bahn die Bergstation Pischa auf 41 müM. Sehr angenehmer Aufstieg. LVS Kontrolle und Felle aufziehen und schon gings los auf den Pischagrat auf 600 m. Die Abfahrt zum Fusse des Mattjisch Tälli (97 müM) wahr reinstes Vergnügen. Eine feine Schneeschicht auf hartem Untergrund verlockte zu rassigen Schwüngen.
Bei steigender Temperatur gings in gemütlichem Tempo Richtung Pischahorn. Jürg, unser Bergführer wollte nicht unbedingt den höchsten Punkt erreichen, sondern den besten Zeitpunkt, um bei der Abfahrt optimale Verhältnisse anzutreff en. Bei T-Shirt Temperatur verpfl egten wir uns auf einer Kuppe 33 müM. Das war der höchste erreichte Punkt in dieser Woche. Es war so warm, dass das Ragusa, das mir Bruno schenkte, in meinem Hosensack zu Schockladen-Creme schmolz.
Bei der Abfahrt fand Jürg wieder die besten Hänge mit perfektem Sulzschnee. Das Juchzen bei jedem Schwung bestätigte die ausgezeichneten Verhältnisse. Nach einer Stunde erreichten wir die Flühlastrasse. Mit Autostopp konnte Claudio mit fünf jungen Damen zur Pischastation mitfahren, um unseren Bus zu holen.
Zurück im Hotel Kessler offerierte uns Bruno zu seinem Geburtstag noch einen Abschiedstrunk. Danke Bruno.
Überglücklich, mit vielen unvergesslicher Erinnerungen traten wir nach einer wunderbaren Tourenwoche die Heimreise an.
Peter Gfeller
Mariannenhubel 27. Februar 2026 (anstelle Gurbsgrat)
Tourenleitung: Andrea Blaser
Teilnehmende: Lisbeth Fahrni, Peter Haslebacher, Kurt Neuhaus, Barbara Ringgenberg
Der Frühling ist eigentlich schon (fast) da! Im Flachland sind Temperaturen bis fast 20 Grad angesagt! Deshalb gilt: «The early bird catches the worm». Bereits kurz nach 6:00 Uhr fahren wir in Burgdorf und Bern bei prächtigem Wetter los. Unser Tourenziel: Der Mariannenhubel im Diemtigtal. Den ursprünglich geplanten Gurbsgrats erklimmen wir ein andermal, denn dort hat es keinen Schnee mehr auf dem unteren Teil des Strässchens und das Nassschnee-Rutschrisiko im mittleren Teil schreckt uns ab. Um 7:30 Uhr gehen wir bei bereits wohligen Temperaturen gemütlich los. Das Fahrsträsschen ab der Grimmialp hat noch Schnee und ist angenehm zu begehen. Die Abkürzung durchs Unterholz lassen wir wegen der harten Schneeverhältnisse aus. Beim Alpetli machen wir einen kurzen Zwischenhalt; der Schnee sulzt dort bereits auf. Kurz oberhalb der Alp, bei Punkt 1792, montieren wir unsere Harscheisen. Um 11:30 Uhr stehen wir, nach einer kurzen Passage zu Fuss, auf dem 2'155 m.ü.M. gelegenen Gipfel. Wir lassen uns beim Picnic von der Sonne unsere Rücken wärmen und geniessen die Aussicht auf die felsige Spillgerte, das Rothorn und in Richtung Nordosten zum Gurbsgrat. Wir fahren die Normalroute ab und schenken uns die ruppige Chelli. Bis zur oberen Alp machen unsere Skis auf dem pistenartigen Hartschnee einen Riesenlärm. Die anschliessenden Osthänge beim Alpetli erwischen wir gerade noch rechtzeitig, bevor der Sulz «düregheit». Weiter geht es durch den abwechslungsreichen Waldweg: An der Sonne Sulz bis «Pfludi», im Schatten hart und in den Kurven Rinnen fast wie auf einer Bobbahn. Den gelungenen Tag lassen wir ab 12:15 Uhr, mit 930 Höhenmetern in den Beinen, auf der Terrasse des Restaurants Spillgerte an der Sonne ausklingen. Herzlichen Dank für die frühlingshafte Tour und ein grosses Merci an den Fahrer Kurt und die Getränkespenderinnen!
Endlich hat es mal richtig geschneit! Aber leider nicht tief genug runter, um die Skitour auf den Hengst durchführen zu können...
Und weil die Lawinengefahr in höheren Lagen etwas heikel und auch das Wetter ziemlich schlecht vorausgesagt war, bestanden eigentlich genügend Gründe, die geplante Skitour abzusagen.
Allerdings bestand auch eine kleine Chance, dass das Wetter am Samstag Morgen noch einigermassen ok sein würde. Und nach der bisher, was den Schnee betrifft, ziemlich miesen Skitourensaison, musste man dem Neuschnee wegen schon fast zwingend "etwas" unternehmen!
So planten wir, es mal im Diemtigtal zu versuchen und starteten um halb Neun in Richtung Stand. Zu Beginn war der Schnee noch eine einzige Enttäuschung - ausser Regen hatte es hier keine Niederschläge gegeben.
Doch ab gut 1500 m nahm die Neuschneemenge rasch zu. Trotz starker Bewölkung drückte sogar die Sonne kurzzeitig etwas durch. Und es war einfach toll, wieder mal durch frisch verschneite Tannen zu fellen!
Oben angekommen war die Sicht jedoch eher trüb und selbst das finden des eigentlichen Gipfels keine einfache Sache. Da sich das Wetter langsam verschlechterte, entschieden wir uns, sofort in Richtung Hindermenige abzufahren.
Die Sicht war nicht perfekt, aber gut genug, um wirklich tolle Schwünge in den Neuschnee zaubern zu können! Allein deswegen hatte sich die Tour schon gelohnt! Während es nun bereits wieder schneite, genossen wir die verdiente Mittagsrast im Schutze einer Alphütte.
Bei den Autos angekommen, waren sich alle einig, dass sich die Tour trotz mässigem Wetter gelohnt hatte! Die Ansprüche an eine Skitour sind im Moment bekanntlich nicht so hoch wie auch schon... 😉
Skitour Bivio (Ersatz für Gemmi)
Tourenleiter: Rolf Stettler
Teilnehmer: Angela, Paul, Res
Bericht Rolf Stettler
Schon Anfangs Woche wurde klar, dass am Wochenende im Gemmigebiet keine Touren möglich sein werden. Der lang ersehnte Schnee kam nun in rauen Mengen und Lawinenstufe Gross würde gar ein Hüttenzustieg verunmöglichen. So hielt ich Ausschau nach Alternativen. Im Südbünden wurde fast kein Neuschnee erwartet und die Wetteraussichten sahen ganz passabel aus. Ich fand im Hotel Post in Bivio kurzfristig eine Unterkunft für uns. Ein richtiger Glückfall. Wir fanden dort eine richtig tolle, gastfreundliche und preiswerte Bleibe. Am Freitag starteten wir nach der Anreise kurz vor Bivio in Stalvedret bei bestem Wetter unsere erste Tour. Unser erklärtes Gipfelziel, der Piz Scalotta. Beim Aufstieg erkannten wir den angekündigten Triebschnee überall. Auf ca. 2600m.ü.M mussten wir deshalb vernünftigerweise umkehren. Der steilere Gipfelhang war uns zu riskant. Im oberen Teil unserer Abfahrt konnten wir wunderbare Spuren durch den am Vortag gefallenen Pulverschnee ziehen. Etwas weiter unten war der Schnee dann eher dürftig und es musste etwas vorsichtiger und weitsichtiger gefahren werden, um keinen Steinschliff zu erhalten. Trotz aller Vorsicht gab es Schäden an Skikanten. Ein Übel, dass uns schon die ganze Saison begleitet. Die Skihersteller werden Freude haben. Am Samstag war es eher trüb und den ganzen Tag war leichter Schneefall angesagt. Das hinderte uns nicht, trotzdem eine Tour zu unternehmen. Direkt beim Hotel starteten wir Richtung Roccabella. Die Sicht wurde leider immer schlechter. Wir entschieden uns unterwegs, zuerst Richtung Septimerpass, und dann über eine Abfahrtsrampe ins Skigebiet zum Punkt 2562 hochzusteigen, damit wir nachher über die Pisten wieder runterfahren konnten. Beim Aufstieg musste am Schluss noch ein schmaler Grat überquert werden, was doch noch ein wenig Hochtourenfeeling aufkommen liess. Die Abfahrt über die Pisten war trotz eher schlechter Sicht sehr gut zu fahren. Im Pistenbeizli machten wir eine ausgiebige Pause, bevor wir die Talabfahrt antraten. In der Saune und Dampfraum des Hotel wurden die Muskeln im Anschluss gelockert, bevor wir das feine Znacht geniessen durften. In der Nacht schneite es in Bivio ca. 10cm wunderbaren Pulverschaum. Wir entschieden uns, mit dem Auto auf den Julierpass zu fahren um dort noch den Piz Campangnung, und wenn die Zeit reicht noch ein weiterer möglicher Gipfel zu besteigen. Beim Abmarsch kam die Sonne zum Vorschein und innerhalb kürzester Zeit war stahlblauer Himmel und herrlicher Sonnenschein. Je weiter wir hochstiegen, nahm der Neuschnee zu. Der Auftstieg zum Gipfel musste gespurt werden, mittlerweile durch gut 30cm frischen Pulverschnee. Wir erreichten den Gipfel alleine und durften den Hang entjungfern. Herrlichste Pulverabfahrt vom Feinsten, wie man es sich nur wünschen kann. Wir machten noch einen kleinen Anstieg auf Fuorcla digl Leget und fuhren nachher wieder Richtung Julierpass. Wir entschlossen uns, nochmals anzufellen, um Richtung Fuorcla Alva hochzusteigen, um den herrlichen Schnee auszunutzen. Auf 2800m wurden dann unsere Beine langsam schwer und wir erklärten ein vorgelagertes Hügeli als unser Gipfelziel. Nach ausgiebigem Sonnenbad und Verpflegung traten wir die Abfahrt durch den frischen Schnee an. Um ca. 16:00 Uhr traten wir dann die Rückreise an. Fazit: ein herrliches Tourenwochenende mit Top Unterkunft und einer wunderbaren, top motivierten Gruppe. Danke allen Teilnehmern für das grandiose Wochenende.
Selibühl- Panorama Trail
Als wir in Burgdorf starten, macht das Wetter einen vielversprechenden Eindruck. Im Kafi Riggi in Riggisberg genehmigen wir uns zuerst einmal einen Startkaffee, um anschliessend auf den Gurnigelpass zu fahren.Hier oben, wir vermuteten es bereits, begrüsst uns ein strahlend blauer Himmel. Solche Wetterbedingungen motivieren natürlich zusätzlich und machen Freude. Auch die Schneeverhältnisse präsentieren sich erstaunlich gut.
Mit angeschnallten Schneeschuhen geht es los Richtung Selibühlhütte, dann kurz durch den Wald und in stetigem Aufstieg zum Aussichtspunkt Selibühl auf 1750 Meter. Es lohnt sich, hier etwas länger zu verweilen, um die ausserordentliche Rundsicht zu bestaunen. Nach einem kurzen Abstieg biegen wir rechts ab und gelangen bald zum Selibühlsattel. Der ganze Pfad durch den immer noch recht gut eingeschneiten Wald wirkt märchenhaft. Auf einer langen Bank an der Sonne lassen wir es uns gut gehen und geniessen noch einmal die herrliche Aussicht. Ein erneuter Zwischenstopp auf unserer Heimreise im Kafi Riggi rundet die heutige Tour würdevoll ab.
Leitung und Bericht: Samuel Germann
Teilnehmende: Margrit, Elsbeth, Kurt, Walter, Ruedi, Beat, Christoph
Mariannenhubel
Tourenleiter: Peter Gfeller (Bericht)
Teilnehmer: Christoph, Peter W., Martin, Katja, Thomas, Karin, Lisbeth, Trudi, Christian, Verena, Isabel
Es war eine ÖV-Tour.
Nach den phantastischen Meldungen vom Wochenende aus dem Diemtigtal, war der Entscheid klar: Mariannehubel. Das Rekognosziere am Montag bestärkte den Entscheid.
Mit dem 8.06 Uhr Zug erreichten wir kurz nach zehn die Grimmialp. Hier gesellten sich noch Katja und Isabel zu uns. In gemütlichem Tempo starteten wir unsere Tour. Nach zwei kurzen Teehalten erreichten wir nach 1.5 Stunden das Bauernhaus Pt 1622.Die wärmende Sonne lud ein zum Verweilen und den Mittagslunch einzunehmen. Nach einer weiteren halben Stunde - bei Pt 1792 - teilten wir unsere Gruppe auf. Die fünf Durchtrainiertesten machten sich unter der Leitung von Katja auf den Weg zum Gipfel des Mariannehubels. Die anderen nahmen den Weg gemütlicher in Angriff und erreichten ihr Ziel bei Pt. 2080. Der Freude über das erreichte Ziel gab Isabel mit einem perfekten Handstand zum Ausdruck (siehe Foto). Um das Postauto rechtzeitig zu erreichen, nahmen wir zügig die Abfahrt unter die Bretter. Trotz der bereits viel befahrenen Hängen fanden wir noch ein paar Stellen, um unsere Schwünge im Pulverschnee zu zaubern. Die Zeit reichte, um im Restaurant Spielgerten den obligaten Umtrunk einzunehmen. Pünktlich zur Abfahrt des Postautos trudelte auch die Spitzengruppe zufrieden ein.
Nun hat es doch einmal perfekt geklappt mit der Joker-Skitour!
In den letzten 24 Stunden hatte es etwas 20 cm Neuschnee gegeben und der Wetterbericht sagte ein kurzes Zwischenhoch am Nachmittag voraus.
Unser Ziel sollte der Ochse (2188 m) im Gantrischgebiet sein. Obwohl wir erst um halb Zehn Uhr in Burgdorf abgefahren sind, schneite es bei der Ankunft auf dem Parkplatz Schwefelbergbad immer noch. Doch bereits nach kurzer Zeit im Aufstieg besserte sich das Wetter rasch.
Es war wunderschön, auf den Skis durch die frisch verschneite Landschaft zu gleiten!
Der Himmel wurde immer blauer und die Temperatur war sehr angenehm.
Bis zum Skidepot war der Aufstieg kein Problem. Aber hier zeigte sich leider, dass unter dem Neuschnee sehr harter, teilweise eisiger Altschnee lag. Die ersten 20 Meter kämpften sich alle bravourös hoch. Doch 10 Meter unter dem Gipfel entschieden wir uns umzukehren, da der Weg ausgesetzter wurde und ohne Steigeisen sehr heikel zu begehen war. Die 3 furchtlosen (Andrea, Paul, Res) liessen sich den Gipfel jedoch nicht nehmen 😎
Die Abfahrt über den Südhang war kein Genuss, da unter der dünnen Neuschneeschicht keine Unterlage lag. Beim Pass genossen wir die wohlverdiente Mittagspause.
Ab dem Pass fanden wir herrlichen Pulverschnee! Leider konnte der Neuschnee im Mittelteil nicht alle Steine genügend zudecken – eine vorsichtige Fahrweise war hier angesagt. Auf den untersten Metern zog bereits der Nebel herein, so dass auch noch ein Stück im Blindflug folgte.
Bei Kuchen und Kaffee beschlossen wir die tolle Skitour im Kafi Riggi in Riggisberg.
Leitung und Bericht: Peter Grogg
Teilnehmende: Karin, Katja, Andrea, Peter, Christoph, Res, Paul
Schönisey – Schönisey
Pünktlich starten wir um 07.30 beim Bahnhof Burgdorf für die erste Schneeschutour der Saison.Nach einer ca. stündiger Autofahrt, (die meisten fahren über Langnau-Marbach), wir Lauperswil-Eggiwil-Siehen, (ist schöner) zum Kaffeehalt im Rest. Alpenrose Bumbach, wo wir Kurt K. treffen. Im Kemmeriboden steig Kurt K. noch in das Auto von Bernhard, so dass nur zwei eine Strassengebühr bezahlen müssen.
Nach dem montieren der Schneeschuhe beim Parkplatz Schönisey, kurze Erläuterung der Tour, dann gemütlicher Abmarsch bei minus Tempraturen auf gefroremen Schnee. Im Wald angekommen, geht der Weg steil bergauf bis kurz vor Schöniseyschwand, wo wir von der Sonne empfangen werden. Nach einer kurzen Rast, geht es gemütlich weiter bis zum letzen Aufstieg zum Tannigsboden der uns nochmals fordert. Nach der Mittagsrast, noch 20 Höhenmeter, beginnt der Abstieg durch schönen, fast unberühtem Schnee. Kurz nach Tannigsbodensite kommen wir wieder an die Sonne.
Nach Spierweid geht es links ab in eine unberührte Schneeseite. Herrlich! Langsam aber stetig kommen wir zurück zum Parkplatz. Nach einem letzten Hang, den wir in Diretissima nehmen erreichen wir die Blockhütte Schönisey, wo wir uns den Schlusstrunk genehmigen.
Es war schön mit euch unterwegs zu sein auf meiner erste Schneeschuhtour als Leiter Danke.
Leitung und Bericht Rudolf Nobs
Teilnehmende: Margrit, Elsbeth, Bernhard, Kurt G., Kurt K.
"Haarscharf genug Schnee" - so lautet das Fazit dieser Skitour. Der Schnee vom vergangenen Wochenende hat durch die Wärme und den Föhn leider schon sehr gelitten. Wir wussten vorgängig nicht, ob der Plan aufgehen würde, haben uns aber entschieden, es einfach mal zu probieren.
Um 8:45 starteten wir im Muscherenschlund. Die Strasse auf dem ersten Kilometer war grösstenteils aper, aber am Rand lag doch noch etwas Schnee, auf welchem der Aufstieg und später auch die Abfahrt ganz knapp möglich war.
In flottem Tempo und bei guten Bedingungen erreichten wir den Passübergang Chüearnisch. Von hier bot sich kein schöner Anblick in Richtung der weiteren Route... der Rücken des Schafarnisch zeigte sich über weite Strecken schneefrei! Der Aufstieg lief dann allerdings besser als befürchtet. Im oberen Teil glich die Skitour aber eher einer Wanderung über eine vertrocknete Wiese.
Um 12 Uhr erreichten wir den Gipfel des Schafarni (2110 m) und genossen die tolle Aussicht. Nach der gemütlichen Mittagsrast erfolgte die Abfahrt über die Ost-Seite und die Querung Richtung Chummli. Die anschliessende Abfahrt in gesetztem Pulverschnee war toll, aber leider viel zu kurz.
Ein kurzer Zwischenaufstieg zur Hütte Mutti erlaubte eine weitere sehr schöne Abfahrt auf die hintere Rychisalp. Von dort nahmen wir den zweiten Gipfel, die Märe (2091 m) unter die Felle. Wer den Znünisack nicht bereits auf dem ersten Gipfel geleert hatte, genoss nun die zweite Mittagsrast auf diesem tollen Gipfel.
Da die Zeit bereits etwas fortgeschritten war, machten wir uns auf die Abfahrt über die West-Seite der Märe. Der Durchgang zwischen den Felsen war wegen dem wenigen Schnee wirklich sehr steil und verlangte eine konzentrierte Fahrweise. Danach folgten einige schöne Schwünge bevor es leider in leichten Burchharst weiter ging. Ab der Alphütte folgten wir dem Strässchen, da hier der Schnee regelmässiger lag als auf den Matten mit den vielen Viehgangeln.
Um 15:45 trafen wir müde, aber glücklich bei den Autos ein.
Diese Skitour bot mit 3 Aufstiegen, 1400 Höhenmetern und sämtlichen Schneearten von hart, Pulver, Sulz bis Bruchharst wirklich "alles", was das Skitourenherz begehrt!
Leitung und Bericht: Peter Grogg
Teilnehmende: Andrea, Nadja, Lisbeth, Barbara, Res, Paul
Skitouren um Gsteig, 17./18. Januar 2025
Teilnehmer: Verena, Barbara, Bruno, Kurt und Peter
Leiter: Tomas Samoel
Dem Schneefall vom vergangenen Wochenende sei Dank, konnten wir unser Tourenwochende im Gsteig durchführen. Zwar bliess seit Mitte der Woche der Föhn, der die weisse Pracht wieder schwinden liess, aber Talabfahrten waren immer noch möglich und auch der Schnee war immer noch besser als auch schon dieser Saison. Am Samstag trafen wir uns um 8.45 in Feutersoey, von wo aus wir etwa 3.5 Std auf den Arnätschistand hinaufstiegen. Wetter und Wind hielt sich gut und der Hang war noch fast unverfahren. Als Unterkunft fiel unsere Wahl auf den Gasthof Bären in Gsteig, wo wir sehr gut aufgehoben waren und ein sehr üppiges Znacht geniessen konnten. Am Sonntag starteten wir dann um 8 Uhr direkt von Gsteig aus in Richtung Walliser Wispile. Vom Gipfel fuhren wir dann etwa 300Hm hinab auf die schattige Ostseite und konnten den guten Schnee geniessen. Zurück ging es dann über den Brandsberg hinauf den Grat, nördlich der Hinderi Wispile und von dort wieder hinab nach Gsteig. Unsere Rundtour endete um 14 Uhr beim Gasthof Bären, wo wir den Tag bei einem Umtrunk zufrieden beenden konnten.
18.01.2026, Tomas Samoel
3-Gipfeli-Tour Niederhorn – Piz Oesch – Puur (anstelle Unteres Tattelishorn)
Leitung und Bericht: Andrea Blaser
Teilnehmerinnen: Barbara Bay, Lisbeth Fahrni
Pulverschnee auf drei «Gipfelis» im Diemtigtal anstatt abgeblasener und vereister Gipfelhang des Unteren Tattelishorn!
Barbara, Lisbeth und ich wählen je ein «Gipfeli» aus und los geht’s um 9:15 Uhr ab dem Parkplatz Menniggrund.
«Gipfeli» Nummer eins, Lisbeths «Niederhorn»: Zügig lassen wir den Tippiplatz und Alpläger hinter uns. Sandwich und Schoggi auf dem besonnten Bänkli bei der Hütte in der Cheli schmecken uns hervorragend. Das Thermometer an der Hüttenwand zeigt 26 Grad Celsius! Die Abfahrt ab dem 2'078 m.ü.M. hohen Gipfel ist erstaunlich gut. Im oberen Teil ziehen wir noch ein paar Schwünge durch unverfahrenen Schnee, kurz vor dem Luegleboden finden wir schönen Pulverschnee.
Weiter geht’s zum «Gipfeli» Nummer zwei, Andreas «Piz Oesch» oder «Gestelegrat»: Der Wind macht nun auf sich aufmerksam. Auf dem kurzen Aufstieg beobachten wir, wie der Föhn die Wolken rasch nach Norden schiebt. Auf der Gipfelkuppe fliegt eine Fellfolie wie ein Blatt im Wind davon, kann dann aber aus einem kleinen Graben wieder geborgen werden. Nach einem letzten Blick Richtung Zweisimmen fahren wir durch feinen Pulverschnee runter zur Alp Obergestelen.
Und weil es so schön war, auf zum «Gipfeli» Nummer 3, Barbaras «Puur»: Die Stimmung ist grandios. Im Süden schon Wolken, im Norden jedoch ein türkisfarbener Himmel. Auf dem diesmal windstillen Gipfel des Puur geniessen wir den Rest unseres Picnics. Auf der Abfahrt via Obergestelen finden wir nochmals Pulverhänge. Der Weg ab dem Tippiplatz ist schneebedeckt und «grifig».
Fazit: Die «Gipfeli-Tour» mit ihren 1025 Höhenmetern und 15 km Distanz hat sich gelohnt. Drei Powerfrauen, interessante Gespräche, ein grandioses Panorama und unerwartet gute Schneeverhältnisse. Es hat Spass gemacht!
Leitung und Bericht: Peter Gfeller
Teilnehmende: Fränzi, Katya, Trudi, Paul, Ueli, Martin, Karin, Markus, Lisbeth, Thomas, Bruno, Peter H.
Endlich, endlich Schnee. Am Montag suchten Paul und ich im Diemtigtal noch ein paar schöne, nicht verblasene Nordhänge. Wir fanden sie auf der südlichen Seite von Hintermenige Richtung Stand. Wir waren begeistert von dem noch leicht pulvrigen Schnee.
Da es die zwei Tage vor der Tour noch recht kalt war, konnten wir uns auf die Mittwochskitour freuen.
Wir starteten bereits um halb acht in Burgdorf, um sicher zu gehen, dass wir den Schnee noch gleich antreffen wie am Montag. Wir trafen uns auf dem Parkplatz Meniggrund. Den Aufstieg gingen wir sehr gemütlich an. Nach einer guten halben Stunde erfreuten wir uns bereits der wärmenden Sonne. Meist konnten wir nebeneinander laufen und uns über Gott und die Welt unterhalten.
Als sich der oberste Hang noch immer in bester Verfassung präsentierte, war die Vorfreude auf eine tolle Abfahrt gross.
Nach einem Mittagsrast bei Pt 1938 waren wir schnell bereit, den breiten Hang hinunter zu kurven. Alle fanden noch einen unbefahrenen Streifen Schnee, wo sie/er seine eigene Spur hinzaubern konnte.
Die Begeisterung war so gross, dass wir noch einmal anfellten und eine halbe Stunde aufstiegen, um den Hang ein zweites Mal zu geniessen.
Über den verschneiten Wanderweg gings dann zurück zum Parkplatz.
Im Restaurant Riedli, visasvis der Wiriehornbahn, unterbrachen wir die Heimfahrt und liessen den wunderschönen Tag bei Kaffee, Bier und Most ausklingen.
Tourenbericht Skitour Meniggrat-Stand (anstatt Mariannehubel)
11.01.2026
Teilnehmende: Michael (TL), Hanspeter, Lisbeth, Nadja, Paul, Rolf
Der lang ersehnte Schnee kam gerade rechtzeitig für die Tour. Aufgrund des starken Windes in den letzten Tagen waren für den Mariannehubel eher suboptimale Bedingungen zu erwarten. Darum bogen wir bereits in Zwischenflüh rechts ab und fuhren mit den Autos in den Meniggrund (PP Gasenbode). Von dort aus machten wir uns um 08:30 Uhr über Menigwald auf den Weg auf den Meniggrat, den wir um ca. 10.15 Uhr erreichten. Der Nebel lichtete sich langsam und die ersten Sonnenstrahlen erreichten uns. Schon der Aufstieg liess eine schöne erste Abfahrt erwarten. Dieser Eindruck bestätigte sich dann auch vollkommen. Wir konnten schönste Schwünge im Pulverschnee geniessen. Nach dem steileren Hang hielten wir uns links und fuhren durch unberührten Pulverschnee zum Pkt. 1599 ab. Dort montierten wir erneute die Felle und stiegen auf die Alp Vordermenige. Vor der Alphütte machten wir eine längere Mittagsrast. Gestärkt stiegen wir anschliessend auf den Stand. Für die Abfahrt vom Stand nach Hintermenige fanden wir – trotz vielen Tourengehenden an diesem Tag – noch viel Platz, um unsere eigenen Spuren im Pulverschnee zu hinterlassen. Über die Fahrstrasse gelangten wir dann schliesslich wieder zum PP Gasenbode zurück. Die Heimfahrt unterbrachen wir in Wimmis (Restaurant Kreuz) für Kaffee und kühle Getränke und hielten Rückschau auf einen wunderbaren Tourentag.
Vielen Dank allen Teilnehmenden. Die Tour hat viel Freude gemacht!
Leitung: Ruth Kipfer
Am Bahnhof Burgdorf durfte ich um 10:15 Uhr bei sonnigem Wetter mit eisigen Minus-Temperaturen 13 Kameradinnen begrüssen. Wir waren alle der Witterung entsprechend gekleidet und mit Mützen und Handschuhen ausgerüstet. Dies ermöglichte es uns, den Weg in Angriff zu nehmen. Vom Bahnhof aus starteten wir unsere Wanderung Richtung Wynigenbrücke. Danach weiter über den Schattenweg, bei der Siechen-Kapelle vorbei, bis unterhalb des Sommerhauses. Dort überquerten wir die Strasse und begaben uns auf den Wanderweg, aufwärts zur Haberrüti (538 m. ü.M.). Dort angekommen, marschierten wir weiter, auf ca. 300 m Hartbelag, Richtung Grafenscheuren. Danach bogen wir links in den Tannwald ab und wanderten weiter, hauptsächlich durch Waldgebiet. Unterwegs bot sich am Waldrand ein sonniger Platz an, der sich sehr gut für unser Pic-Nic eignete. Den Temperaturen entsprechend verweilten wir jedoch nicht allzu lange dort. Danach bogen wir ab Richtung Bickigen, hauptsächlich weiter durch den Wald. Gegen den Schluss erreichten wir nach einem leichten Aufstieg einen Aussichtspunkt am Waldrand, mit Sicht auf Wynigen. Wir verweilten dort, genossen die Wintersonne und betrachteten die Nussbäume. Zur Erholung hatte es Bänke. Richtung Wynigen führte danach der Wanderweg dem Waldrand entlang abwärts. Unten angekommen, führte uns ein Strässchen aus Harbelag zum Bahnhof Wynigen. Es war eine leichte Wanderung. Der gut ausgebaute Wanderweg führt hauptsächlich durch Waldgebiet, geradeaus mit paar leichten Steigungen. Von Vereisungen blieben wir verschont. Paar kleine Stellen konnten gut umgangen werden. Die Wanderzeit betrug ca. 3 Stunden. Der Weg war ca. 11 km lang, mit Auf/Abstieg von ca. 10 bis 20 m. Leider war das Restaurant Bahnhof am Mittwoch geschlossen. Der Landgasthof zur Linde hatte Betriebsferien. So hatten wir keine Möglichkeit für einen Schlusstrunk in Wynigen. Wir warteten noch ca. eine halbe Stunde auf den nächsten Zug Richtung Burgdorf, an der Sonne rund um den Bahnhof. Zwischenverpflegung konnte beim Bahnhofkiosk bezogen werden. Die Verbindung ist stündlich. Um 14:31 Uhr gings zurück nach Burgdorf. Eine kurze Bahnfahrt von 6 Minuten. Nach der Ankunft begaben sich paar Kameradinnen zum Schlusstrunk in den Bernerhof in Burgdorf. Ich habe es genossen, mit Euch unterwegs gewesen zu sein. Die rege Teilnahme trotz der Kälte hat mich sehr gefreut.
Vollmondtour 03.01-2026 Bericht Rolf Stettler Leider hält der Schneemangel immer noch an. So ist eine Vollmondtour mit Skis unmöglich. Trotzdem fand ich, dass der Vollmond auch zu Fuss ganz schön zu bewundern wäre. So beschloss ich als Alternative von Affoltern auf die Lueg ein Spaziergang im Vollmond anzubieten. Fast alle angemeldeten Teilnehmer machten erfreulicherweise bei dieser Alternative mit. Um 19.00Uhr trafen wir uns bei der Schaukäserei und spazierten im Mondlicht auf die Lueg. Dort erwartete uns Theres am Feuer mit Suppe und Züpfe, Käse und anderen feinen Leckereien. Der Mond stand nun schön über uns, auch wenn er zwischendurch von Wolken verdeckt wurde. Leider waren die Alpen in der Ferne ebenfalls verdeckt. Trotzdem immer wieder ein Erlebnis, wie hell die Umgebung vom Mond erleuchtet wird. Nach ausgiebiger Verpflegung und immer kälter werdenden Temperaturen, beschlossen wir wieder den Rückweg unter die Füsse zu nehmen. Ein gelungener Anlass zum Jahresbeginn, auch ohne Skis, gemütlich mit gutgelaunten SACler. Danke allen fürs mitmachen. Ein ganz besonderer Dank an Theres und ihre beiden Töchter für das Zubereiten der wunderfeinen Suppe und Züpfe und fürs Feuer machen. Grossartig, wenn man auf solche Mitglieder zählen darf. Wintermärchen im Entlebuch oder «einsam, im Nebel zu wandern» Unsere Frauengruppe machte sich am letzten Sonntag im Dezember auf zur Wanderung von Schüpfheim nach Escholzmatt. Bei einer Sägerei im Lehn fanden wir in einer Halle ein relativ hilbes Plätzli, um das Picknick zu geniessen. Verlief der Weg bis anhin im Ebenen, ging es von nun an auf und ab, teils oberhalb der Bahn, danach entlang eines Waldes, wo noch Rundholz auf dem Boden lag und uns den Durchgang wegen der Traktorspuren etwas erschwerte. LVS-Kurs vom 21.12.2025 (Luegle) Leiter: Tomas Samoel, Michael Lobsiger Teilnehmende: Kurt, Dominique, Ulrich Die Schneebedingungen verhiessen nichts Grossartiges. Nachdem der letztjährige Anlass ganz ausgefallen war, sollte dieses Jahr doch wieder ein Kurs stattfinden können. Anders als auch schon, waren wir diesmal nur zu fünft unterwegs. Da der Schnee in den Schatthängen schlecht zum Fahren war, gingen wir dieses Jahr vom Meniggrund in Richtung Obergestele. Dort konnten wir unterhalb der Luegle nach einer kurzen Schulung an einem sonnigen Ort, das Suchen - auch mit «mehreren Verschütteten gleichzeitig» - ausgiebig üben. Nach einem gemütlichen Mittagsrast stiegen wir noch hinauf auf den Lueglespitz, um auf dem Südhang im Sulz ein paar lockere Schwünge machen zu können. Weiter unten im Schatten wurde es dann leider wieder deutlich ruppiger. Kurz nach 15.00 Uhr erreichten wir schliesslich wieder die Autos im Meniggrund. Den Tag liessen wir im Gasthof Schönbühl in Diemtigen ausklingen, wir waren die einzigen Skitüreler unter den Gästen… Zuchwil, 23.12.2025/Tomas Samoel In drei Gruppen führte uns ein unterschiedlicher Weg ins Krummholzbad, wo wir auf die Teilnehmenden der SAC Sektion Brandis trafen. Schön ward ihr alle mit dabei. Gruppe 1 (Mario, Melanie, Angela): Wir starteten warm angezogen am Bahnhof Burgdorf mit den Fahrrädern. Durch dicken Nebel ging es los mit Ziel Krummholzbad und auf dem Weg ein paar Sonnenstrahlen einfangen zu können ;-). Unsere Kollegen hatten mehr Glück. Nach dem gemeinsamen Mittagessen – einer leckeren vegetarischen Alternative zur sonst beliebten Bernerplatte – ging es mit einem kleinen Abstecher, und der Hoffnung doch noch etwas Sonne zu sehen, wieder zurück nach Burgdorf. Schön war es. Gruppe 3 (Margrit, Susanne, Ruedi, Aschi, Samuel): Wir ich sind von Sumiswald Forum aus Richtung Spittel, durch den Doppelwald zur Brätlistelle bei der Steinweide gewandert. Leider zeigte sich die Sonne nur spärlich und die zähen Nebelschwaden verhinderten meistens die Fernsicht. Hier, an diesem schönen Rastplatz genehmigten wir uns ein kleines Apéro und wanderten anschliessend weiter zum Krummholzbad. Das Mittagessen gestaltete sich kulinarisch und kommunikativ recht ausgiebig und sättigend. Den Rückweg nach Sumiswald Grünen, nahmen wir alsdann unter die Füsse und gelangten mit der Bahn zurück nach Burgdorf. Verschoben auf Sonntag, 23. November 2025 Leitung und Bericht: Eva Ritter Nach einer kurzen Anreise und einem Startkaffee mit Gipfeli im Rössli Schafhausen starten wir in einer 15er-Gruppe Richtung Äbeläng. Während die Fahrstrasse die Höhe in zahlreichen Kurven gewinnt, führt der Wanderweg ziemlich gerade und steil durch den Wald hinauf. Es liegen auch dort Schnee und Eis und wir müssen gut aufpassen, wo wir hintreten. Nach dem Mittagessen geht es abwärts, deshalb bringen jetzt viele von uns Krallen oder Ketteli an den Schuhen an. Als wir über Wald- und Feldwege “nidsi” gehen und immer wieder Schnee und Eis unter den Füssen haben, sind wir froh darum. Unterwegs staunen wir über die Schönheit des verschneiten Waldes. Auf den Ästen liegen dicke Schneekappen und dazu scheint noch für ein paar Momente die Sonne darauf – richtige Postkartenmotive sind das! Vielen Dank allen, die trotz der Kälte mitgekommen sind. Es war schön mit euch. Leitung: Martin Leuzinger (Text und Fotos) Teilnehmer: Elsbeth Z, Margrit T, Fritz F, Kurt H, Beat S. Unsere kleine Wandergruppe startet um 9.00 Uhr am Hauptbahnhof für die „ Rundtour “ Burgdorf. Der Blick zum Himmel verspricht einen sonnigen Tag mit leichten Schleierwolken. Wir lassen die Stadt mit zügigen Schritten hinter uns, folgen dem Schattenweg aufwärts, wechseln zur Löiehole, der Weg stetig, sanft ansteigend. Nach der Hole gibt der herbstlich bunte Wald kurz die Aussicht auf den Jura und die nahe Hueb frei. Hier schwenken wir wieder auf einen Waldweg ab. Unterdessen ist es merklich wärmer geworden, Tenue anpassen, trinken und weiter geht es bis zur Rüglen. Hier öffnet sich uns der Blick auf Heimiswil hinab. Unser Weg, teils Naturboden, abwechselnd mit Teersträsschen führt jetzt bergab, um nach dem passieren von Heimiswil wieder stetig anzusteigen. Den Bananenhalt geniessen wir bei Sonnenschein auf dem Junkholz, bevor es zum letzten, teils steilen Anstieg auf den Rachisberg geht. Unter der Höchi, dem höchsten Punkt unserer Wanderung, ist das Mittagessen aus dem Rucksack angesagt, dabei geniessen wir den Blick auf die Alpenkette im leichten Dunst. Von nun an geht es nur noch abwärts, dem Schallenberg zu, weiter über die Ebene zum Baumhüsli und zum Wirtenmoos. Ab da folgen wir dem Weg durch eine kleine Schlucht zur Emme hinab. Von hier aus am Lochbach vorbei und in gemütlichem Tempo auf dem Emme -Uferweg bis Burgdorf Hauptbahnhof. Hier findet unsere Wanderung einen würdigen Abschluss bei einem kühlen Getränk. Teilnehmende: Susanne, Kurt, Walter, Rudolf, Elsbeth, Samuel, Margrit, Rolf, Marcio Von Bretzwil (BL) aus wanderten wir hinauf nach Ramstein, wo wir in einem attraktiven Bauernstübli einen warmen Kaffee erhielten und von der Bäuerin über die Leistung ihrer Kühe informiert wurden, die in 9 Laktationen (= Milchabgabe) die beeindruckende Menge von 100’000kg Milch produzierten. Weiter ging es über den attraktiven Felsgrat der Aemmenegg und der Faeldmenegg. Leitung: Margrit Theis Um 6:38 beginnt unsrer Reise in Burgdorf nach Gspon. Nach dem Lötschbergtunnel begrüsste uns prächtiges Herbstwetter. In Stalden Saas bestiegen wir die Gondelbahn, die uns über Staldenried nach Gspon auf 1890 Meter brachte. Im Restaurant Alpenblick, das dank Margrit etwas früher öffnete, genossen wir Kaffee und Gipfeli. Frohgelaunt begannen wir danach unsere Wanderung. Die führte zu Beginn am höchstgelegenen Fussballplatz Europas vorbei. Leicht ansteigend gings durch den sich langsam verfärbenden Lärchenwald. Der gab zwischendurch den Blick frei Richtung Alpen mit dem markanten Bietschhorn das dominierend in Erscheinung trat. Im gemütlichen Tempo wanderten wir höher und erreichten auf rund 2200 Meter den Punkt Sädolti. Damit hatten wir die Baumgrenze erreicht, die in diesem Gebiet erstaunlich hoch liegt. Der Ausblick, der uns geboten wurde war super. Beinahe die ganze Walliser Bergwelt war sichtbar und das bei besten Bedingungen. Ein Umstand, der alle Herzen höherschlagen liess, und für einige beim Anblick der verschneiten Gipfel, Erinnerungen an deren Besteigung hochkamen. Nach einer kurzen Rast setzten wir unsere Wanderung fort Richtung höchsten Punkt auf 2365 Meter. Oben angekommen beim Gipfelkreuz, das aus zwei alten Glockenklöppeln entstanden ist hielten wir Mittagsrast. Dabei gabs viel über Berge und Orte zu diskutieren. Uns bot sich hier ein überwältigender Anblick ins Wallis mit all seinen Schönheiten. Der Spruch: Warum in die Ferne schweifen, denn das Schöne liegt so nahe, wurde mehr als bestätigt. Zudem durften wir amüsiert erfahren, dass nicht nur das Wandern, sondern auch Lebensmittelverpackungen eine Herausforderung sein können. Frisch gestärkt und gut gelaunt gings durch eine wunderbare Alpenlandschaft weiter Richtung Häüschbiele. Dieser Weg gab auch den Blick frei Richtung Allalinhorn und sogar die Skipisten des Feegletschers waren sichtbar. Langsam tauchten wir auf dem Weg nach Gspon wieder in die wunderbar verfärbten Lärchenwälder ein, wo die Aussage « viel Freude herscht » voll zutraf. In Gspon angekommen, genossen wir auf der schönen Sonnenterasse des Restaurants Alpenblich einen Umtrunk. Die Stimmung war ausgezeichnet und verleitete auch zu einigen Bomos im Gespräch. Auch ein Teil der Wanderung die Leib und Seele gut tut. Den Heimweg traten wir ob dem erlebten schönen Tag zufrieden und glücklich an. Margrit, dir ein herzliches Dankeschön für die wunderbare und sehr gut organisierte Wanderung. Thalheim AG – Linner Linde – Villnachern Für den heutigen Tag ist zwar Hochnebel angesagt, aber wir 12 Wanderinnen sind zuversichtlich, dass sich die graue Decke gelegentlich auflösen wird. Beim höchsten Punkt, dem Linnerberg auf 722 m, machen wir Mittagsrast. Der Platz ist mit Sitzbänken und Grill ausgerüstet. Eine Lücke im bewaldeten Hügelzug lässt den Blick frei ins Tal und in die Ferne. Bei klarer Sicht könnte man hier die Alpen sehen. Genau links und rechts vom Picknickplatz tief unter dem Boden donnert der Verkehr durch den Bözberger Strassen- und den Bahntunnel durch den Berg. Nach der Mittagspause kommen die Wanderstöcke zum Einsatz, denn der Abstieg vom Linnerberg führt über einen steilen, rutschigen Waldweg. Wir nehmen uns die nötige Zeit, um heil runterzukommen. Unten wartet die Linde von Linn geduldig auf uns. Sie steht schon seit über 800 Jahren da. 25 Meter hoch ist sie und 11 Meter Umfang hat ihr Stamm. Ein Kraftort. Über Jahrhunderte hinweg haben die Menschen bei ihr Halt und Schutz gesucht. Heute ist sie wieder um eine Erfahrung reicher. Wir 12 Kameradinnen stellen uns händehaltend im Kreis um die Linde – als Zeichen der Naturverbundenheit. Es war schön mit euch zu wandern, herzlichen Dank! Wandergruppe: Wolfsschlucht Welschenrohr Leitung: Martin. Bericht: Christoph, Fotos: Urs, weitere Teilnehmende: Margrit, Ruedi, Erica, Samuel, Brigitte, Beat, Walter und Elsbeth. Das Postauto hielt, es war kein Haus zu sehen. Nur Wildnis, Wald und Felsen. Martin, unser Leiter führte uns zu einem unscheinbaren Einstieg in die Wolfsschlucht. Der Weg begann steil bergan durch ein immer enger werdendes Tal. Der Bach, der Wald, die Felsen ergaben ein ergreifendes Bild. Wo waren die Zwerge und Trolle geblieben? Ihre Umgebung hätten sie dort gehabt. Mit zunehmender Höhe bot die Sonne immer mehr ein wunderschönes Spiel von Licht und Schatten. Manchmal führte der Bach ein wenig Wasser, manchmal floss es unterirdisch, nicht sichtbar. Die Temperatur war angenehm kühl, so trieb das Aufwärtsgehen nur wenig Schweiss ins Gesicht. Das Hinaufsteigen hat sich gelohnt: Nach der fast beklemmenden Enge der Wolfschlucht öffnete sich auf der Krete eine wohltuende Weite der Landschaft. Die Sonne wärmte die Haut. Matten, Hügel, Wälder breiteten sich vor uns aus. Der beginnende Herbst wurde sichtbar in der sanften Verfärbung einzelner Bäume zu gelb. Das helle Blau des Himmels mit einzelnen Wolken bot einen wohltuenden Hintergrund. Das Mittagessen nahmen wir bei einer renovierten Alphütte ein. Sie bot Schutz vor dem Herbstwind. Die munteren Gespräche, die wir auf dem ganzen Weg führten, wurden fortgesetzt. Anschliessend zogen wir weiter. Der Jura bot uns eine imposante Rundsicht. Hügel reihte sich an Hügel. Malerisch präsentierte sich das Kirchlein neben dem Bauernhof im Tal. Dort hinunter stiegen wir nun. Am Wegrand präsentierten sich wunderschöne Blumen. Viele haben diese fotografiert. Das Blumen App gab auch die Namen bekannt. Die Silberdisteln kannte ich selber. Nun ging es das Tal hinaus, hinunter nach Welschenrohr. Manch einer erwartete Muskelkater in den Beinen. Bei Kafi und Kuchen – und auch etwas Bier – fand die Wanderung ihren würdigen Abschluss. Wir danken Martin für die angenehme und sorgfältig vorbereitete Leitung und freuen uns aufs nächste Mal. SAC Tour Wyssa und Oberschta Teilnehmer : Susanne, Bernhard M, Kurt K, Rolf und Christoph Fotos: Christoph, Kurt, Rolf Bericht: Christoph Bei der Ankunft am Morgen in Brig, genossen wir erst einmal einen feinen Kaffee beim Zenhäusern. Bei herrlichem Bergwetter, im Duft von Thymian und wärmender Herbstsonne stiegen wir über lauschige Steige zur Suone der Wyssa hoch. Die Suone wurde erstmal 1462 in einer Urkunde erwähnt und ist die gefährlichste Suone aus dem Gredetschtal. Aber sie war für uns Wagemutigen genau das auf was wir uns erwartungsvoll freuten. Anfänglich durch lichten Wald, wurde der Pfad dem lustig daher rauschenden Wasser immer schmaler und ausgesetzter. Höchste Konzentration war angesagt. Fotohalte gabs nur wer stillstand. Schon bald erschienen die ersten rudimentär aus dem Fels geschlagenen Tunnels. Manchmal kaum zum stehen , meist aber erforderten die dunklen Läufe geducktes gehen. Einmal sogar zwang uns der Weg sogar auf allen vieren zu roppen. Die Suone ist spektakulär in den Fels geschlagen. Einmalige Ausblicke in die steilen Bergflanken erfreuten uns ebenso wie atemberaubende Tiefblicke hinunter ins Gredetschtal. Dort wo das Wasser im Mundbach gefasst wird, machten wir einen ausgedehnten Mittagshalt. Sogar ein Mittagsschläfchen war einigen vergönnt. Der Weg hinunter nach Birgisch führte der Suone Oberschta entlang war weniger spektakulär, aber umso romantischer und lieblich. Glücklich und zufrieden genossen wir im Restaurant in Birgisch schließlich das verdiente Bier oder Kaffee. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmer recht herzlich für die Teilnahme an dieser Tour. Leitung und Bericht: Eva Ritter In Niederscherli machten sich 16 Wanderfrauen auf den Weg Richtung Zingghöch. Schon bald waren wir auf einem reizvollen Waldweg unterwegs. Obwohl uns das Wandern unter den Buchen gefiel, waren wir doch froh, an den Waldrand und an die Sonne zu kommen, weil es noch recht kühl und schattig war. Dort konnten wir bei einem Trinkhalt das zunehmend milde Wetter und einen ersten Blick auf die Berge geniessen. Nach dem Mittagessen nahmen wir das letzte Stück auf den Lisiberg in Angriff. Die Steigung zum höchsten Punkt der Wanderroute war zum Glück nicht mehr so anstengend. Als wir dort aus dem Wald traten, tat sich vor uns der Blick ins obere Gürbetal, auf des untere Ende des Thunersees und auf die Stockhornkette auf. Wunderbar! Von nun an führte uns der Weg abwärts oder «äbeswägs» hinüber auf den Längenberg. Inzwischen hatte sich der Dunst verflüchtigt und so zeigten sich Eiger Mönch und Jungfrau buchstäblich von ihrer Sonntags-Seite. Mit einer motivierten, angenehmen und kameradschaftlichen Gruppe durfte ich einen sehr schönen Wandertag erleben. Herzlichen Dank! Tour wurde wegen Regen leider abgesagt. Tour wurde wegen Regen leider abgesagt. Sa.27.09.2025 MTB-Tour Emmental Leitung: Werner Bichsel (Bericht) / Rolf Stettler Teilnehmer: Tomas, Peter Gfeller, Michael, Special Guest: Christoph, Walter Samstagmorgen, Treffpunkt Sonne Affoltern. Start bei leichtem Nieselregen und frischen Temperaturen. Besser hätte es nicht sein können. Route führte uns via Tannli, Gammental, Trachselwald, Steinweid auf die Lüderen. Nebel und windig. Beiz geschlossen. Also zurück. Tällihüttli, Rotenbüel, Trachselwald. So der Plan. Beim Fluhüsli bogen wir in der Abfahrt und im Fieber links statt rechts ab und landeten im Unterfrittenbach. Wunderbar, Emmental pur, diese Abfahrt. Nun denn, wieder aufwärts via Obere Mörisegg (Stengelhalt), Geiliesguet und dann via Benzenberg runter Richtung Trachselwald. Das Wetter zeigte sich bei der Zusatzschlaufe nun von seiner besseren Seite und wir kamen ins Schwitzen. Zurück nach Affoltern via Gammental, Neuegg. Total 45 Kilometer und gute 1200 Höhenmeter. Ausklang bei Rolf auf seiner wunderschönen Terrasse. Fazit: MTB mit oder ohne Motor lassen sich problemlos kombinieren. Dito «Rennhüng «und Genussfahrer. Abfahrten, die etwas schwieriger sind, lassen sich auch zu Fuss bewältigen. Das Ganze hat Lust auf mehr gemacht. Einzig die Frauenquote ist noch steigerungsfähig. Vom Bahnhof Worblaufen aus marschierte ich ab 09:45 Uhr mit 9 Kameradinnen abwärts zur Aare, von wo aus unsere leichte Flachwanderung auf einem gut ausgebauten Wanderweg von ca. 12 km Länge begann. Wir wurden mit spätsommerlichem, sonnigen Wetter mit angenehmen Temperaturen verwöhnt. Gut, dass ich die Wanderung vom verregneten 10. September um eine Woche verschoben habe. Auf dem ca. 45-minütigen Weg der Aare entlang Richtung Restaurant Schloss Reichenbach sind auf der rechten Seite dieses Naturschutzgebietes die Bäume und Pflanzen beschildert, was die Frauen mit Interesse wahrnahmen. Auf der Terrasse des Restaurants Schloss Reichenbach stärkten wir uns mit Kaffee und Gipfeli, genossen das Ambiente und die freundliche Bedienung. Das Restaurant liegt an der Spitze des nördlichsten Aarebogens. Von dieser Stelle aus überquert eine Fähre die Aare zur Engehalbinsel der Stadt Bern am Südufer. Gestärkt marschierten wir anschliessend der Aare entlang weiter, noch ca 10 km, 120 m aufwärts und 148 m abwärts. Die Natur und der Weg präsentierten sich sehr abwechslungsreich. Wir bestaunten unter anderem Felsenstufen, überwachsen mit Moos. Rinnsale von Wasser plätscherten darüber und sammelten sich am Grund in einem Bächlein. Das Aareufer ist teilweise ein Moorgebiet, in welchem Wasserpflanzen wachsen. Die Pflanzenwelt, teils in Naturschutzgebiet, präsentierte sich auf unserem Weg der Jahreszeit entsprechend in ihrer Vielfaltigkeit. Um die Mittagszeit liessen wir uns bei einer Grillstelle mit Tischen und Bänken nieder und genossen unser Pic-Nic bei schöner Aussicht auf die Aare und das gegenüberliegende, bewaldete Ufer. Während unserer Wanderung wurde die Aare immer breiter, da das Wasser im Wohlensee gestaut wird und sie sich deswegen zurückstaut. Unterwegs wanderten wir auch durch einen recht langen, engen Tunnel, was den Weg etwas verkürzte. Eine Trinkpause legten wir im «Tratsch-Egge» ein. Ein gemütliches Plätzchen, umgeben von Bäumen und schattig. Nach etwa 2 ¼ Stunden ab Reichenbach erreichten wir nach einem leichten Abstieg und einem kurzen Marsch auf Hartbelag den Campingplatz Bern Eymatt, das Ziel unserer Wanderung. Wir genossen draussen ein Getränk oder eine Glace, bevor wir uns zur Bushaltestelle, die etwa 10 Gehminuten vom Campingplatz entfernt liegt, aufmachten. Paar Kameradinnen nahmen einen früheren Bus, als im Programm angegeben, Richtung Bern Hauptbahnhof. Der Heimweg erfolgte induviduell. Am frühen Abend trafen wir restlichen Kameradinnen ab Bern Hauptbahnhof in Burgdorf ein. Gut gelaunt machten wir uns nach diesem kurzweiligen Wandertag auf den Heimweg. Es bereitete mir grosse Freude, diese Wanderung zu leiten und danke allen Kameradinnen, die mich begleitet haben. SAC Frauengruppe, Burgdorf Die Leiterin: Ruth Kipfer Nach einer kurzen Wanderung von Zollbrück nach Ramsei durften wir im Restaurant Bahnhof, Ramsei, ein feines Zvieri geniessen. Zum besonderen Anlass kamen alle, die noch konnten, sodass im gesamten 39 Wanderkameraden zusammen feierten. Unsere diesjährigen Jubilare, von links nach rechts: Max Übersax (1935), Christian Fuhrer (1945), Rolf Michel (1945), Peter Aeschlimann (1945), Hans-Rudolf Rauch (1940), Rudolf Hofer (1935) Martin Leuzinger (1945), Thomas Good (1950), auf dem Foto fehlt Eugen Seiler (1945) Teilnehmer: Margrit, Susanne, Walter, Kurt, Samuel, Bruno Fotos: Margrit, Kurt, Bruno, Christoph Tourenleitung und Bericht: Christoph Die Tour versprach grundsätzlich imposante Ausblicke hinauf in die Gadmerflühe auch Gadmerdolomiten genannt, wie auch hinunter ins schöne Gadmertal. Anfänglich bei Sonnenschein marschierten wir viertel vor Zehn von der Bushaltstelle Feldmoos Richtung Wendenläger. Der Bergweg war wie erwartet feucht, hatte es doch Vortags stark geregnet. Zwischen Heidelbeersträuchern und knorrigen Arven schlängelte sich der Pfad hinauf ins Gschletter. Mit 1803müM zugleich der höchste Punt unserer Wanderung. Der Blick ins Wendental hinunter, hinauf zum Reissend Nollen, Titlis, Grassen und Uratstock liessen erahnen wie einsam dieses Tal doch war. Durch die vielen Niederschläge zeigte sich der Abstieg hinunter nach Wendenläger als recht anspruchsvoll. Nasse und steile Abschnitte, geboten ein vorsichtiges Gehen welche aber alle heil überstanden. Bei der Brücke über das rauschende Wendenwasser, zeigte sich das Tal in seiner ganzen Schönheit, welche allerding durch die nun tieferliegenden Wolken doch etwas getrübt wurde. Wie es dort ausschauen könnte zeigt ein Bild das der Verfasser vor einem Jahr an gleicher Stelle gemacht hat. Bei der Alphütte Wendenläger genehmigten wir uns eine kurze Mittagspause. Der schmale Bergweg führte in der Folge steil hinauf Richtung Mettlenberg. Dabei galt es zwei Bergbäche zu queren welche nicht von allen gleich sicher gemeistert wurden. Unser Ziel war bekanntlich die Tällihütte. Ernst Gehrig, der aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Tour teilnehmen konnte, aber in Meiringen wohnte, hatte erfahren dass die Tällihütte unerwarteterweise kurzfristig geschlossen war. Dies Nachricht übermittelte er via Margrit Theis an uns. An dieser Stelle geht mein Dank an Ernst. Nichtsahnend wären wir wohl Richtung Hütte gelaufen und wohl vor geschlossenen Türen gestanden. Der Weg führte mal sehr steil durch Arven und Kieferbäume hinab und wieder hinauf, querend über steile Bäche, immer sekundiert von den gewaltigen Steinmassen der Gadmerdolomiten, welche sich allerdings im Nebel versteckten. Bei Abzweig Raflüh, bogen wir dann über den Wanderweg der Via Berna Nr. 38 hinunter Richtung Gadmen Post. Durch lauschige Wälder und Matten erreichten wir zeitig wie vorgesehen Gadmen. Die Zeit reichte für einen kurzen Trinkhalt in der etwas noblen GadmerLodge. Mit Bus und Zug erreichten wir Meiringen und genossen im Hotel Bahnhof ein herrliches Nachtessen. Ich bedanke mich bei allen für die Teilnahme an dieser doch recht anspruchsvollen Tour. War uns das Wetter auch nicht so hold, genossen wir diese für alle neue Tour doch allemal. Teilnehmende: Elsbeth, Brigitte, Susanne, Dolores, Margrit, Walter, Urs, Ruedi, Beat, Kurt Fotos, Martin Fotos. Leitung und Bericht: Samuel Nach einer wetterprognostischen Herausforderung habe ich beschlossen, die Tour zur Binntalhütte durchzuführen, in der Hoffnung, dass die Niederschläge welche vorausgesagt wurden, warten, bis wir in der Hütte angekommen sind. Der Wetterfrosch weiss nicht genau, wann der Regen kommen soll. Angesagt ist circa 14:00 Uhr, mit Betonung auf circa. Die Bahn- und Busfahrt nach Binn Fäld dauert knapp 3 Stunden, das letzte Teilstück mit dem Bus ist sehr abenteuerlich. Dank eines Tunnels, welcher in den 60iger Jahren gebaut wurde, kann die Twingischlucht umfahren werden. Die alte Strasse durch die Schlucht war im Winter oft nicht passierbar und das Dorf Binn wochenlang abgeschnitten. Im Restaurant Imfeld, stärkten wir uns mit Kaffee und Gipfeli. Anschliessend starten wir unsere Tour der Binna entlang Richtung Alp Freichi. Hier entschieden wir uns, den Aufstieg zum Halsensee wegen dem unsicheren Wetter zu unterlassen. Beim Punkt 1951 biegen wir rechts ab und steigen über den Chiestaffel hoch, welcher hauptsächlich aus weissem Dolomitengestein besteht. Anschliessend gelangen wir im leichten Aufstieg zum Hochmoor Oxenfeld. Dabei begleiten uns zahlreiche Kuhherden, mit ihrem heimeligen Glockengeläut. Wenig später erreichen wir die Binntalhütte auf 2265 Meter. Die angekündigten Niederschläge mit Blitz und Donner, treffen unsere Hütte erst um 20: 00-Uhr, als wir längst gemütlich zu Tische sitzen. Die Nacht ist kurz oder lang, je nach dem wer schlafen konnte. Nach dem Frühstück treten wir den Rückweg an. Die umliegenden Berge sind mit Nebel behangen. Der Wetterfrosch hat heute sogar Sonne angesagt, wohl erst gegen Mittag, vermute ich. Unterwegs setzt kurz ein leichter Regen ein. Wir sind aber alle gut ausgerüstet und erreichen wohlbehalten die Alp Brunnebiel, auf 1845 Meter. Wir entschliessen uns, hier einen Zwischenstopp mit Käseverkostung zu absolvieren. Die beiden Käsevarianten, welche uns serviert werden, munden köstlich. Jetzt zeigt sich sogar die Sonne und wir setzen unsere Wanderung fort. Der Weg führt durch den märchenhaften Lärchenwald über das Tschampigläger, dem Mettje und dem Schaflee zur Siedlung Binn Fäld. Die schmucke Siedlung ist eine Augenweide. Auf der Terrasse des Restaurant Bergkristall erfrischen wir uns mit einem wohlverdienten Abschlusstrunk. Ich danke allen für die erlebnisreichen zwei Tage. Tourenleitung: Jennifer Preisser Nur zu dritt starteten wir die Tour in Gasenried (1660 m), ein Weiler neben Grächen. Der Aufstieg zur 2886 m hoch gelegenen Bordier Hütte war sehr abwechslungsreich. Die ersten paar Meter war noch geteert, dann ging es durch einen Lärchenwald über eine flachere Alpwiese. Danach mussten wir ein paar Meter runtersteigen zur kleinen Brücke über den Riedbach, welcher den Riedgletscher entwässert. Der obere Teil des Hüttenwegs weg ist felsig und ein paar Leitern und Metalltreppen erleichtern den Aufstieg. Nach dem Durstlöschen, Zimmer beziehen und Steinböcke beobachten, gab es schon das Nachtessen. Besten Dank an Jeniffer für die Organisation und super Führung der schönen und langen Tour. Leitung, Bericht und Fotos: Johanna Maibach 12 Wanderfrauen steigen in Burgdorf in den Zug, in Luzern stossen 3 weitere dazu. Leider hat die Bahn Verspätung, doch nach einer halben Stunde fahren wir nach Sarnen. Verena ist auch stecken geblieben und kommt zur gleichen Zeit wie wir im Restaurant Stöckalp dazu. Nach der Pause geht es weiter über dem Damm auf die andere Seite des Tannensees, wo unser Rückweg beginnt. Danke, dass ihr mit mir auf diese Wanderung gekommen seid, wenn es auch ein bisschen stressig und chaotisch war, aber in einer doch sehr schönen Region. Leitung und Bericht: Margrit Rickli Für einmal war es der heisseste Tag des Sommers, der eine Durchführung der Wanderung in Frage stellte. Da es eine relativ einfache und kurze Strecke war, entschied ich mich, eine Stunde früher als angesagt zu starten. So konnten wir die noch recht angenehmen Temperaturen des Morgens nutzen. 10 Frauen stellten sich der Herausforderung des Tages. In Studen angekommen gönnten wir uns aber zuerst eine ausgiebige Kaffeepause, um uns danach mit dem Bus zu unserem Ausgangspunkt Studen/Grien zu führen. Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir im Dorf eine kleine Gedenkstätte. Sie ist dem Vater der ersten Juragewässerkorrektion, Johann Rudolf Schneider, gewidmet. Zwei Bäume mit ihrem dichten Blätterdach und ein kleiner Brunnen sorgten für ein angenehmes Klima, so dass wir uns beim Pic Nic erholen konnten. Danke euch allen, die ihr mitgekommen seid und mir vertraut habt! Sefinafurgga Bericht und Leitung: Lisbeth Fahrni Ein Tag, über die Sefinafurgga statt zwei Tage zur Gspaltenhornhütte Rundtour. Pouetta Raisse – Buttes 7. 8. 2025 Verschoben auf Sonntag, 3. August 2025 Leitung, Bericht und Fotos: Johanna Maibach Eine Woche später als geplant sind wir 16 Wanderfrauen auf dem Weg nach Boudry. Danke, dass ihr diese schöne Wanderung mitgemacht habt.Sa 3. Jan. 2026
Vollmond Skitour
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So 28. Dez. 2025
Schüpfheim - Escholzmatt
Ausgangspunkt war «Badhus», die 2.Haltestelle des Postautos Richtung Sörenberg.
Daselbst überquerten wir auf einem «Holzbrüggli» die kleine Emme, um danach während einer guten Stunde auf einem schmalen Weg dem plätschernden Bach der «Wissemme» entlang zu folgen. Eisige Stellen auf dem Kiesweg sowie Holzstege mahnten zur nötigen Vorsicht. Der Hochnebel und die kalte «Bise» (zum Glück im Rücken) waren ständige Begleiter.
Hin und wieder gönnten wir uns einen «Halt», sei es zum Fotografieren der Sträucher, deren Blätter vom «Biecht» mit filigranen Eiskristallen überzogen waren oder aber einfach um die schemenhaften, gespenstischen Wiesen und Bäume zu betrachten. Ganz zum Schluss gabs doch noch einen Anstieg im Wald, bevor wir den höchsten Punkt unserer Wanderung erreichten. Danach gings auf der Strasse abwärts ins Dorf Escholzmatt, wo wir in der Krone erwartet wurden.
Euch allen, die ihr der Kälte getrotzt habt, danke ich herzlich fürs Mitwandern.![]()
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So 21. Dez. 2025
LVS-Kurs zu Saisonbeginn
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Mi 17. Dez. 2025
Mittwochsskitour Stand Elsigenalp
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So 14. Dez. 2025
Sternenwanderung
Gruppe 2 (Kurt, Beni Christoph, Bruno): Zu viert starteten wir vor Sonnenaufgang im dicken Nebel am Bahnhof Ramsei. Beim Ramisberg waren genug hoch aufgestiegen, dass uns die Sonne begrüsste und wir eine wunderbare Aussicht auf die Alpen hatten. Die Täler waren mit Nebelschwaden gefüllt. Weiter ging es über den Benzenberg. Am Waldrand beim Dräjerhüsle machten wir eine Pause und das traditionelle Gruppenfoto vor dem Scheiterhaufen. Übers Geilisguet und Fluhhüs wanderten wir weiter zum Vordere Leimboden, wo wir das mitgenommen Apéro genossen. Nun ging es hinab in den Nebel zum Krumholzbad. Nach der Stärkung und Interessenten Gespräche mit den anderen Gruppen, wanderten wir in den letzten Sonnenstrahlen übers Schloss Trachselwald nach Grünenmatt. (Bilder)![]()
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Sa 13. Dez. 2025
Stadtführung Chur
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So 16. Nov. 2025
Schafhausen - Schwand - Hasle-Rüegsau
Schafhausen – Schwand – Hasle-Rüegsau
Nach einer guten halben Stunde kommen wir an den Waldrand. Warum der nächste Weiler Äbeläng heisst, lässt sich erahnen: Vor uns breitet sich ein eigentliches Plateau mit ebenen Äckern aus. Weil es noch ein wenig Sonne hat, machen wir das Gruppenfoto schon hier.
Die Ebene ist aber schmal. Das merken wir, als wir einem Hang entlang dem Hof Afterlehn entgegengehen. Ganz in der Nähe, am Kreuzweg Chüeschatte, erinnert sich Margrit, dass dort ein bekannter Oberburger auf seiner Arbeitstour für die Berner Wanderwege auf dem Bänkli zusammengebrochen und in der Folge verstorben ist.
Von der Schwand aus haben wir einen weiten Blick über das Emmental Richtung Lüdere und in die Berge. Zwar sind die Berner Alpen in den Wolken, aber wir erkennen doch die Schrattenfluh und ihre Fortsetzung bis zum Pilatus.
In der Nähe finden wir an einem Waldrand eine kleine improvisierte Grillstelle. Dort gibt’s Picknick. Es ist zwar kalt und auf den Sitzgelegenheiten liegt Schnee, aber es ist immer noch sonnig und wir haben eine grandiose Aussicht.
Nach ungefähr einer halben Stunde auf abwechslungsreichen Wald- und Feldwegen erreichen wir über die Weiler Rüti und Vorderdorfschwummen ein asphaltiertes Fahrsträsschen. Einige Kameradinnen erkennen es als Zufahrt zur Biembachstrasse wieder. Jetzt ist es nicht mehr weit zum Chalet Einisberg, wo ich wohne. Dort gibt es Kaffee und Kuchen, bevor die Gruppe selbständig zum Bahnhof geht.
Auch dank unseres Wetterglücks und der verschneiten Landschaft hat sich diese kurze Wanderung gelohnt.
Ein besonderer Dank gilt Johanna, die die meisten Teilnehmenden in Burgdorf und Oberburg begrüsst hat und Dolores, die zuverlässig und rücksichtsvoll den Schluss gebildet hat.![]()
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Do 13. Nov. 2025
Rundtour um Burgdorf
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Do 16. Okt. 2025
Ämmenegg und Sigbachfall
Im Kriechgang schlüpften wir durch ein Felsloch und stiegen danach über einen leicht ausgesetzten Weg hinunter zum beeindruckenden Felsenrund des Sigbachfalls. Über einen gut eingerichteten Anstieg erreichten wir die etwas groteske Gedenktafel des Sankt Friedli. Nach der kleinen Kapelle des Sankt Wendelin überquerten wir den Riedberggrat. Zu guter Letzt bestiegen wir die Portiflue, von wo aus wir bei schönstem Sonnenschein die weite Sicht in den Solothurner Jura bewunderten.
Mit dem Postauto fuhren wir von Nunningen nach Liestal, wo wir uns ein wohlverdientes Bier genehmigten. ![]()
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So 12. Okt. 2025
Region Grindelwald (Clubhaus)
Wandertage Grindelwald Clubhaus
11.-14. Oktober 2025
Leitung und Bericht: Lisbeth FahrniAm Samstag, 11. Okt. 2025 fuhren wir, Dolores, Elisabeth Bl. und ich, um 8.06 h in Burgdorf ab nach Grindelwald zum Clubhaus. Im Dorf kauften wir noch Lebensmittel ein und so kamen wir recht beladen um 11.00 h. im Clubhaus an.
Das Wetter war schon wunderbar und sollte bis Dienstag halten. Wir richteten uns ein und machten und uns fertig, für unsere Wanderung zur Bussalp via Allflüö – Weidli, ab und auf, waren wir ca. 3.30 h. unterwegs um 16.00 h. kamen wir an. Auf der Bussalp hatte das Restaurant leider schon geschlossen. Wir fuhren mit dem Postauto nach Grindelwald und wieder zurück zum Clubhaus.Am Sonntag kamen Lisabeth Isen., Käthi, Rita, Katrin und Ruth ins Clubhaus, die Frauen haben es nach dem Umbau noch nicht gesehen. Sie fanden, dass es sehr schön geworden ist. Von da aus fuhr eine Gruppe auf die Grosse Scheidegg und wanderten zur First. Wir drei Frauen, wanderten vom Clubhaus aus zum Bort und dort links hinauf zum Waldspitz und weiter Richtung First. Wo wir um 13. 30 h. ankamen und eingekehrt sind. Gestärkt machten wir uns auf den Weg Richtung Grosse Scheidegg. Wo wir schon bald der anderen Gruppe von Lisabeth Isen. begegnet sind. Was für ein Zufall. Wir machten noch ein Gruppenfoto und verabschiedeten Rita, Katrin und Ruth. Da sie am Abend wieder nach Hause fuhren. So trafen wir uns wieder im Clubhaus. Alle hatten den Tag genossen.
Am Montag machten wir wieder zwei Gruppen. Da Dolores und Käthi früh nach Hause wollten, wanderten sie mit Lisabeth Isen. via Allflüö aufs Bort. Da sich Käthi eine kleine Zerrung zuzog, kürzten sie die Wanderung via oberes Haus zum Bort. Von da aus fuhren sie mit der Gondelbahn nach Grindelwald und von da aus nach Hause. Käthi gute Besserung. Elisabeth und ich fuhren zu der Haltestelle Aspen Hotel. Von dort aus wanderten wir Richtung Holenstein auf den Männlichen. Im Restaurant stillten wir unseren Durst. Erfrischt wanderten wir Richtung Kleine Scheidegg. Von da aus fuhren wir mit der Bahn nach Grindelwald. Wo auch Elisabeth Bl. die Heimreise antrat. So waren wir noch zu zweit im Clubhaus.
Am Dienstag war 6.00 h Tagwache, wir genossen noch das Frühstück und putzten das Haus fertig. So übergaben wir es um ca. 8.30 h wieder an Sonja und Peter. Und so machten wir uns auf den Weg mit Bus und Bahn zur Kleinen Scheidegg, wo ich in Alpiglen ausstieg und Lisabeth Isen. zur Kleinen Scheidegg fuhr. Ich wanderte via Arvengarten zur Kleinen Scheidegg. Dort trafen wir uns wieder und assen unser Picknick. Gestärkt machten wir uns auf den Weg, Richtung Wengernalp, wo sie schon für das für das Lauberhornrennen am Installieren waren. Wir wanderten hinab zur Allmend und kehrten dort zum Abschlusstrunk ein. Und so nahmen wir noch den Rest der Wanderung unter die Füsse. Ca.16.40 h trafen wir in Wengen ein. Von wo wir den Heimweg antraten, wo17.12 h und 19.32 h in Burgdorf angekommen sind.
Danke allen die mitgekommen sind und bei allem mitgeholfen haben.
Lisabeth Isen. danke ich für die Führung der zweiten Gruppe.![]()
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Do 9. Okt. 2025
Gsponer Panoramaweg
Bericht: Urs, Fotos Urs und Walter
Teilnehmer: Samuel, Kurt, Ernst, Kurt, Bernadette, Elsbeth, Käthi, Dolores, Brigitte, Beat, Rolf, Urs, Walter
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Mi 8. Okt. 2025
Thalheim AG - Villnachern
Leitung und Bericht: Verena Schaible
Im Thalheimer Restaurant Schenkenbergerhof werden wir freundlich zu Kaffee und Gipfeli empfangen. Schon beim Abmarsch lichtet sich der Hochnebel etwas und lässt blauen Himmel durchscheinen. Nach einem kurzen Stück auf der Strasse startet der Weg mit einem steilen Anstieg durch den Wald. Holzstufen erleichtern den Aufstieg. Nach dieser ersten Anstrengung geht’s gemächlich bergan auf gut begehbaren Wald- und Feldwegen auf den Höhenzug des Linnerberg. Wir geniessen die abwechslungsreiche Wegstrecke durch Wald und Wiesen. Das Gebiet liegt am östlichen Ausläufer des Juras und gehört zum Jurapark Aargau.
Gestärkt durch die Kraft des Baumes wandern wir talwärts nach Villnachern, nicht ohne einen Blick auf die stolze Habsburg – im Mittelalter Stammburg der Habsburger Dynastie – zu werfen. Jetzt haben sich auch die letzten Nebelschwaden verzogen, und wir treten bei Sonnenschein die Rückreise nach Burgdorf an.
Verena Schaible![]()
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Do 2. Okt. 2025
Wolfsschlucht
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Do 2. Okt. 2025
Suone Wyssa- Oberschta- Birgisch
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So 28. Sept. 2025
Niederscherli - Lisiberg - Zimmerwald
In Oberscherli hatten wir unseren Startkaffee verdient. Allerdings gestaltete sich die Trinkpause stressig, weil wir uns selber bedienen und am Schluss per Karte oder Twint bezahlen mussten. Auch von den bestellten Gipfeli hatten andere Kunden schon gekauft, so dass viele von uns auf ein anderes Gebäck ausweichen mussten. Mein Fazit: Für eine Gruppe ist diese Art der Selbstbedienung gar nicht zu empfehlen – aber eben, es gab keine andere Gelegenheit zum Einkehren in der Umgebung.
Dafür konnten wir vor dem Haus an Tischen sitzen und die Toilette benützen.
Nach der Kaffeepause ging es richtig zur Sache. Der Weg bis auf die Zingghöch war teilweise recht steil und mit den hohen Stufen und den vielen Wurzeln eine Herausforderung. Dafür hatten wir zuoberst einen weiten Blick zu den Berner Alpen und zur Stockhornkette, gegen die Freiburger Voralpen und gegen Bern. Leider hüllte sich der Jura in Dunst.
Von der Zingghöch hatten wir noch etwa eine halbe Stunde zu einer Brätlistelle zu gehen. Dort machten wir unseren Mittagshalt. Obwohl wir dafür einen Tisch und Bänke zur Verfügung hatten, mussten wir doch sehr darauf achten, nicht einen nassen Hintern zu bekommen, denn das Holz hatte sich an den Tagen zuvor mit Regenwasser vollgesogen.
Bei der Kirche Zimmerwald konnten wir neben der Pfrundscheune auf einer langen Holzbank Platz nehmen und aufs Postauto warten. Dieses Postauto, das Nüünitram und der Zug brachten uns eine Stunde früher als vorgesehen nach Hause.![]()
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Sa 27. Sept. 2025
Wendenhorn SE-Grat
Sa 27. Sept. 2025
MTB Tour
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Do 18. Sept. 2025
Brätliplausch
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Mi 17. Sept. 2025
Worblaufen - Bern Eymatt Camping
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Di 16. Sept. 2025
Bericht Dienstagswanderer
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Do 11. Sept. 2025
unter den Wenden
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Do 4. Sept. 2025
Binntalhütte
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Sa 30. Aug. 2025
Wanderung auf Gross Biggerhorn 3625m
Teilnehmende: Halida, Bruno (Bericht)
Bei schönstem Wetter starteten wir am Sonntagmorgen um 7:30 Uhr den Aufstieg. Wir gewannen zügig an Höhe und die Hütte wurde immer kleiner. Das Klein Bigerhorn liessen wir links liegen. Gegen 10:30 Uhr erreichten wir den Gipfel des Gross Bigerhorns (3625 m). Die tolle Aussicht konnten wir mit angenehmer Temperatur geniessen, da es windstill war. Auf dem langen Abstieg mit 2000 Meter Höhendifferenz, machten wir eine Pause in der Bordier Hütte. ![]()
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So 24. Aug. 2025
Rundwanderung Melchsee-Frutt
Auf der 35minütigen Postautofahrt durch das verträumte Melchtal erwarten uns fantastische Talblicke, die Flüeli-Kapelle und hoch über dem Sarnersee das Jugendstil-Hotel Paxmontana im Dörfchen Flüeli-Ranft
Im Bergrestaurant Stöckalp geniessen wir einen wohlverdienten Kaffee mit Gipfeli. Auch mit einer Stunde Verspätung haben wir es uns verdient!
Danach fahren wir mit der Gondel hinauf auf das 2000m hohe Hochplateau, das mitten in der Zentralschweiz liegt. Vor uns liegt der Melchsee und die dahinterliegende Bergkette mit dem Rothorn und weit hinten der Titlis.
Wir wandern hinunter zum See, ein angenehmer Weg führt uns der imposanten Boni-Felswand entlang. Im Klettergarten ist reger Betrieb.
Am Wegrand zum Tannensee machen wir unseren Picknickhalt bei einer Feuerstelle. Bänke und Tische stehen uns zur Verfügung.
Wir überqueren ein grosses Moorgebiet. Leider haben sich schon viele Blumen für den Winterschlaf vorbereitet, aber die Erica sind noch in voller Blüte.
Am Melchsee angekommen machen wir einen kleinen Stopp bei der Kapelle. Weiter gehts mit dem Panoramalift hinauf Direktion Gondelbahn. Oben angekommen machen wir noch ein paar Fotos. Tut mir leid, dass nicht alle mitbekommen haben, dass wir den Lift nehmen und einige den Aufstieg zu Fuss nach oben machen mussten.
Wir haben noch Zeit, ein Eiscreme und einen Drink zu geniessen, bevor wir unsere lange Heimreise antreten. Wir kommen alle gut zu Hause an, ohne Verspätung! ![]()
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Mi 13. Aug. 2025
Studen, Grien - Alte Aare - Orpund
Nach einer kurzen Strecke durch ein Einfamilienhausquartier tauchten wir unvermittelt in eine urwaldähnliche Auenlandschaft ein. Und ebenso plötzlich verstummte das fröhliche Schwatzen der Gruppe und es wurde einen Moment lang andächtig still. Es war, wie wenn wir mit der Landschaft verschmelzen würden. Ob nur ich das so empfunden habe…..?
Die Alte Aare war zwar immer ganz nahe, allerdings konnte man sie meist nur durchs Gebüsch oder einen Schilfgürtel erblicken. Trotzdem, die vielfältige Vegetation war eindrücklich.
Nach einer knappen Stunde bot uns eine Waldhütte am Wegrand Gelegenheit, für einen Zwischen- und Trinkhalt.
Danach wurde es deutlich wärmer. Wie froh waren wir, dass uns der Wald meist vor allzu grosser Sonneneinstrahlung schütze. Der Klimaunterschied zwischen praller Sonne und Schatten spendenden Bäumen war deutlich spürbar.
Aber bald schon mussten wir das Naturschutzgebiet verlassen. Nun führte der Weg übers offene Feld Richtung Meienried. Es war ein willkommenes Glück, dass dazwischen wieder ein Stück Waldweg Abkühlung brachte.
Nun fehlten uns noch 40 Minuten bis zu unserem Ziel. Die Bäume waren inzwischen zu unseren Freunden geworden. Sie brachten uns auch auf diesem Wegstück Erleichterung. Und der nahe Nidau-Büren-Kanal sorgte für ein erfrischendes Lüftchen.
In Orpund mussten wir nicht lange auf unseren Bus warten, der uns nach Biel führte. Und auch der Fahrplan der Anschlusszüge kam uns entgegen. Wir konnten die Heimreise ohne grosse Wartezeiten und ohne Hast angehen, so dass alle zwar verschwitzt, aber gesund und munter in Burgdorf ankamen. ![]()
So 10. Aug. 2025
Rundtour Griesalp - Gspaltenhornhütte
Teilnehmende: Susanne und Elisabeth Bl.
Da am Freitag noch Gewitter für den Montag angesagt war und bei der Gspaltenhornhütte der Weg vom letzten Gewitter ca. 50 Meter verschüttet wurde, habe ich die Tour auf einen Tag verkürzt.
Wir fuhren 6.06 h in Burgdorf ab und kamen 8.12 h auf der Griesalp an,wo wir im Restaurant einen Kaffee einnehmen konnten. Um 9.00 h starteten wir unsere Wanderung, Richtung Gamich, Obere Dürreberg zur Sefinafurgga, wo wir um 12.45 h ankamen.Wir genossen die Aussicht und natürlich auch unser Mittagessen.
Um 13.15 h nahmen wir den Abstieg unter die Füsse, bei der Rotstockhütte löschten wir unseren Durst und so ging es weiter Richtung, Spielboden nach Mürren.
Um 17.30 h fuhren wir mit der Neuen Kabinenbahn nach Stechelberg, von wo wir unsere Heimreise antraten und so kamen wir um 20.20 h in Burgdorf an.
Herzlicher Dank, fürs mitkommen.
Lisbeth![]()
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Do 7. Aug. 2025
Pouetta Raisse- Buttes
Route: Môtiers-Grotte de Môtiers-Pouetta Raisse-La Vaux-Crètes desLisieres-Petite
Robella-Buttes
Teilnehmende: Martin L. (Leitung /Fotos), Ruedi T. Ruedi N. Beat, Walter, Elsbeth,
Susanne Z. Kurt, Samuel, Rolf, Bruno(Fotos), Bernadette(Bericht)
Wir starten die Wanderung nach einem Kaffeegenuss in Môtiers NE. Durch das
schmucke Dorf geht’s Richtung Grotte de Môtiers. Schlaftrunken tummeln einige
Camper umher; einer ist auf der Suche nach seinem Hund und wird fündig. In
angenehmen Waldklima wandern wir zum Anfang der sehr interessanten, gut
unterhaltenen Schlucht Pouetta Raisse. Es geht nun stetig aufwärts. Für Alle in
passendem Tempo führt uns Martin durch diese wunderschöne Natur. Die
Temperaturen steigen; genügend trinken ist angesagt. Bevor es über Alpweiden
geht, machen wir im schattigen Wald Mittagsrast. Über Alpweiden wandernd, bei
vertrautem Kuhglockenge-bimmel, erreichen wir nach ca. 4 Std. Petite Robella. Die
Sesselbahn bringt uns wohlbe-halten nach Buttes zu einem Schlusstrunk, den wir
sehr geniessen.
Herzlichen Dank Martin, dass du uns durch eine unvergessliche, interessante Natur
geführt hast. Vielen Dank auch «den Knipsografen» für die schönen
Erinnerungsfotos.![]()
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So 27. Juli 2025
Boudry - Areuse-Schlucht - Noiraigue
Am Samstag regnete es noch fast den ganzen Tag, aber zum Glück scheint heute Morgen wieder die Sonne.
In Boudry angekommen wandern wir, leider ohne Startkaffee, den Weg hinunter zur Areuse, am Kraftwerk vorbei zum Eingang der Schlucht.
Nun tauchen wir in die imposante Schlucht ein. Gigantische Felstürme ragen empor, der Weg führt über kleine Brücken und durch Fussgängertunnel, die Areuse sprudelt und rauscht ohrenbetäubend. Wir schauen tief in die Schlucht, wo sich das Wasser tobend durch den Engpass zwängt.
Weiter auf und ab, bis das Tal breiter wird und die Areuse ruhiger fliesst. In der Nähe von «Champ-du-Moulin» essen wir unser Picknick und geniessen den Blick auf die Areuse, die ruhig dahinplätschert.
Nach einem Kaffee geht unser Weg weiter hinauf, und das Tal verengt sich wieder markant. Besonders imposant ist das Schluchterlebnis bei der alten Steinbrücke beim Saut de Brot, wo sich das Wasser laut rauschend seinen Weg durch die engen Felswände sucht.
In Noiraigue angekommen verlassen uns einige Kameradinnen, um den nächsten Zug zu nehmen. Die anderen geniessen noch einen Drink im Restaurant gegenüber dem Bahnhof. ![]()
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