Burgdorf – Rothöchiwald – Schupposen – Zimmerberg – Krauchthal
So wünscht man sich das, wenn man eine Wanderung für die Frauengruppe des SAC Burgdorf plant: Eine zweifelsfreie Wetterprognose, blauen Himmel, angenehme Temperaturen und eine gute Fernsicht. Und dieses Glück fiel uns am Mittwoch, 8. April tatsächlich zu.
Um 09.30 Uhr marschierten wir 11 Frauen vom Bahnhof Steinhof aus los mit dem Ziel Krauchthal. Unsere Route folgte grösstenteils dem Jakobsweg. Über den Galgenhügel erreichten wir im Rothöchiwald beim Siebenwegeplatz einen lauschigen Brätliplatz. Dort erwartete uns ein gedeckter Tisch mit Kaffee, Tee und Brötchen. Vreni und Ernst Althaus haben uns mit diesem «verspäteten» Startkaffee erfreut und überrascht.
Weiter gings Richtung Gansern, entlang dem neu renaturierten Chrouchtubach, über Schupposen, Sonnseite, Zimmerberg zum höchsten Punkt unserer Wanderung, Hohstränz. Hier eröffnete sich uns ein prächtiger und weiter Ausblick auf die Jurakette. Es war der ideale Ort für unsere Mittagspause.
Der weitere Weg folgte nun mehr oder weniger der Zimmerbergstrasse, bis dann der Abstieg nach Krauchthal begann. Und da gab es ein kurzes aber steiles Waldstück, das es in sich hatte und Vreni Althaus keine Ruhe liess. Dieser Pfad war nämlich mit einer dicken Schicht Laub bedeckt und dadurch sehr rutschig. Also machte sich Vreni am Tag zuvor mit ihrem E-Bike auf, um für uns den Pfad sauber zu wischen und trittsicher herzurichten!!
Auf der ganzen Strecke konnten wir uns kaum satt sehen an der erwachenden Natur. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass die ganze spriessende, lebendige Kraft der Pflanzen auch uns erfassen würde.
Um ca. 14.30 Uhr erreichten wir dann unser Ziel. Auf der Terrasse des Restaurants Hirschen konnten wir mit einem Schlusstrunk und feinen Nussgipfeln die Wartezeit auf den Bus verkürzen. Der Heimweg führte dann über Hindelbank zurück nach Burgdorf.
Ein schöner Frühlingstag liess uns für einen Moment die Sorgen des Alltags und die Wirren der Welt vergessen.
Margrit Rickli und Vreni Althaus
Grenzwandern vor den Toren von Basel
Rodersdorf, ein Ort am äussersten Zipfel der Schweiz ist der Ausgangspunkt unserer Wanderung, die am letzten Mittwoch bei strahlendem Sonnenschein durchgeführt werden konnte. Bereits die Reise mit dem Zug nach Basel und anschliessend danach mit dem Tram ins Leimental liess in uns Frühlingsgefühle aufkommen: Grüne Matten, Magnolienbäume und Forsythien in voller Blüte. Nachdem wir 7 Frauen im Dorfladen von Rodersdorf den Startkaffee genossen hatten, machten wir uns auf den Weg, vorerst auf einer Strasse leicht aufwärts, die weiten Ebenen des Leimentals überquerend, bis hinauf zum Buchenwald, wo wir in den folgenden 2,5 Stunden wanderten.
Nachdem wir die Landesgrenze überschritten hatten, gelangten wir zur Kapelle St. Brice, die in einer grossen Waldlichtung steht und im Mittelalter ein berühmter Wallfahrtsort war. Die Gruppe liess es sich nicht nehmen, auf den Holzbänken des Restaurants einen Trinkhalt einzuschalten. Weiter führte ein angenehmer Weg am Fusse des Wessenbergs durch den Wald.
An einer windgeschützten Stelle nahmen wir auf Baumstämmen sitzend unser verdientes Mittagsmahl ein, um gestärkt die letzte Etappe der Wanderung in Angriff zu nehmen, im Wald und danach auf der Hauptstrasse nach Schönenbuch BL. Eine unbeliebte Begleiterin (die arge Bise) gesellte sich zu uns.
Kurz vor 15.00 Uh, nachdem wir den Schlusstrunk eingenommen hatten, traten wir die Heimreise nach Burgdorf an.
Euch allen, liebe Kameradinnen danke ich herzlich fürs Mitwandern. Rosmarie
Leitung: Ruth Kipfer
Am Bahnhof Burgdorf durfte ich um 10:15 Uhr bei sonnigem Wetter mit eisigen Minus-Temperaturen 13 Kameradinnen begrüssen. Wir waren alle der Witterung entsprechend gekleidet und mit Mützen und Handschuhen ausgerüstet. Dies ermöglichte es uns, den Weg in Angriff zu nehmen. Vom Bahnhof aus starteten wir unsere Wanderung Richtung Wynigenbrücke. Danach weiter über den Schattenweg, bei der Siechen-Kapelle vorbei, bis unterhalb des Sommerhauses. Dort überquerten wir die Strasse und begaben uns auf den Wanderweg, aufwärts zur Haberrüti (538 m. ü.M.). Dort angekommen, marschierten wir weiter, auf ca. 300 m Hartbelag, Richtung Grafenscheuren. Danach bogen wir links in den Tannwald ab und wanderten weiter, hauptsächlich durch Waldgebiet. Unterwegs bot sich am Waldrand ein sonniger Platz an, der sich sehr gut für unser Pic-Nic eignete. Den Temperaturen entsprechend verweilten wir jedoch nicht allzu lange dort. Danach bogen wir ab Richtung Bickigen, hauptsächlich weiter durch den Wald. Gegen den Schluss erreichten wir nach einem leichten Aufstieg einen Aussichtspunkt am Waldrand, mit Sicht auf Wynigen. Wir verweilten dort, genossen die Wintersonne und betrachteten die Nussbäume. Zur Erholung hatte es Bänke. Richtung Wynigen führte danach der Wanderweg dem Waldrand entlang abwärts. Unten angekommen, führte uns ein Strässchen aus Harbelag zum Bahnhof Wynigen. Es war eine leichte Wanderung. Der gut ausgebaute Wanderweg führt hauptsächlich durch Waldgebiet, geradeaus mit paar leichten Steigungen. Von Vereisungen blieben wir verschont. Paar kleine Stellen konnten gut umgangen werden. Die Wanderzeit betrug ca. 3 Stunden. Der Weg war ca. 11 km lang, mit Auf/Abstieg von ca. 10 bis 20 m. Leider war das Restaurant Bahnhof am Mittwoch geschlossen. Der Landgasthof zur Linde hatte Betriebsferien. So hatten wir keine Möglichkeit für einen Schlusstrunk in Wynigen. Wir warteten noch ca. eine halbe Stunde auf den nächsten Zug Richtung Burgdorf, an der Sonne rund um den Bahnhof. Zwischenverpflegung konnte beim Bahnhofkiosk bezogen werden. Die Verbindung ist stündlich. Um 14:31 Uhr gings zurück nach Burgdorf. Eine kurze Bahnfahrt von 6 Minuten. Nach der Ankunft begaben sich paar Kameradinnen zum Schlusstrunk in den Bernerhof in Burgdorf. Ich habe es genossen, mit Euch unterwegs gewesen zu sein. Die rege Teilnahme trotz der Kälte hat mich sehr gefreut.
Wintermärchen im Entlebuch oder «einsam, im Nebel zu wandern» Unsere Frauengruppe machte sich am letzten Sonntag im Dezember auf zur Wanderung von Schüpfheim nach Escholzmatt. Bei einer Sägerei im Lehn fanden wir in einer Halle ein relativ hilbes Plätzli, um das Picknick zu geniessen. Verlief der Weg bis anhin im Ebenen, ging es von nun an auf und ab, teils oberhalb der Bahn, danach entlang eines Waldes, wo noch Rundholz auf dem Boden lag und uns den Durchgang wegen der Traktorspuren etwas erschwerte. Verschoben auf Sonntag, 23. November 2025 Leitung und Bericht: Eva Ritter Nach einer kurzen Anreise und einem Startkaffee mit Gipfeli im Rössli Schafhausen starten wir in einer 15er-Gruppe Richtung Äbeläng. Während die Fahrstrasse die Höhe in zahlreichen Kurven gewinnt, führt der Wanderweg ziemlich gerade und steil durch den Wald hinauf. Es liegen auch dort Schnee und Eis und wir müssen gut aufpassen, wo wir hintreten. Nach dem Mittagessen geht es abwärts, deshalb bringen jetzt viele von uns Krallen oder Ketteli an den Schuhen an. Als wir über Wald- und Feldwege “nidsi” gehen und immer wieder Schnee und Eis unter den Füssen haben, sind wir froh darum. Unterwegs staunen wir über die Schönheit des verschneiten Waldes. Auf den Ästen liegen dicke Schneekappen und dazu scheint noch für ein paar Momente die Sonne darauf – richtige Postkartenmotive sind das! Vielen Dank allen, die trotz der Kälte mitgekommen sind. Es war schön mit euch. Thalheim AG – Linner Linde – Villnachern Für den heutigen Tag ist zwar Hochnebel angesagt, aber wir 12 Wanderinnen sind zuversichtlich, dass sich die graue Decke gelegentlich auflösen wird. Beim höchsten Punkt, dem Linnerberg auf 722 m, machen wir Mittagsrast. Der Platz ist mit Sitzbänken und Grill ausgerüstet. Eine Lücke im bewaldeten Hügelzug lässt den Blick frei ins Tal und in die Ferne. Bei klarer Sicht könnte man hier die Alpen sehen. Genau links und rechts vom Picknickplatz tief unter dem Boden donnert der Verkehr durch den Bözberger Strassen- und den Bahntunnel durch den Berg. Nach der Mittagspause kommen die Wanderstöcke zum Einsatz, denn der Abstieg vom Linnerberg führt über einen steilen, rutschigen Waldweg. Wir nehmen uns die nötige Zeit, um heil runterzukommen. Unten wartet die Linde von Linn geduldig auf uns. Sie steht schon seit über 800 Jahren da. 25 Meter hoch ist sie und 11 Meter Umfang hat ihr Stamm. Ein Kraftort. Über Jahrhunderte hinweg haben die Menschen bei ihr Halt und Schutz gesucht. Heute ist sie wieder um eine Erfahrung reicher. Wir 12 Kameradinnen stellen uns händehaltend im Kreis um die Linde – als Zeichen der Naturverbundenheit. Es war schön mit euch zu wandern, herzlichen Dank! Leitung und Bericht: Eva Ritter In Niederscherli machten sich 16 Wanderfrauen auf den Weg Richtung Zingghöch. Schon bald waren wir auf einem reizvollen Waldweg unterwegs. Obwohl uns das Wandern unter den Buchen gefiel, waren wir doch froh, an den Waldrand und an die Sonne zu kommen, weil es noch recht kühl und schattig war. Dort konnten wir bei einem Trinkhalt das zunehmend milde Wetter und einen ersten Blick auf die Berge geniessen. Nach dem Mittagessen nahmen wir das letzte Stück auf den Lisiberg in Angriff. Die Steigung zum höchsten Punkt der Wanderroute war zum Glück nicht mehr so anstengend. Als wir dort aus dem Wald traten, tat sich vor uns der Blick ins obere Gürbetal, auf des untere Ende des Thunersees und auf die Stockhornkette auf. Wunderbar! Von nun an führte uns der Weg abwärts oder «äbeswägs» hinüber auf den Längenberg. Inzwischen hatte sich der Dunst verflüchtigt und so zeigten sich Eiger Mönch und Jungfrau buchstäblich von ihrer Sonntags-Seite. Mit einer motivierten, angenehmen und kameradschaftlichen Gruppe durfte ich einen sehr schönen Wandertag erleben. Herzlichen Dank! Vom Bahnhof Worblaufen aus marschierte ich ab 09:45 Uhr mit 9 Kameradinnen abwärts zur Aare, von wo aus unsere leichte Flachwanderung auf einem gut ausgebauten Wanderweg von ca. 12 km Länge begann. Wir wurden mit spätsommerlichem, sonnigen Wetter mit angenehmen Temperaturen verwöhnt. Gut, dass ich die Wanderung vom verregneten 10. September um eine Woche verschoben habe. Auf dem ca. 45-minütigen Weg der Aare entlang Richtung Restaurant Schloss Reichenbach sind auf der rechten Seite dieses Naturschutzgebietes die Bäume und Pflanzen beschildert, was die Frauen mit Interesse wahrnahmen. Auf der Terrasse des Restaurants Schloss Reichenbach stärkten wir uns mit Kaffee und Gipfeli, genossen das Ambiente und die freundliche Bedienung. Das Restaurant liegt an der Spitze des nördlichsten Aarebogens. Von dieser Stelle aus überquert eine Fähre die Aare zur Engehalbinsel der Stadt Bern am Südufer. Gestärkt marschierten wir anschliessend der Aare entlang weiter, noch ca 10 km, 120 m aufwärts und 148 m abwärts. Die Natur und der Weg präsentierten sich sehr abwechslungsreich. Wir bestaunten unter anderem Felsenstufen, überwachsen mit Moos. Rinnsale von Wasser plätscherten darüber und sammelten sich am Grund in einem Bächlein. Das Aareufer ist teilweise ein Moorgebiet, in welchem Wasserpflanzen wachsen. Die Pflanzenwelt, teils in Naturschutzgebiet, präsentierte sich auf unserem Weg der Jahreszeit entsprechend in ihrer Vielfaltigkeit. Um die Mittagszeit liessen wir uns bei einer Grillstelle mit Tischen und Bänken nieder und genossen unser Pic-Nic bei schöner Aussicht auf die Aare und das gegenüberliegende, bewaldete Ufer. Während unserer Wanderung wurde die Aare immer breiter, da das Wasser im Wohlensee gestaut wird und sie sich deswegen zurückstaut. Unterwegs wanderten wir auch durch einen recht langen, engen Tunnel, was den Weg etwas verkürzte. Eine Trinkpause legten wir im «Tratsch-Egge» ein. Ein gemütliches Plätzchen, umgeben von Bäumen und schattig. Nach etwa 2 ¼ Stunden ab Reichenbach erreichten wir nach einem leichten Abstieg und einem kurzen Marsch auf Hartbelag den Campingplatz Bern Eymatt, das Ziel unserer Wanderung. Wir genossen draussen ein Getränk oder eine Glace, bevor wir uns zur Bushaltestelle, die etwa 10 Gehminuten vom Campingplatz entfernt liegt, aufmachten. Paar Kameradinnen nahmen einen früheren Bus, als im Programm angegeben, Richtung Bern Hauptbahnhof. Der Heimweg erfolgte induviduell. Am frühen Abend trafen wir restlichen Kameradinnen ab Bern Hauptbahnhof in Burgdorf ein. Gut gelaunt machten wir uns nach diesem kurzweiligen Wandertag auf den Heimweg. Es bereitete mir grosse Freude, diese Wanderung zu leiten und danke allen Kameradinnen, die mich begleitet haben. SAC Frauengruppe, Burgdorf Die Leiterin: Ruth Kipfer Leitung, Bericht und Fotos: Johanna Maibach 12 Wanderfrauen steigen in Burgdorf in den Zug, in Luzern stossen 3 weitere dazu. Leider hat die Bahn Verspätung, doch nach einer halben Stunde fahren wir nach Sarnen. Verena ist auch stecken geblieben und kommt zur gleichen Zeit wie wir im Restaurant Stöckalp dazu. Nach der Pause geht es weiter über dem Damm auf die andere Seite des Tannensees, wo unser Rückweg beginnt. Danke, dass ihr mit mir auf diese Wanderung gekommen seid, wenn es auch ein bisschen stressig und chaotisch war, aber in einer doch sehr schönen Region. Leitung und Bericht: Margrit Rickli Für einmal war es der heisseste Tag des Sommers, der eine Durchführung der Wanderung in Frage stellte. Da es eine relativ einfache und kurze Strecke war, entschied ich mich, eine Stunde früher als angesagt zu starten. So konnten wir die noch recht angenehmen Temperaturen des Morgens nutzen. 10 Frauen stellten sich der Herausforderung des Tages. In Studen angekommen gönnten wir uns aber zuerst eine ausgiebige Kaffeepause, um uns danach mit dem Bus zu unserem Ausgangspunkt Studen/Grien zu führen. Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir im Dorf eine kleine Gedenkstätte. Sie ist dem Vater der ersten Juragewässerkorrektion, Johann Rudolf Schneider, gewidmet. Zwei Bäume mit ihrem dichten Blätterdach und ein kleiner Brunnen sorgten für ein angenehmes Klima, so dass wir uns beim Pic Nic erholen konnten. Danke euch allen, die ihr mitgekommen seid und mir vertraut habt! Sefinafurgga Bericht und Leitung: Lisbeth Fahrni Ein Tag, über die Sefinafurgga statt zwei Tage zur Gspaltenhornhütte Rundtour. Verschoben auf Sonntag, 3. August 2025 Leitung, Bericht und Fotos: Johanna Maibach Eine Woche später als geplant sind wir 16 Wanderfrauen auf dem Weg nach Boudry. Danke, dass ihr diese schöne Wanderung mitgemacht habt. Rundwanderung Axalp (Schnitzlerweg und Chrutmettli) 12.Juli 2025 (geplant 13. Juli 2025) Leitung und Fotos: Marianne Süess Diese Rundwanderung wurde wegen unsicherer Wetterprognose für Sonntag auf den Samstag vorverschoben. Erfreulicherweise konnten fast alle Angemeldeten, und sogar ein paar mehr, daran teilnehmen. Gestärkt vom Pick-nick nahmen wir dann den Aufstieg aufs Chrutmettli in Angriff, der uns forderte, aber gut zu bewältigen war, weil er gut ausgebaut und recht langezogen ist. Zum Glück war es nicht zu heiss, da ein leichtes «Lüftli» wehte. – Oben auf dem Panoramaweg wurden wir dann mit einer prächtigen Aussicht belohnt, zuerst nochmals hinunter auf das Hinterburgseeli, später dann auf den Brienzersee und das ganze Bergpanorama. Marianne Süess Leitung, Bericht und Fotos: Johanna Maibach (anstelle von Eveline Jenni) 6 Wanderfrauen steigen in Burgdorf bei blauem Himmel in den Zug bis Wilderswil. Danke, Eveline, für die gute Idee, schade dass du nicht mitkommen konntest, wir wünschen dir gute Besserung. Leitung: Elisabeth L. Die Juni-Mittwochswanderung führte uns in die Biosphäre Entlebuch nach Flühli.In Burgdorf stiegen fünf Frauen in die Bahn nach Ramsei ein. Unterwegs stiessen noch weitere Frauen zu uns. In Langnau waren wir dann zu elft. Leitung: Elisabeth L. Sonntagmorgen, 18. Mai 2025 machen sich zwölf Frauen auf zur Wanderung durch die Wolfsschlucht. Wir fahren von Burgdorf via Solothurn, Oensingen, Balstal nach Herbetwil. Unterwegs steigen noch zwei weitere Frauen ein. Die Wanderung war anspruchsvoll, doch haben wir einen neuen Teil des vielfälligen Juras kennengelernt.So 28. Dez. 2025
Schüpfheim - Escholzmatt
Ausgangspunkt war «Badhus», die 2.Haltestelle des Postautos Richtung Sörenberg.
Daselbst überquerten wir auf einem «Holzbrüggli» die kleine Emme, um danach während einer guten Stunde auf einem schmalen Weg dem plätschernden Bach der «Wissemme» entlang zu folgen. Eisige Stellen auf dem Kiesweg sowie Holzstege mahnten zur nötigen Vorsicht. Der Hochnebel und die kalte «Bise» (zum Glück im Rücken) waren ständige Begleiter.
Hin und wieder gönnten wir uns einen «Halt», sei es zum Fotografieren der Sträucher, deren Blätter vom «Biecht» mit filigranen Eiskristallen überzogen waren oder aber einfach um die schemenhaften, gespenstischen Wiesen und Bäume zu betrachten. Ganz zum Schluss gabs doch noch einen Anstieg im Wald, bevor wir den höchsten Punkt unserer Wanderung erreichten. Danach gings auf der Strasse abwärts ins Dorf Escholzmatt, wo wir in der Krone erwartet wurden.
Euch allen, die ihr der Kälte getrotzt habt, danke ich herzlich fürs Mitwandern.![]()
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Sa 13. Dez. 2025
Stadtführung Chur
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So 16. Nov. 2025
Schafhausen - Schwand - Hasle-Rüegsau
Schafhausen – Schwand – Hasle-Rüegsau
Nach einer guten halben Stunde kommen wir an den Waldrand. Warum der nächste Weiler Äbeläng heisst, lässt sich erahnen: Vor uns breitet sich ein eigentliches Plateau mit ebenen Äckern aus. Weil es noch ein wenig Sonne hat, machen wir das Gruppenfoto schon hier.
Die Ebene ist aber schmal. Das merken wir, als wir einem Hang entlang dem Hof Afterlehn entgegengehen. Ganz in der Nähe, am Kreuzweg Chüeschatte, erinnert sich Margrit, dass dort ein bekannter Oberburger auf seiner Arbeitstour für die Berner Wanderwege auf dem Bänkli zusammengebrochen und in der Folge verstorben ist.
Von der Schwand aus haben wir einen weiten Blick über das Emmental Richtung Lüdere und in die Berge. Zwar sind die Berner Alpen in den Wolken, aber wir erkennen doch die Schrattenfluh und ihre Fortsetzung bis zum Pilatus.
In der Nähe finden wir an einem Waldrand eine kleine improvisierte Grillstelle. Dort gibt’s Picknick. Es ist zwar kalt und auf den Sitzgelegenheiten liegt Schnee, aber es ist immer noch sonnig und wir haben eine grandiose Aussicht.
Nach ungefähr einer halben Stunde auf abwechslungsreichen Wald- und Feldwegen erreichen wir über die Weiler Rüti und Vorderdorfschwummen ein asphaltiertes Fahrsträsschen. Einige Kameradinnen erkennen es als Zufahrt zur Biembachstrasse wieder. Jetzt ist es nicht mehr weit zum Chalet Einisberg, wo ich wohne. Dort gibt es Kaffee und Kuchen, bevor die Gruppe selbständig zum Bahnhof geht.
Auch dank unseres Wetterglücks und der verschneiten Landschaft hat sich diese kurze Wanderung gelohnt.
Ein besonderer Dank gilt Johanna, die die meisten Teilnehmenden in Burgdorf und Oberburg begrüsst hat und Dolores, die zuverlässig und rücksichtsvoll den Schluss gebildet hat.![]()
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So 12. Okt. 2025
Region Grindelwald (Clubhaus)
Wandertage Grindelwald Clubhaus
11.-14. Oktober 2025
Leitung und Bericht: Lisbeth FahrniAm Samstag, 11. Okt. 2025 fuhren wir, Dolores, Elisabeth Bl. und ich, um 8.06 h in Burgdorf ab nach Grindelwald zum Clubhaus. Im Dorf kauften wir noch Lebensmittel ein und so kamen wir recht beladen um 11.00 h. im Clubhaus an.
Das Wetter war schon wunderbar und sollte bis Dienstag halten. Wir richteten uns ein und machten und uns fertig, für unsere Wanderung zur Bussalp via Allflüö – Weidli, ab und auf, waren wir ca. 3.30 h. unterwegs um 16.00 h. kamen wir an. Auf der Bussalp hatte das Restaurant leider schon geschlossen. Wir fuhren mit dem Postauto nach Grindelwald und wieder zurück zum Clubhaus.Am Sonntag kamen Lisabeth Isen., Käthi, Rita, Katrin und Ruth ins Clubhaus, die Frauen haben es nach dem Umbau noch nicht gesehen. Sie fanden, dass es sehr schön geworden ist. Von da aus fuhr eine Gruppe auf die Grosse Scheidegg und wanderten zur First. Wir drei Frauen, wanderten vom Clubhaus aus zum Bort und dort links hinauf zum Waldspitz und weiter Richtung First. Wo wir um 13. 30 h. ankamen und eingekehrt sind. Gestärkt machten wir uns auf den Weg Richtung Grosse Scheidegg. Wo wir schon bald der anderen Gruppe von Lisabeth Isen. begegnet sind. Was für ein Zufall. Wir machten noch ein Gruppenfoto und verabschiedeten Rita, Katrin und Ruth. Da sie am Abend wieder nach Hause fuhren. So trafen wir uns wieder im Clubhaus. Alle hatten den Tag genossen.
Am Montag machten wir wieder zwei Gruppen. Da Dolores und Käthi früh nach Hause wollten, wanderten sie mit Lisabeth Isen. via Allflüö aufs Bort. Da sich Käthi eine kleine Zerrung zuzog, kürzten sie die Wanderung via oberes Haus zum Bort. Von da aus fuhren sie mit der Gondelbahn nach Grindelwald und von da aus nach Hause. Käthi gute Besserung. Elisabeth und ich fuhren zu der Haltestelle Aspen Hotel. Von dort aus wanderten wir Richtung Holenstein auf den Männlichen. Im Restaurant stillten wir unseren Durst. Erfrischt wanderten wir Richtung Kleine Scheidegg. Von da aus fuhren wir mit der Bahn nach Grindelwald. Wo auch Elisabeth Bl. die Heimreise antrat. So waren wir noch zu zweit im Clubhaus.
Am Dienstag war 6.00 h Tagwache, wir genossen noch das Frühstück und putzten das Haus fertig. So übergaben wir es um ca. 8.30 h wieder an Sonja und Peter. Und so machten wir uns auf den Weg mit Bus und Bahn zur Kleinen Scheidegg, wo ich in Alpiglen ausstieg und Lisabeth Isen. zur Kleinen Scheidegg fuhr. Ich wanderte via Arvengarten zur Kleinen Scheidegg. Dort trafen wir uns wieder und assen unser Picknick. Gestärkt machten wir uns auf den Weg, Richtung Wengernalp, wo sie schon für das für das Lauberhornrennen am Installieren waren. Wir wanderten hinab zur Allmend und kehrten dort zum Abschlusstrunk ein. Und so nahmen wir noch den Rest der Wanderung unter die Füsse. Ca.16.40 h trafen wir in Wengen ein. Von wo wir den Heimweg antraten, wo17.12 h und 19.32 h in Burgdorf angekommen sind.
Danke allen die mitgekommen sind und bei allem mitgeholfen haben.
Lisabeth Isen. danke ich für die Führung der zweiten Gruppe.![]()
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Mi 8. Okt. 2025
Thalheim AG - Villnachern
Leitung und Bericht: Verena Schaible
Im Thalheimer Restaurant Schenkenbergerhof werden wir freundlich zu Kaffee und Gipfeli empfangen. Schon beim Abmarsch lichtet sich der Hochnebel etwas und lässt blauen Himmel durchscheinen. Nach einem kurzen Stück auf der Strasse startet der Weg mit einem steilen Anstieg durch den Wald. Holzstufen erleichtern den Aufstieg. Nach dieser ersten Anstrengung geht’s gemächlich bergan auf gut begehbaren Wald- und Feldwegen auf den Höhenzug des Linnerberg. Wir geniessen die abwechslungsreiche Wegstrecke durch Wald und Wiesen. Das Gebiet liegt am östlichen Ausläufer des Juras und gehört zum Jurapark Aargau.
Gestärkt durch die Kraft des Baumes wandern wir talwärts nach Villnachern, nicht ohne einen Blick auf die stolze Habsburg – im Mittelalter Stammburg der Habsburger Dynastie – zu werfen. Jetzt haben sich auch die letzten Nebelschwaden verzogen, und wir treten bei Sonnenschein die Rückreise nach Burgdorf an.
Verena Schaible![]()
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So 28. Sept. 2025
Niederscherli - Lisiberg - Zimmerwald
In Oberscherli hatten wir unseren Startkaffee verdient. Allerdings gestaltete sich die Trinkpause stressig, weil wir uns selber bedienen und am Schluss per Karte oder Twint bezahlen mussten. Auch von den bestellten Gipfeli hatten andere Kunden schon gekauft, so dass viele von uns auf ein anderes Gebäck ausweichen mussten. Mein Fazit: Für eine Gruppe ist diese Art der Selbstbedienung gar nicht zu empfehlen – aber eben, es gab keine andere Gelegenheit zum Einkehren in der Umgebung.
Dafür konnten wir vor dem Haus an Tischen sitzen und die Toilette benützen.
Nach der Kaffeepause ging es richtig zur Sache. Der Weg bis auf die Zingghöch war teilweise recht steil und mit den hohen Stufen und den vielen Wurzeln eine Herausforderung. Dafür hatten wir zuoberst einen weiten Blick zu den Berner Alpen und zur Stockhornkette, gegen die Freiburger Voralpen und gegen Bern. Leider hüllte sich der Jura in Dunst.
Von der Zingghöch hatten wir noch etwa eine halbe Stunde zu einer Brätlistelle zu gehen. Dort machten wir unseren Mittagshalt. Obwohl wir dafür einen Tisch und Bänke zur Verfügung hatten, mussten wir doch sehr darauf achten, nicht einen nassen Hintern zu bekommen, denn das Holz hatte sich an den Tagen zuvor mit Regenwasser vollgesogen.
Bei der Kirche Zimmerwald konnten wir neben der Pfrundscheune auf einer langen Holzbank Platz nehmen und aufs Postauto warten. Dieses Postauto, das Nüünitram und der Zug brachten uns eine Stunde früher als vorgesehen nach Hause.![]()
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Mi 17. Sept. 2025
Worblaufen - Bern Eymatt Camping
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So 24. Aug. 2025
Rundwanderung Melchsee-Frutt
Auf der 35minütigen Postautofahrt durch das verträumte Melchtal erwarten uns fantastische Talblicke, die Flüeli-Kapelle und hoch über dem Sarnersee das Jugendstil-Hotel Paxmontana im Dörfchen Flüeli-Ranft
Im Bergrestaurant Stöckalp geniessen wir einen wohlverdienten Kaffee mit Gipfeli. Auch mit einer Stunde Verspätung haben wir es uns verdient!
Danach fahren wir mit der Gondel hinauf auf das 2000m hohe Hochplateau, das mitten in der Zentralschweiz liegt. Vor uns liegt der Melchsee und die dahinterliegende Bergkette mit dem Rothorn und weit hinten der Titlis.
Wir wandern hinunter zum See, ein angenehmer Weg führt uns der imposanten Boni-Felswand entlang. Im Klettergarten ist reger Betrieb.
Am Wegrand zum Tannensee machen wir unseren Picknickhalt bei einer Feuerstelle. Bänke und Tische stehen uns zur Verfügung.
Wir überqueren ein grosses Moorgebiet. Leider haben sich schon viele Blumen für den Winterschlaf vorbereitet, aber die Erica sind noch in voller Blüte.
Am Melchsee angekommen machen wir einen kleinen Stopp bei der Kapelle. Weiter gehts mit dem Panoramalift hinauf Direktion Gondelbahn. Oben angekommen machen wir noch ein paar Fotos. Tut mir leid, dass nicht alle mitbekommen haben, dass wir den Lift nehmen und einige den Aufstieg zu Fuss nach oben machen mussten.
Wir haben noch Zeit, ein Eiscreme und einen Drink zu geniessen, bevor wir unsere lange Heimreise antreten. Wir kommen alle gut zu Hause an, ohne Verspätung! ![]()
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Mi 13. Aug. 2025
Studen, Grien - Alte Aare - Orpund
Nach einer kurzen Strecke durch ein Einfamilienhausquartier tauchten wir unvermittelt in eine urwaldähnliche Auenlandschaft ein. Und ebenso plötzlich verstummte das fröhliche Schwatzen der Gruppe und es wurde einen Moment lang andächtig still. Es war, wie wenn wir mit der Landschaft verschmelzen würden. Ob nur ich das so empfunden habe…..?
Die Alte Aare war zwar immer ganz nahe, allerdings konnte man sie meist nur durchs Gebüsch oder einen Schilfgürtel erblicken. Trotzdem, die vielfältige Vegetation war eindrücklich.
Nach einer knappen Stunde bot uns eine Waldhütte am Wegrand Gelegenheit, für einen Zwischen- und Trinkhalt.
Danach wurde es deutlich wärmer. Wie froh waren wir, dass uns der Wald meist vor allzu grosser Sonneneinstrahlung schütze. Der Klimaunterschied zwischen praller Sonne und Schatten spendenden Bäumen war deutlich spürbar.
Aber bald schon mussten wir das Naturschutzgebiet verlassen. Nun führte der Weg übers offene Feld Richtung Meienried. Es war ein willkommenes Glück, dass dazwischen wieder ein Stück Waldweg Abkühlung brachte.
Nun fehlten uns noch 40 Minuten bis zu unserem Ziel. Die Bäume waren inzwischen zu unseren Freunden geworden. Sie brachten uns auch auf diesem Wegstück Erleichterung. Und der nahe Nidau-Büren-Kanal sorgte für ein erfrischendes Lüftchen.
In Orpund mussten wir nicht lange auf unseren Bus warten, der uns nach Biel führte. Und auch der Fahrplan der Anschlusszüge kam uns entgegen. Wir konnten die Heimreise ohne grosse Wartezeiten und ohne Hast angehen, so dass alle zwar verschwitzt, aber gesund und munter in Burgdorf ankamen. ![]()
So 10. Aug. 2025
Rundtour Griesalp - Gspaltenhornhütte
Teilnehmende: Susanne und Elisabeth Bl.
Da am Freitag noch Gewitter für den Montag angesagt war und bei der Gspaltenhornhütte der Weg vom letzten Gewitter ca. 50 Meter verschüttet wurde, habe ich die Tour auf einen Tag verkürzt.
Wir fuhren 6.06 h in Burgdorf ab und kamen 8.12 h auf der Griesalp an,wo wir im Restaurant einen Kaffee einnehmen konnten. Um 9.00 h starteten wir unsere Wanderung, Richtung Gamich, Obere Dürreberg zur Sefinafurgga, wo wir um 12.45 h ankamen.Wir genossen die Aussicht und natürlich auch unser Mittagessen.
Um 13.15 h nahmen wir den Abstieg unter die Füsse, bei der Rotstockhütte löschten wir unseren Durst und so ging es weiter Richtung, Spielboden nach Mürren.
Um 17.30 h fuhren wir mit der Neuen Kabinenbahn nach Stechelberg, von wo wir unsere Heimreise antraten und so kamen wir um 20.20 h in Burgdorf an.
Herzlicher Dank, fürs mitkommen.
Lisbeth![]()
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So 27. Juli 2025
Boudry - Areuse-Schlucht - Noiraigue
Am Samstag regnete es noch fast den ganzen Tag, aber zum Glück scheint heute Morgen wieder die Sonne.
In Boudry angekommen wandern wir, leider ohne Startkaffee, den Weg hinunter zur Areuse, am Kraftwerk vorbei zum Eingang der Schlucht.
Nun tauchen wir in die imposante Schlucht ein. Gigantische Felstürme ragen empor, der Weg führt über kleine Brücken und durch Fussgängertunnel, die Areuse sprudelt und rauscht ohrenbetäubend. Wir schauen tief in die Schlucht, wo sich das Wasser tobend durch den Engpass zwängt.
Weiter auf und ab, bis das Tal breiter wird und die Areuse ruhiger fliesst. In der Nähe von «Champ-du-Moulin» essen wir unser Picknick und geniessen den Blick auf die Areuse, die ruhig dahinplätschert.
Nach einem Kaffee geht unser Weg weiter hinauf, und das Tal verengt sich wieder markant. Besonders imposant ist das Schluchterlebnis bei der alten Steinbrücke beim Saut de Brot, wo sich das Wasser laut rauschend seinen Weg durch die engen Felswände sucht.
In Noiraigue angekommen verlassen uns einige Kameradinnen, um den nächsten Zug zu nehmen. Die anderen geniessen noch einen Drink im Restaurant gegenüber dem Bahnhof. ![]()
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So 13. Juli 2025
Rundwanderung Axalp
Wir starteten um 08.06 in Burgdorf und kamen nach unserer Reise über Bern – Interlaken – Brienz und kamen um 10.42 mit dem Postauto auf der Axalp an.
Weil das Café noch nicht geöffnet hatte, wanderten wir sofort los.
Auf dem Schnitzlerweg sind etwa hundert Holzfiguren zu bewundern, viele davon nach dem Sturm Lothar 1999, andere erst später entstanden, aber alle in ihrer Art einzigartig.
Unser erstes Ziel erreichten wir um die Mittagszeit, den idyllisch gelegenen Hinterburgsee, nicht nur für uns ein beliebtes Ausflugsziel…. Hier machten wir unsere Mittagsrast – mit einem Besuch von fünf Wasserbüffeln, die ihren Weg zwischen den Touristen ruhig fortsetzten, vielleicht schon daran gewohnt, dass ihnen ihr Weideland am See von den Touristen streitig gemacht wird.
Auf der Terrasse des Bergrestaurants Hilten konnten wir dann das Startkaffee nachholen oder uns ein anderes Erfrischungsgetränk gönnen. Auch hier hat man eine wunderbare Aussicht.
Dann ging’s an den Abstieg. Der Weg führt zwar über Alpweiden und später durch den Wald, ist aber ziemlich ruppig und steinig (einisch muess me haut wieder abe!) und mündet dann wieder in den Schnitzlerweg. - Diese Wanderung kann auch umgekehrt gemacht werden. Das letzte Wegstück ist identisch mit dem Anfang, und so konnten wir einige der Figuren nochmals genauer anschauen.
Auf der Axalp wartete schon das Postauto auf uns – Extrafahrt -, und fuhr mit uns fast eine halbe Stunde früher als geplant ins Tal. Während der Fahrt überraschte uns der Chauffeur Samuel mit einem Jodelkonzert. Wie er erzählte, hat er schon mehrere Wettbewerbe und Preise gewonnen.
In Brienz mussten wir dann ein wenig länger auf unseren Anschlusszug warten, die meisten mit einer Glace vom Shop am Bahnhof in der Hand.
Nach der Fahrt von Brienz nach Interlaken und Bern (in leider überfüllten Zügen) kamen wir um 18.20 zufrieden und glücklich in Burgdorf an.
Danke euch allen für das Mitwandern, es war schön mit euch!![]()
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So 29. Jun. 2025
Panoramaweg Schynige Platte
Am Bahnhof Wilderswil angekommen, steht schone eine kurze Schlange am Bahnsteig der Zahnradbahn Schynige Platte. Wir finden vereinzelte Plätze, und wenig später setzt sich der Zug in Bewegung. Langsam zuckeln wir in knapp einer Stunde die 1400 m steil hinauf zur «Schynige Platte».
Zuerst brauchen wir einen Kaffee auf der Terrasse des Berghotels.
Nach der Pause geht es steil hinauf auf den Aussichtspunkt Tube, wo eine kleine Hütte steht. Auf der einen Seite erblicken wir den Thuner-und Brienzersee samt Hardergrat, auf der anderen Seite thront das «Dreigestirn».
Nach dem Trinkhalt fängt unser Abstieg dem Grat entlang an. Steiler, aber guter Weg. Unser Panoramaweg führt uns dem Oberberghorn entlang, weiter auf und ab, bis wir an der Kreuzung unter dem « Loucherhorn » ankommen. Jetzt ist es Zeit zum Picknicken. Welch imposante Aussicht, Eiger, Mönch und Jungfrau uns gegenüber!
Nach unserem verdienten Halt führt unser Weg zurück, an schönen blumenreichen Alpweiden entlang, zur Bergstation.
Wir nehmen uns Zeit, einige Blumennamen zu erkundigen.
Am Bahnhof Interlaken Ost kehren wir bei «Marina» für Apero, Kaffee und Gelati ein. Berauscht von Sonne und vielen schönen Endrücken geniessen wir unsere Kameradschaft.![]()
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Mi 11. Jun. 2025
Flühli - Schwandalpweiher - Flühli
Fotos: Bernadette
Ich wusste, dass wir zum Umsteigen in Langnau wenig Zeit hatten, dachte mir aber, dass es reichen könnte. Nur leider habe ich nicht mit Schulklassen gerechnet. Diese stiegen zwischen Ramsei und Langnau in den Bus ein. So wurden die jeweiligen Einsteigphasen länger. Ich hoffte, dass der Bahnersatz-Bus die ankommenden Busse abwarten würde. Leider nein. So mussten wir einen späteren Bus nehmen, dies bedeutete, der Bus von Schüpfheim nach Flühli, konnten wir nicht erreichen. So kamen wir zu einem unerwarteten Kaffeehalt. Eine knappe Stunde später gings dann weiter nach Flühli. Dort erwartete uns auf der Terrasse des Kurhauses bereits die leckeren Gipfeli und das Servicepersonal bemühte sich unsere Kaffee-Wünsche schnell zu erfüllen.
Nach der doppelten Stärkung starteten wir mit unserer Wanderung. Zuerst ein kurzes Stück der Waldemme entlang bis zur Einmündung des Rotbaches. Dieser spielte im 17. /18. Jahrhundert eine wichtige, wirtschaftliche Rolle. Durch das grosse Holzvorkommen, des reichlichen Wasser und das Vorhandensein von Quarzsand wurde hier Glas hergestellt. Keine der Schmelzöfen ist noch vorhanden. Diese wurden, wenn die Rohstoffe aufgebraucht waren, abgebaut und an einer anderen Stelle aufgebaut, zuletzt kamen sie nach Hergiswil NW.
Wir folgten dem Bach bis wir zur Abzweigung in Richtung Schwandalp kamen. Es folgte ein kurzer, aber heftiger Ausstieg und über einen mit Laub- und Obstbäumen gesäumten Höhenweg erreichten wir um die Mittagszeit den Schwandalp-Weiher mit der Kneipp-Anlage. Hier nahmen wir unsere Pic-nic ein. Individuell konnte jedes die Kneipp-Anlage benützen.
Es brauchte etwas Überwindung in das kalte (6-7 Grad) Wasser zu steigen. Aber nach dem zweiten, dritten Mal hatte man das Gefühl, das Wasser wäre wärmer. Der Barfussweg hatte es auch in Sich. Die Abschnitte waren mit verschiedenem Material ausgelegt z.B. grosse, kleine Steine, Kieselsteine, Holzschnitzel, Tannzapfen. Darüber zu gehen fühlte sich jedes Mal anders an, zum Teil auch etwas schmerzhaft. Sind sich doch die Füsse nicht mehr gewohnt barfuss zu laufen. Unsere Füsse begleiten uns ein Leben lang und wir sollten uns eigentlich besser um sie kümmern, sprich ab und zu ein Verwöhnprogramm.
Nach dem ausgiebigen Kneippen und geniessen dieses einmaligen Ortes wanderten wir zurück ins Dorf nach Flühli.
Wir fuhren mit dem drei Uhr Postauto zurück nach Schüpfheim, Langnau und Burgdorf.
Es war eine leichte Mittwoch-Wanderung, ein warmer Sommertag. Dauer der Wanderung ca 2 ½ h.
Ich danke allen Wanderfrauen für euer Mitwandern.![]()
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So 18. Mai 2025
Wolfsschlucht - Hinter Brandberg - Gänsbrunnen
Fotos: Dolores
Unsere Wanderung starten wir bei der Haltestelle Wolfschlucht (606m).
Schon nach wenigen Schritten tauchen wir in die wilde Schlucht ein. Eingangs der Schlucht informiert uns Jacqueline, dass im Jahre 2023 ein Waldbrand war. Die Natur hat sich soweit erholt, dass eine andere Vegetation mit vielen Käfern und Insekten entwickelt. Also, dass Tiere sich angesiedelt haben, die vor dem Brand hier nicht heimisch waren.
Woher der Name Wolfsschlucht kommt, ist nicht ganz geklärt. Es gibt verschiedenen Varianten; Wölfe könnten hier gelebt haben, oder das Sausen des Windes durch die Schlucht tönt wie Wolfsgeheul oder der Name stammt vom Familienname Wolf ab.
Schon zu Beginn machen wir die ersten Höhenmeter, diese sind mässig steil. Der Weg führt im Zickzack die Schlucht hinauf. Eindrückliche, überhängende Felswände, mit Moos überwachsene Steine und Pflanzen in verschiedenen Grüntönen lassen uns staunen. Die Sonne mit Ihrer Einstrahlung zaubert ebenfalls ein aussergewöhnliches Licht in die Schlucht.
Nach rund einer Stunde erreichen wir den Lochboden. Hier gönnen wir uns eine (Verschnauf)-Pause, stärken uns, um die nächsten Höhemeter zu erklimmen. Hier wird der Weg steiler, auch dieser ist sehr gut ausgebaut, er führt entlang eines Felsbandes hinauf. (1162 m). Nach diesem anstrengenden Aufstieg, eine weitere Stunde, sind alle froh, dass wir den höchsten Punkt unserer Wanderung den Hinter Brandberg erreicht haben.
Es ist Mittag und wir suchen uns einen Platz für den Mittagshalt. Der Boden ist noch feucht, das Heugras hoch. Der Wirt des Bergrestaurant Hinter Brandberg erlaubte uns, auf seiner Terrasse unser Pic-nic einzunehmen.
Eine freundliche Geste. Bei unserem mitgebrachtem Essen, dem Rhabarber-Kuchen, erfrischendem Sommersalat und einem feinen Kaffee genossen wir den Aufenthalt auf dem Hinter Brandberg.
Nach dieser genussreichen Pause machen wir uns auf den Weiterweg. Wir wandern über die zweiten Jura-Bergkette. Auf dem Probstenberg bestaunen wir die Trockenmauer, die wohl erst kürzlich neu erstellt wurde. Die Neuinstandsetzung hat sicher viel Arbeit, Kraft und Schweiss gekostet. Über den Harzer gelangen wir zum Malsenberg. Hier beginnt der Abstieg hinunter ins Tal. Zuerst ziemlich steil, dann aber moderat.
Noch kurz gibt es einen kleinen Aufstieg, der sich jedoch lohnt. Wir wandern dann durch einen lichten Wald. Der Boden ist vom vielen gefallenen Laub weich und das Laufen ist sehr angenehm. Auch hier stauen wir wieder über die verschiedenen grünen Farben der Pflanzen. Im Frühling wirken diese immer sehr intensiv.
Nach diesem eher gemütlichen Abstieg erreichen wir unser Tagesziel Gänsbrunnen.
Da der Weissenstein-Tunnel noch gesperrt ist, reisen wir wieder via Balstal, Oensingen Solothurn zurück nach Burgdorf.
Ich danke allen, die mich bei dieser Wanderung begleitet haben.
Danke vöu mou sender metcho.![]()
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