Von Ins nach Le Landeron über Erlach

Wanderung Ins - Le Landeron am 16.10.2022 Leitung und Bericht: Käthi Burkhard
Teilnehmende: Bernadette G., Anna G., Margrit H., Rita L., Ruth K., Ruth R., Vreni A., Therese J., Renate B., Elsbeth Z., Vreni Z., Margrit R., Ilse und Hans G., Susanne Z. Bei schönem Oktoberwetter starten wir 8.16 Uhr ab Burgdorf. In Bern kommt Therese dazu, wir sind 14 Frauen und ein Mann unterwegs nach Ins. 
Ins liegt am Rande vom grossen Moos direkt an der Sprachgrenze. Die Römische Militärstrasse Broye, Ins, Aventikum, Petinesca, Vindonissa führte hier vorbei.
Wir starten unsere Wanderung bei den grünen Basaltsteinen die der Rhonegletscher während der Eiszeit hierher transportiert hat. Zum Dorf hinauf führt eine breite Strasse, rechts und links schöne Häuser mit herbstlichen Gärten. Der Maler Albert Anker lebte von 1831 bis 1910 hier in Ins. Oben im Restaurant Kreuz genehmigen wir unser Startkaffee. Gut gestärkt kommen wir vorbei an einem alten Ofenhaus, diese wurden errichtet infolge der verschiedenen Brände die oft von den Strohdächern verursacht wurden. Gut sieht man den Muschelsandstein der mangels Transportmöglichkeiten mit Jura Gestein in der Gegend vorhanden war und als Baumaterial wertvolle Dienste leistete. Bald hatten wir das Dorf im Rücken und sahen den Waldrand. Im Schatten der Bäume mit teils farbigen Blättern war das unterwegs sein angenehm. Beim Trinkhalt der Spielgruppe Vogelnest entdeckten wir den kreativen Ort wo die Kinder allerlei Möglichkeiten hatten mit all dem zu spielen was im Walde zu finden ist. Was uns erstaunt waren einige Edelkastanienbäume in der Nähe, sind diese vielleicht noch aus der Römerzeit?
Treppen hinauf und hinunter weiter durch den Herbstwald begleitet mit Vogelgezwitscher kamen wir der Hasenburg immer näher die von den Grafen Fenis im 12. Jahrhundert gegründet wurde, jedoch von einer Burg war nicht mehr viel vorhanden, aber der Standort war gut gewählt. Zu unserer Freude kam hier Margrit dazu, die eine Stunde später gestartet war, somit sind wir 16 Teilnehmer. Unten am Waldrand angekommen erreichten wir über einen Wiesenpfad Vinelz.
Ein Blick in die Kirche, dessen steiles Käsebissendach den Turm überragt war interessant. Die gut erhaltenen Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert sind beachtenswert. Vor der Kirche ist die Aussicht zum Bielersee grandios.
Am See angekommen fanden wir auf warmen Steinen Platz für unser Picknick.
Es gab viel zu sehen, immer noch waren etliche Menschen am Schwimmen im See, kleine Fische tummelten sich in Ufernähe und neben uns vier junge Frauen die mit ihren Kanus in den See stachen. 
Nach dem Essen erreichten wir bald Erlach wo ein reger Betrieb herrschte. Durch Wald und Feld und über den Zihlkanal erreichten wir das Städtchen Le Landeron.
Wir waren gut unterwegs und beschlossen mangels geöffneter Restaurants unsere Heimreise eine Stunde früher zu planen.
Richtung Biel, einige über Solothurn, Zollikofen oder Bern.
In Burgdorf angekommen hatten wir die Möglichkeit im Bernerhof noch etwas zu trinken.
Es war schön mit euch unterwegs zu sein, danke allen die dabei sein konnten.